
Von digitalen Daten zum physischen Modell

Das Projekt begann mit der Umwandlung von CT-Scan-Daten eines Patienten in ein digitales Modell unter Verwendung der FDA-zugelassenen DICOM to Print-Software von MedScan3D. Die Daten wurden anschließend in Autodesk Meshmixer und Siemens SolidEdge nachbearbeitet, um ein 3D-druckbares Modell zu erstellen. Mit einem Stratasys J826 Prime PolyJet 3D-Drucker wurde das Modell als ein einziges mehrteiliges Objekt gedruckt.
Dieses Modell, das aus verschiedenen Materialien besteht, darunter ein starres Polymer für verkalkte Bereiche und weichere Elastomere für andere Teile wie die Gefäßwand, dient Chirurgen zur Vorbereitung und Nachbereitung von Operationen. Es ermöglicht ihnen, die besten Ansätze für die Behandlung von CTOs zu erkunden und zu verstehen.
Ein Fortschritt in der CTO-Behandlung
Vor der Einführung von Drahtführung und Ballonkathetern in den 1980er Jahren war die einzige Behandlungsmöglichkeit für eine totale Okklusion die Bypass-Chirurgie. Die Entwicklung dieses 3D-gedruckten Modells könnte nun einen weiteren Schritt in der Behandlung von CTOs bedeuten. Es erlaubt Chirurgen, die verschiedenen Schritte einer Operation zu simulieren und dabei wichtige Erkenntnisse zu gewinnen.
Die Bedeutung der Zusammenarbeit
Jacqui O’Connor, technischer Direktor von MedScan3D, betont die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Gesundheitspersonal, Ingenieuren und Patienten für die Entwicklung innovativer Lösungen. Dieses Projekt unterstreicht das Potenzial, das in der Kombination von medizinischem Fachwissen und 3D-Drucktechnologie liegt.






