Das US-Unternehmen E-Z LOK hat neue Gewindeeinsätze vorgestellt, die speziell für Anwendungen im 3D-Druck entwickelt wurden, wie „Design Engineering“ berichtet. Diese Einsätze sollen den häufig auftretenden Problemen mit fragilen Gewinden in 3D-gedruckten Kunststoffteilen entgegenwirken und eine dauerhafte, wiederverwendbare Metallverbindung ermöglichen.
Die neuen Gewindeeinsätze von E-Z LOK sind darauf ausgelegt, die strukturelle Integrität von 3D-gedruckten Bauteilen zu erhöhen. Sie ermöglichen eine wiederholbare Verschraubung ohne Materialermüdung oder Rissbildung. E-Z LOK bietet dafür zwei Hauptserien an: die „E-Z Press“- und „E-Z Fin“-Serie, die als Press-in-Lösungen funktionieren, sowie die „E-Z Sonic“-Serie, die mittels Heißverstemmen mit einem herkömmlichen Lötkolben eingebracht wird.
Während sich Press-in-Einsätze für schnelle Prototypenerstellung oder Vor-Ort-Montagen eignen, verbinden sich die Sonic-Einsätze dauerhaft mit dem Kunststoff, da sie beim Einsetzen das umgebende Material aufschmelzen. Dadurch entstehen besonders haltbare Verbindungen, die auch starken Drehmomenten und Vibrationen standhalten.

Vielfältige Anwendungen in verschiedenen Branchen
Die Einsätze kommen vor allem in Gehäusen, Halterungen, Testvorrichtungen und Prototypen zum Einsatz, bei denen eine dauerhafte Gewindeverbindung erforderlich ist. Sie eignen sich insbesondere für den Einsatz in thermoplastischen Kunststoffen in Branchen wie Konsumgüter, Medizintechnik, Luft- und Raumfahrt sowie im Sondermaschinenbau.
Mit dem wachsenden Einsatz von 3D-Druckverfahren in der industriellen Fertigung bieten diese Gewindeeinsätze eine zuverlässige Möglichkeit, die mechanische Belastbarkeit von Bauteilen zu erhöhen und die Langlebigkeit der Komponenten zu verbessern. Die Produkte sind in verschiedenen metrischen und zölligen Gewindegrößen erhältlich und können auch im Set mit passenden Einbauwerkzeugen bezogen werden.
Metallgewinde für stabile Kunststoffteile im 3D-Druck
Die neuen Einsätze von E-Z LOK bieten eine praktische Lösung für ein weit verbreitetes Problem im 3D-Druck: schwache Gewindestrukturen. Mit der Kombination aus einfacher Integration, Wiederverwendbarkeit und mechanischer Stabilität können Konstrukteure die Leistungsfähigkeit ihrer Bauteile deutlich verbessern.






