News zum Thema

Weniger fossile Brennstoffe in Kunststoffen:

Forscher des EPFL entwickeln für den 3D-druckbaren, PET-ähnlichen Kunststoff aus nicht essbaren Pflanzenteilen

29. Juni 2022
Kunststoffstrang aus dem PET-ähnlichen Kunststoff

Schweizer Forscher des EPFL haben ein PET-ähnliches Material hergestellt, das die Umwelt schonen und einen Ersatz zu fossilen Brennstoffen in Kunststoffen darstellen soll. Die Entwicklung basiert auf einer Idee der Forscher aus dem Jahr 2016. Die Ergebnisse ihrer Arbeit haben die Forscher in einem Artikel im Fachmagazin Nature Chemistry vorgestellt und fassen wir in diesem Beitrag zusammen.

Neuen Generation bioelektronischer Geräte:

Wissenschaftlern aus Texas gelingt 3D-Druck hochpräziser Glukosesensoren

28. Juni 2022
3D-gedruckte Mikrostrukturen

US-Forscher der University of Houston in Texas haben eine Methode entwickelt, mit der sie Biosensoren mit 3D-Druck herstellen können. Diese sollen sich eines Tages in menschliche Wirte implantieren lassen. Wir stellen die Methode zum 3D-Druck hochpräziser Glukosesensoren einmal genauer vor.

Unterstützung für Start-ups:

HZG Additive Manufacturing Tech Fund der HZG Group erhält 60 Mio. Euro

HZG Gründer

Die HZG Group konnte 60 Mio. Euro für ihren HZG Additive Manufacturing Tech Fund einbringen. Mit dem Fonds wollen sie Start-ups aus unterschiedlichen Branchen unterstützen, die sich mit dem industriellen 3D-Druck und Industrie 4.0 in unterschiedlichsten Anwendungsfeldern beschäftigen. Wir fassen das Wichtigste dazu zusammen.

Blaue Lasertechnologie:

Knackt der Revopoint MINI 3D-Scanner auf Kickstarter die 2,5 Millionen Euro?

Revopoint stellt derzeit auf Kickstarter seinen Revopoint MINI 3D-Scanner vor. Einen portablen 3D-Scanner mit blauer Lichtquelle, der Leistung in Industriequalität verspricht. Und das für gerade einmal knapp über 400 Euro. 17 Tage vor Kampagnen-Ende steht der 3D-Scanner kurz davor die 2,5 Mio. Euro Marke an bereits verkauften Geräten zu knacken. Wir stellen den Revopoint Mini einmal ausführlich vor.

Collins Aerospace Additive Manufacturing Center:

Collins Aerospace eröffnet 3D-Druck-Zentrum für MRO-Arbeiten an Flugzeugen

Mitarbeiter an 3D-Drucker

Das US-amerikanische Luftfahrtunternehmen Collins Aerospace hat kürzlich sein neues 3D-Druck-Zentrum in Monroe, North Carolina eröffnet. In dem Collins Aerospace Additive Manufacturing Center befinden sich derzeit zwei industrielle 3D-Drucker. Das Unternehmen ist vor allem für seine MRO-Arbeiten an Flugzeugen bekannt und bietet außerdem Dienstleistungen an Flugzeugen am Boden an. Beide Bereich sollen mit dem 3D-Druck noch effizienter möglich sein.

Verbessertes Prozessverständnis der PBF:

Fraunhofer IWM und SKZ erforschen 3D-Druckverfahren Powder Bed Fusion

Simulation der Temperaturentwicklung und Porosität im additiven Fertigungsverfahren - Powder-Bed-Fusion

Das Fraunhofer IWM und das Kunststoff-Zentrum SKZ forschen gemeinsam an einem verbesserten Prozessverständnis zum 3D-Druckverfahren Powder Bed Fusion. Die Forscher am Fraunhofer IWM haben dazu numerische Simulationsverfahren entwickelt. Vor Kurzem präsentierten sie ihre Arbeit an der international besuchten Konferenz auf Schloss Montabaur.

Maßgeschneiderte Anpassungsmöglichkeiten:

INDEXLAB und GIMAC präsentieren aus Polycarbonat mit 3D-Druck hergestellten, zu 100 % recycelbaren Fahrradrahmen

26. Juni 2022
3D-gedruckter Fahrradrahmen

Auf der Milan Design Week 2022 haben beiden italienischen Unternehmen INDEXLAB und GIMAC einen mit 3D-Druck hergestellten Fahrradrahmen vorgestellt. Dieser ist den Partnern zufolge der erste zu 100 % aus recyceltem Polycarbonat mit einem 3D-Drucker hergestellte Fahrradrahmen. Der Rahmen kann nach Ende seiner Lebensdauer auch wiederverwertet werden.

Interessantes Konzept:

AMBUSH stellt 3D-gedrucktes Schuhmodell „100S“ für das Metaversum vor

3D-gedruckter Schuh

Die Designer von AMBUSH haben mit Hilfe von 3D-Druck ein Paar Schuhe vorgestellt, das sowohl offline als auch als NFT, zum Tragen im Metaversum, erhältlich sein wird. Das Schuhpaar mit ausgefallenem Design und auffälliger Farbe soll aus recycelten Materialien hergestellt worden sein. Noch ist nicht bekannt, wie viel die ausgefallenen, 3D-gedruckten Schuhe kosten werden.

Pikes Peak International Hill Climb:

Brumos Racing optimiert mit 3D-Druck einen Porsche für das PPIHC-Rennen

Porsche von Brumos Racing

Am 26. Juni 2022 findet der 100. Pikes Peak International Hills Climb statt. Das Team von Brumos Racing hat dafür seinen Porsche mit 3D-gedruckten Komponenten für das Rennen optimiert. Den 3D-Druck übernahm dabei Airtech mit einem speziellen Werkzeugharz.

Kostengünstiger "HAMR"-Prozess:

Titan-Metallpulver-Hersteller IperionX seit wenigen Tagen an der Börse Nasdaq

25. Juni 2022
Nasdaq-Gebäude mit Begrüßung für IperionX

Das Unternehmen IperionX, ein Hersteller von Titan-Metallpulver, ist seit dem 21.06.2022 an der Nasdaq-Börse gelistet. Mit dem Börsengang strebt das Unternehmen eine Erhöhung seiner Liquidität an. Derzeit arbeitet das Unternehmen daran, seinen HAMR-Prozess zu kommerzialisieren, mit dem sich 3D-Druck-Pulver aus bis zu 100 % recyceltem Ausgangsmaterial herstellen lässt.

Bis zu sieben Meter hohe Sprünge sind möglich:

ETH Zürich und Scheurer Swiss entwickeln mit 3D-Druck hüpfenden Roboter „SpaceHopper“ für den Weltraum

SpaceHopper

Schweizer Forscher von der ETH Zürich haben mit Hilfe von 3D-Druck einen Roboter entwickelt, der die tiefe Schwerkraft von Asteroiden ausnutzt und bis zu sieben Meter hohe Sprünge möglich macht. Dieser soll unter anderem Materialien sammeln und den Forschern bei ihrer Arbeit helfen können. Entstanden ist der Roboter „SpaceHopper“ mit dem Unternehmen Scheurer Swiss.

Kostenbarrieren überwinden:

Indian Institute of Technology stellt preiswerten DED-Metall-3D-Drucker her

24. Juni 2022
Ingenieure mit dem Metall-AM-System

Ingenieuren des Indian Institute of Technology Jodhpur (IIT) ist es gelungen, einen preiswerten DED-Metall-3D-Drucker zu entwickeln. Mit Maschinen wie diesen soll die Herstellung von Metallteilen in Indien effizienter werden. Bis auf wenige Komponenten wurde fast alles an dem 3D-Drucker selbst gebaut. Wir stellen die Maschine einmal genauer vor.

Produktionskapazität deutlich steigern:

MADIT erwirbt mit RenAM 500Q vierten Metall-3D-Drucker von Renishaw

Verantwortliche beim Handshake

Das baskische Unternehmen MADIT erwirbt mit dem RenAM 500Q seinen vierten Metall-3D-Drucker vom britischen Hersteller Renishaw. Mit diesem möchte das Unternehmen seine Produktionskapazität weiter erheblich steigern. Das AM-System soll 3D-gedruckte Objekte aus Titan herstellen. MADIT setzt auch auf Post-Processing im eigenen Haus für ein optimales Finish der 3D-gedruckten Teile.

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