Markforged, ein US-Hersteller additiver Fertigungssysteme, hat einen Reverse-Aktiensplit im Verhältnis 1:10 im Rahmen einer Investorenmeldung an seine Aktionäre auf seiner Website angekündigt. Der Split tritt am 19. September 2024 in Kraft. Ziel dieser Maßnahme ist es, die Handelsanforderungen der New Yorker Börse (NYSE) zu erfüllen, insbesondere die Vorgabe eines Mindestgebotspreises, um die Börsennotierung zu sichern. Die Aktionäre der Gesellschaft hatten im Juni 2024 einem Split mit einem Verhältnis von 1:5 bis 1:10 zugestimmt. Die endgültige Entscheidung über das genaue Verhältnis oblag dem Vorstand.
Auswirkungen des Aktiensplits
Der Aktiensplit wird automatisch dazu führen, dass zehn bestehende Aktien in eine neue Aktie umgewandelt werden. Das Unternehmen erwartet, dass der Handel nach der Umstellung weiterhin unter dem bisherigen Kürzel „MKFG“ an der NYSE erfolgen wird. Der Split bedeutet außerdem, dass die Anzahl der ausgegebenen Aktien von rund 203 Millionen auf etwa 20,3 Millionen reduziert wird. Die Zahl der für die Ausgabe genehmigten Aktien wird ebenfalls proportional verringert, und zwar von 1 Milliarde auf 100 Millionen.
Fractional Shares, also Bruchteile von Aktien, die durch den Split entstehen könnten, werden nicht ausgegeben. Stattdessen erhalten betroffene Aktionäre eine Aufrundung auf die nächste ganze Aktie.
Anpassungen und Änderungen
Zusätzlich zu den Anpassungen der ausgegebenen Aktien wird der Aktiensplit auch Änderungen an bestehenden Aktienoptionen, Restricted Stock Units und anderen Eigenkapitalinstrumenten zur Folge haben, die im Rahmen der Aktien-Incentive-Programme ausgegeben wurden. Die Zahl der Aktien, die durch die Ausübung von Warrants erworben werden können, wird ebenfalls entsprechend angepasst. Warrants, die unter dem Kürzel „MKFG WS“ gehandelt werden, erlauben nach dem Split den Erwerb einer Aktie pro zehn ausgegebene Warrants zu einem Preis von 115 USD je Aktie.
Die Continental Stock Transfer & Trust Company wird als Umtauschagent fungieren. Aktionäre müssen keine eigenen Schritte einleiten, da der Umtausch automatisch erfolgt. Aktionäre, die ihre Aktien über Banken oder Broker halten, sollten sich bei diesen erkundigen, wie der Split in ihren Depots verarbeitet wird, da unterschiedliche Verfahren angewendet werden könnten.
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