
Die Finanzierung wurde durch eine Zusammenarbeit zwischen dem Luxemburger Space Sector Development, der europäischen Organisation EIT RawMaterials sowie der Förderung „Young Innovative Enterprise“ des luxemburgischen Wirtschaftsministeriums realisiert.

Maxime Delmée, CEO und Gründer von AM 4 AM, erklärte:
„Mit dieser Finanzierung tritt AM 4 AM in eine neue Phase seiner Entwicklung ein. Die zukünftigen Infrastrukturen werden es uns ermöglichen, die Produktionskapazität zu erhöhen, unser Produktportfolio zu erweitern und unsere Innovationsanstrengungen zu beschleunigen.“
Erhöhte Produktionskapazitäten und neue Materialien für den 3D-Druck
AM 4 AM wurde 2019 von Maxime Delmée gegründet und nutzt ein Verfahren zur Modifikation von Metallpulvern mittels Kaltplasma, um die Materialeigenschaften für den 3D-Druck zu verbessern. Eines ihrer Hauptprodukte ist HiperAL, eine leistungsstarke Aluminiumlegierung, die laut Unternehmen zu den stärksten auf dem Markt zählt und für anspruchsvolle Anwendungen entwickelt wurde.
Delmée wies darauf hin, dass trotz des schnellen Wachstums des 3D-Druck-Marktes weiterhin ein Mangel an geeigneten Metallen besteht:
„Mit HiperAL, unserem Hochleistungs-Aluminium, haben wir gezeigt, dass wir Metalle mit den erforderlichen Eigenschaften bereitstellen können, um den Anforderungen dieses wachsenden Sektors gerecht zu werden.“
Die neu gewonnene Kapitalunterstützung soll nicht nur den Ausbau der bestehenden Produktionskapazitäten fördern, sondern auch zur Erschließung neuer Märkte und Materialien beitragen. Ein zentraler Aspekt ist dabei die Errichtung einer kompletten Plattform zur Entwicklung von Metallpulvern, die bis Ende des Jahres in der Produktionsanlage von AM 4 AM in Betrieb genommen werden soll.
Förderung der Raumfahrt und nachhaltige Rohstoffversorgung
Die aktuelle Investition von Seiten des luxemburgischen Space Sector Development Fund zeigt eine klare strategische Ausrichtung: Die Entwicklung der Raumfahrtindustrie des Landes. AM 4 AM plant, durch seine hochleistungsfähigen Metallpulver speziell für Raumfahrtanwendungen im 3D-Druck einen Beitrag zu leisten.
Dies unterstreicht auch die Zielsetzung von EIT RawMaterials, wie Bernd Schäfer, CEO der Organisation, betonte:
„Unternehmen wie AM 4 AM, die an der Weiterentwicklung von Rohstoffen arbeiten, spielen eine entscheidende Rolle für die Zukunft der europäischen Wirtschaft und deren Nachhaltigkeit.“






