Im Zuge ihrer Expansionsstrategie hat die in Edinburgh, Schottland, ansässige Firma FORG3D kürzlich ihre Geschäftstätigkeiten auf den Advanced Manufacturing Park (AMP) in Rotherham, UK, ausgeweitet. Erst vor wenigen Monaten hatte das Unternehmen um Firmengründer und CEO Richard Mincher dort Fuß gefasst. Aufgrund des anhaltenden Wachstums verlegte FORG3D seinen Standort innerhalb des AMP in eine neu fertiggestellte Einheit. Ziel ist es nun, die Mitarbeiterzahl im laufenden Jahr zu verdoppeln.
Eine grünere Zukunft durch innovative 3D-Drucktechnologien
FORG3D hat sich zum Ziel gesetzt, die sogenannte grüne vierte industrielle Revolution anzuführen und die Welt des großformatigen Metall-3D-Drucks zu transformieren. Durch eine neuartige 3D-Druckmethode verspricht das Unternehmen eine umweltfreundlichere, intelligentere und schnellere Alternative zu traditionellen Guss- und Schmiedeprozessen. Diese Technologie richtet sich insbesondere an Unternehmen aus den Bereichen Luft- und Raumfahrt sowie Verteidigung, die in diesen Sektoren Innovationen anstreben – sei es durch Reduzierung von CO2-Emissionen, Beschleunigung der Produktionsprozesse oder sogar die Herstellung im Weltraum.
Fokus auf Fachkräfte und lokale Wirtschaftsimpulse
„Wir werden 2024 stark in der Region rekrutieren. South Yorkshire ist das Herzstück des britischen Sektors für fortschrittliche Fertigung, und der Zugang zu einem reichen Talentpool, der sich um diese Industrie gruppiert, war ein entscheidender Faktor für uns,“ erläutert Mincher. Die Nähe zum AMRC und die Ansiedlung innerhalb einer Gemeinschaft, die an vorderster Front der Innovation steht, sei ideal. Die anderen Mieter hier seien potenzielle oder bereits bestehende Partner, Kunden oder Lieferanten.
Im Jahr 2024 stehen neben der Personalaufstockung auch die Erschließung neuer Märkte in den USA und eine neue Finanzierungsrunde zur weiteren Skalierung des Geschäfts auf dem Plan.






