
Erste Ergebnisse und gemeinsame Ziele

Die ersten Testdrucke der Stahlpulver von ArcelorMittal auf HPs S100-System zeigten bereits eine zuverlässige Materialverarbeitung, ohne dass Anpassungen der Druckparameter erforderlich waren. Beide Unternehmen möchten durch die Zusammenarbeit eine Bandbreite an Stahlbauteilen schaffen, die insbesondere für die Automobilindustrie zugänglich und kosteneffizient nutzbar ist. Die Entwicklung spezieller Stähle mit Eigenschaften, die durch konventionelle Verfahren nicht erreicht werden können, steht ebenfalls im Fokus der Partnerschaft.
Laut der Mitteilung von ArcelorMittal und HP sollen die neuen Stahlmaterialien und -anwendungen im ArcelorMittal Research Center erprobt und in Zusammenarbeit mit Kunden auf eine ausreichende Marktreife gebracht werden. Dies soll den Kunden ermöglichen, die Technologien vor einer potenziellen Überführung in eine Serienproduktion durch Dritte zu evaluieren, ohne dass hohe Investitionen erforderlich sind.
Aussagen der Partner zur Zusammenarbeit
Aubin Defer, Chief Marketing Officer von ArcelorMittal Powders, äußerte sich zur Partnerschaft:
„Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit HP zur Weiterentwicklung des Stahl-3D-Drucks. Diese Partnerschaft nutzt unsere gemeinsamen Fachkenntnisse, um innovative Lösungen für die Branche zu schaffen.“ Auch Alexandre Tartas, Global Leader of Metals Sales bei HP, betonte das Potenzial der Zusammenarbeit: „Wir freuen uns, mit ArcelorMittal an den Grenzen des Stahl-3D-Drucks zu arbeiten. Die Kombination der Stahlkompetenz von ArcelorMittal und der Position von HP im Bereich der additiven Fertigung bietet eine wertvolle Lösung für die Fertigungsindustrie.“
Die Partnerschaft zwischen ArcelorMittal und HP soll zudem nachhaltige Stahllösungen in den Mittelpunkt stellen und die Entwicklung von Materialien vorantreiben, die den hohen Anforderungen moderner Fertigung gerecht werden.






