Das US-amerikanische Unternehmen Elementum 3D wurde als Vertragspartner im Rahmen des umfangreichen EWAAC-Programms (Enterprise-Wide Agile Acquisition Contract) der United States Air Force ausgewählt. Der Vertrag ist als „Indefinite Delivery/Indefinite Quantity“ (IDIQ) angelegt und sieht bis zum Jahr 2031 ein mögliches Gesamtvolumen von bis zu 46 Milliarden US-Dollar vor (entspricht rund 42,4 Milliarden Euro).

Fokus auf digitale Rüstungsentwicklung und 3D-Druck

Metallbauteil mit Elementum 3D Logo, hergestellt im 3D-Druckverfahren für Verteidigungsprojekte der US Air Force
Ein mit 3D-Druck gefertigtes Metallbauteil von Elementum 3D – das Unternehmen wurde als Partner für das 46-Milliarden-Dollar-EWAAC-Programm der US Air Force ausgewählt (Bild © Elementum 3D)

EWAAC dient der Unterstützung des Program Executive Officer (PEO) Weapons und verfolgt das Ziel, Anforderungen rund um Luftwaffenbewaffnung in einem agilen, digitalen Rahmen umzusetzen. Ein Kernelement des Programms ist die sogenannte „Digital Trinity“, bestehend aus digitalem Engineering, offener Systemarchitektur und agiler Softwareentwicklung.

Zu den geförderten Projektarten zählen unter anderem die Entwicklung von Waffensystemanforderungen, Forschung und Entwicklung, Test und Evaluation, Produktion, Prototyping sowie Systemdemonstrationen. Die Finanzierung erfolgt projektbezogen und flexibel über verschiedene Regierungsbehörden.

Elementum 3D bringt seine Expertise im Bereich Hochleistungsmaterialien und additiver Fertigungsprozesse ein. Das Unternehmen ist insbesondere für seine „Reactive Additive Manufacturing“-Technologie (RAM) bekannt. Diese ermöglicht die Verarbeitung von Werkstoffen, die mit herkömmlichen 3D-Druckverfahren bislang nicht umsetzbar waren. Ergänzend bietet Elementum 3D auch ein breites Sortiment an Spezialpulvern mit validierten Druckparametern sowie maßgeschneiderte Materialentwicklung.

Beitrag zur Verteidigungsmodernisierung

Mit seiner Beteiligung an EWAAC wird Elementum 3D künftig zur Modernisierung der digitalen Beschaffung und zum Technologiefortschritt innerhalb des US-Verteidigungsministeriums beitragen. Die US Air Force setzt verstärkt auf digitale Technologien, um Entwicklungszeiten zu verkürzen und innovative Fertigungsprozesse schneller zur Einsatzreife zu bringen.

Dr. Jacob Nuechterlein, CEO und Gründer von Elementum 3D, betont

„Unsere Verbindung zur US Air Force reicht weit zurück. Wir fühlen uns geehrt, nun offiziell Teil dieses Programms zu sein und die Streitkräfte der Vereinigten Staaten zu unterstützen.“

Die vollständige Liste der beauftragten Unternehmen im Rahmen von EWAAC ist auf der offiziellen Website unter ewaacportal.com einsehbar.

Die Integration von Elementum 3D in ein milliardenschweres Verteidigungsprogramm unterstreicht den wachsenden Stellenwert des 3D-Drucks in sicherheitskritischen Bereichen. Welche Chancen seht ihr in der Kombination aus additiver Fertigung und digitalem Engineering für die Zukunft der Luftfahrt und Verteidigung? Diskutiert mit uns in den Kommentaren und abonniert unseren kostenlosen Newsletter, um keine Entwicklungen mehr zu verpassen.

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