News zum Thema

eFAM4Ind-Projekt:

Österreichisches Forschungsprojekt zu den Möglichkeiten für 3D-Druck mit faserverstärkten Verbundstoffen gestartet

14. September 2020
Mann mit Objekt aus dem 3D-Drucker

Forscher der Montanuniversität Leoben in Österreich untersuchen gemeinsam mit Partnern die Lebensdauer und Zuverlässigkeit von Objekten aus dem 3D-Drucker für hoch belastete industrielle Anwendungen. Das Ganze geschieht im Rahmen des FFG-Projekts eFAM4Ind. Profitieren könnte von Entwicklungen aus dem Projekt zum Beispiel die Sportindustrie.

Elektroautomobilität:

Photocentric forscht an umweltfreundlichen Akkus aus dem 3D-Drucker

13. September 2020
Mann hält Objekt in den Händen

Das britische 3D-Druckunternehmen Photocentric hat eine Forschungsabteilung für die Entwicklung von Verfahren für den 3D-Druck von umweltfreundlicheren Akkus eingerichtet. Diese sollen für den Einsatz in Elektroautos optimiert werden. Es sind aber noch weitere Einsatzmöglichkeiten mit der 3D-Drucktechnologie denkbar.

Kleine Teile möglich:

Schweizer Forschern gelingt 3D-Druck mit Silica-Aerogel

2. September 2020
Lotusblüte aus Aerogel

Schweizer Forschern der Eidgenössischen Materialprüfungsanstalt Empa ist es gelungen, Silica-Aerogel im 3D-Druckverfahren zu verarbeiten und so dem Material bessere Eigenschaften für den Einsatz im kleinen Maßstab zu verleihen. Mithilfe des 3D-Drucks einer hauchdünnen Lotusblüte aus Silica-Aerogel stellten die Forscher ihre Methode unter Beweis und eröffnen so zahlreichen Bereichen neue Anwendungsmöglichkeiten.

Modelle komplizierter Tumore:

Universitätsklinikum Leipzig setzt auf 3D-Druck bei Operationsvorbereitung

31. August 2020
Dr. Jansen-Winkeln mit 3D-Modell

Dr. Jansen-Winkeln am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) setzt seit einiger Zeit bei schwierigen Tumoreingriffen im kleinen Becken auf die Möglichkeiten der 3D-Drucker. Mit CT-Scanning werden die betreffenden Regionen ausführlich gescannt und in ein digitales 3D-Modell umgewandelt. Anschließend kann das Modell mit einem 3D-Drucker ausgedruckt werden. Damit hat Dr. Jansen-Winkeln eine verbesserte Vorbereitung auf die Operation. Für die Patienten steigen die Erfolgschancen.

Hilfe durch elektrische Impulse:

US-Forscher stellen Blutgefäße mit 3D-Drucker her, zur schnelleren Erkennung von Blockaden

3D-gedrucktes Blutgefäß und Blutfluss

Forscher der University of Wisconsin-Madison haben mit Hilfe von 3D-Druckern spezielle Blutgefäße entwickelt, mit dem Ärzte und Patienten Probleme schneller bemerken und notwendige Behandlungen schneller einleiten können. Die Forscher kombinierten dabei piezokeramische Natrium-Kalium-Niobit-Nanopartikel mit einem ferroelektrischen Polyvinylidenfluorid-Polymer. Mithilfe von Biomedizinern wollen die Forscher ihre Entwicklung jetzt noch weiter verbessern.

3D-Druck auf Holzbasis:

Forscher der Universität Freiburg entwickeln zähe 3D-Druckpaste aus Biomaterialien wie Lignin

30. August 2020
3D-Druck mit Biopaste

Deutsche Forscher und Forstwissenschaftler der Universität Freiburg haben eine neuartige Biopaste entwickelt, die sich mittels 3D-Druck gut verarbeiten lässt, schnell verfestigt und mit der komplexe Strukturen gedruckt werden können. Die Paste besteht zum Teil aus Lignin, einem Abfallmaterial in der Papierherstellung und ist auf der Basis von Holz somit biologisch abbaubar.

3D-Druck und virtuelle Operationsplanung:

US-Forscher demonstrieren Vorteile des 3D-Drucks bei Rekonstruktionen in der Mund- und Kieferchirurgie

26. August 2020
Patientin nach Schussverletzung

Schussverletzungen können gerade in schwierigen Bereichen wie dem Gesicht zu komplexen Verletzungen führen. An der US-amerikanischen University of Michigan wurde jetzt eine wissenschaftliche Arbeit veröffentlicht welche die Rekonstruktion von Gesichtsbereichen mithilfe von 3D-Druck zeigt. Die Ärzte demonstrierten, wie die virtuelle Operationsplanung und der 3D-Druck in der Mund- und Kieferchirurgie helfen konnten.

Herzinfarkt und Schlaganfall frühzeitig erkennen:

Forscher entwickeln weltweit kleinste Mikro-Optik aus dem 3D-Drucker

24. Juli 2020
3D-gedruckte Mikrooptik

Ein Team von Forschern der Universität Stuttgart und University of Adelaide haben das weltweit kleinste Mikro-Optik aus einem 3D-Drucker entwickelt. Mit dem Gerät ist es möglich feinste Arterien zu untersuchen. Damit lassen sich unter anderem wesentlichen Ursachen von Gefäßkrankheiten frühzeitig erkennen.

Projekt "Reformative Coral Habitats":

Chinesische Forscher retten nach Taifun Korallen mit 3D-gedruckten Tonrepliken

22. Juli 2020
3D-gedruckte Tonfliesen im Wasser

Forscher der University of Hongkong haben in 3D-gedruckte Terrakotta-Tonfliesen hergestellt, die Korallen dabei helfen sollen, sich neu zu verankern und zu wachsen. Die Fliesen kommen auf dem Meeresboden von Moon Island in Hongkong zum Einsatz. In der Region hatte ein Taifun „Mangkhut“ 80% der dort lebenden Korallen zerstört.

Kardiotoxische Auswirkungen reduzieren:

Japanische Forscher entwickeln mit 3D-Druck implantierbares Arzneimittelabgabesystem aus Fischgelatine

14. Juli 2020
3D-gedruckte Biopatches

Forscher der Nagoya City University haben mit Hilfe von 3D-Bioprinting ein Arzneimittelabgabesystem entwickelt. Das implantierbare Pflaster entsteht mit dem neu entwickelten Polymerhydrogel, dessen Hauptkomponente Fischgelatine ist. Das Abgabesystem soll dabei helfen kardiotoxischen Auswirkungen zu reduzieren und die Freisetzungsrate zu steuern.

"Future Tree Pavillion":

Forscher der ETH Zürich stellen ultradünne Schalung für Betonkonstruktionen mit 3D-Drucker her

13. Juli 2020
Weitere Ansicht Future Tree Pavillion

Forscher der ETH Zürich haben eine Methode entwickelt, mit der sie ultradünne Schalungen für Betonkonstruktionen im kostengünstigen und schnellen 3D-Druckverfahren herstellen können. Sie nutzten die s.g. „Eierschalenmethode“ sie für die Betonsäule des „Future-Tree-Pavillions“. Wir stellen die Arbeit der Schweizer Forscher und Designer vor.

Vom BMBF gefördert:

Forschungsprojekt „Linienintegration Additive Fertigung“ untersucht Verfahren zum Einsatz von 3D-Druck für die industrielle Massenproduktion

4. Juli 2020
Pulverentfernung nach 3D-Druck

Forscher von 15 verschiedenen Unternehmen und Hochschulen aus Deutschland arbeiten beim Projekt „Linienintegration Additive Fertigung“ an neuen Verfahren und Grundlagen für eine qualitativ hochwertige industrielle Produktion mithilfe von 3D-Druck. Dabei stehen finanzielle Mittel in Höhe von 13,6 Mio. Euro durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zur Verfügung. Das Projekt läuft bis September 2022.

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