News zum Thema

Neue Möglichkeiten für Hobby-Maker:

Slowakische Forscher haben ein Keramik-3D-Druck-Material für handelsübliche Desktop-3D-Drucker entwickelt

25. Februar 2021
3D-gedruckte Keramik-Testobjekte

An der Slowakischen Technischen Universität ist es Wissenschaftlern gelungen ein neues Keramik-3D-Druck-Material zu entwickeln. Damit wollen die Forscher den 3D-Druck mit Keramik im Bereich der privaten 3D-Drucker-Anwender erschwinglicher machen. Das neu entwickelte Keramikmaterial kann mit handelsüblichen FFF-3D-Druckern selbst im Low-Cost-Bereich additive verarbeitet werden.

Mehrstufige Transportsysteme vereinfachen:

Britische Forscher untersuchen Einfluss von 3D-Druck-Produktionszentren auf die Logistik

23. Februar 2021
DPD Lieferwagen

Wissenschaftler der Cardiff Business School von der Cardiff University haben die möglichen Auswirkungen einer Kombination von 3D-Druck-Produktionszentren und dem Transportwesen (Logistik) auf unsere bisher bekannten, mehrstufigen Transportsysteme untersucht. Dabei erstellten sie ein Scoreboard-basiertes Tool, um Prozesse mit Hilfe solcher 3D-Druck-Produktionsstandorte zu optimieren. Das Tool soll vor allem kleinen und mittelständischen Unternehmen helfen ihre Transportkosten zu reduzieren.

Bedarf mit Überschuss decken:

IPH Hannover eröffnet neues Labor zur Erforschung der Möglichkeiten für das Recycling von Kunststoff für den 3D-Druck

getrocknetes 3D-Druck-Material

Forscher der IPH Hannover werden in einem neuen Labor die Möglichkeiten für das Recycling unterschiedlicher Kunststoffarten für den Einsatz im 3D-Druck untersuchen. Einige Projekte wurden bereits geplant. Der Aufbau des neuen IPH-Forschungsbereichs wurde vom Land Niedersachsen und der Europäischen Union (EU) gefördert. Ziel ist es aus recyceltem Kunststoff 3D-Drucker-Material zu gewinnen.

Vorteil für Entwicklungsländer:

Schweizer Forscher stellen mit Aerosol-Jet-3D-Druck kostengünstige und hochauflösende Perowskit-Graphen-Röntgen-Detektoren her

22. Februar 2021
Beispiel abgeschiedener Perowskit-Säulen

Forscher der School of Basic Sciences an der École Polytechnique Fédérale de Lausanne in der Schweiz haben mit dem Aersol-Jet-3D-Druckverfahren eine Möglichkeit zur Herstellung kostengünstiger und hochauflösender Perowskit-Graphen-Röntgen-Detektoren entwickelt. Dazu verwendeten sie die Materialien Graphen und Perowskit. Die 3D-gedruckten Perowskit-Graphen-Detektoren wurden als Möglichkeit zur preiswerten Herstellung von Röntgenbildern in Entwicklungsländern vorgestellt.

Flexibel dank U-förmiger Arrays:

Asiatische Forscher entwickeln Verfahren für den 3D-Druck tragbarer Sensoren mit eigener Stromversorgung

21. Februar 2021
Tests an Taekwondo-Anzügen

Einem Forscherteam aus Asien ist ein Fortschritt bei hochleistungsfähigen Sensoren für Wearables gelungen. Für die Herstellung der Sensoren, die für tragbare Geräte eingesetzt werden sollen und über eine eigene Stromversorgung verfügen, setzten die Forscher 3D-Druck ein. Mit dem 3D-Druckverfahren wurden U-förmiger Arrays möglich, die eine besonders hohe Flexibilität bieten. Mögliche Einsatzbereiche der tragbaren Elektronik sind zum Beispiel die medizinische oder sportbezogene Überwachung.

Patentiertes Verfahren von Graphmatech:

Schwedischen Forschern gelingt Durchbruch bei 3D-Druck von Kupfer mit neuer Graphen-Technologie

10. Februar 2021
Kupfer aus 3D-Drucker

Nicht alle Metalle lasse sich ohne Weiteres mit den additiven Fertigungsverfahren verarbeiten. Kupfer weißt Eigenschaften auf die den 3D-Druck des Metalls nur schwierig bis unmöglich machen. Mit der patentierten Graphen-Technologie von Graphmatech gelang den schwedischen Forschern zusammen mit der Universität Uppsala jetzt ein Durchbruch bei 3D-Druck von Kupferlegierungen mit Graphen.

Bluebots:

Harvard-Forscher entwickeln 3D-gedruckte Roboterfische die ihre Bewegungen ohne externe Kontrolle synchronisieren können

8. Februar 2021
Roboterfisch aus dem 3D-drucker

Harvard-Forschern vom Wyss Institute for Biologically Inspired Engineering (Wyss) ist die Entwicklung von Roboterfischen gelungen, die ihre Bewegungen gänzlich ohne externe Kontrolle synchronisieren können. Die autonomen Roboterfische namens „Bluebots“ werden mit 3D-Druckern hergestellt, können schwimmen wie echte Fische und sich zu Schwärmen sammeln. Das Projekt dient den Forschungen im Bereich des autonomen Fahrens und der Weltraumforschung.

Günstiger und weniger gefährlicher:

Südkoreanischer Mediziner nutzen 3D-Druck für preiswerte Hodenprothesen

7. Februar 2021
3D-gedruckte Hodenprothese

Forschern verschiedener südkoreanischer Universitäten gelang mit 3D-Druck künstliche Hoden herzustellen, die besser verträglich und erschwinglicher sind als bisherige Prothesen. Männer, die ihre Hoden durch Hodenkrebs, einen Unfall oder andere Krankheiten verloren haben, können damit von einem günstigeren Modell profitieren oder ist mit dem neuen Verfahren überhaupt leistbar geworden. Die 3D-gedruckte Hodenprothese ist zudem besser verträglich zeigten erste klinische Tests.

Für Regionen mit Wasserknappheit und Dürre:

GE Research nutzt beim Projekt „AIR2WATER“ den 3D-Druck um Wasser aus Luft herstellen zu können

5. Februar 2021
Testproben 3D-gedruckter Wärmetauscher

Im Rahmen des Projekts AIR2WATER arbeitet GE Research mit Wissenschaftlern und Ingenieuren verschiedener US-amerikanischer Universitäten an einer Entwicklung zur Herstellung von Wasser aus dünner Luft zusammen. Dabei werden neben speziellen Materialentwicklungen mit Hilfe von 3D-gedruckten Designs eingesetzt und unterstützen die Forschungen und Entwicklungen der Wissenschaftler. Das fertige Gerät könnte neben Wasser für militärisch Truppen auch dort Wasser herstellen, wo besonders viele Menschen von Wasserknappheit und Armut betroffen sind.

Genauere Darstellung der Atmungsfunktionen:

US-Forscher melden mit 3D-Druck hergestellten Nasensimulator zum Patent an

2. Februar 2021
Nasensimulator

US-Forscher vom US Air Force Research Laboratory haben ein Patent für einen neuartigen Nasensimulator eingereicht. Dabei handelt es sich um ein Biohybrid-Modell und soll gegenüber bisherigen Modellen eine genauere Darstellung der physiologischen Atmungsfunktionen darstellen. Als Herstellungsverfahren für den Nasensimulator soll der 3D-Druck zum Einsatz kommen.

SH-TPU:

Niederländische Forscher untersuchen 3D-Druck mit selbst heilendem TPU

30. Januar 2021
3D-Objekt aus SH-TPU

Forscher der niederländischen TU Delft haben ein Verfahren zum 3D-Druck von sich selbst heilendem TPU entwickelt. Damit sollen unter anderem neue Einsatzmöglichkeiten für weiche Robotik und Unterhaltungselektronik entstehen. Wir fassen die Arbeit der Forscher zusammen.

Projekt "CalcifEXE":

Britische Studenten verwenden 3D-Druck zum Wiederaufbau von Korallenriffen

25. Januar 2021
3D-gedrucktes Korallenriff

Forscher der britischen University of Exeter haben eine Methode entwickelt, wie sie Calciumcarbonat auf klimaneutrale Weise herstellen. Mit dem gewonnenen Material drucken sie Korallenstrukturen in 3D, um damit Korallenriffe neu zu beleben. Das Calciumcarbonat lässt sich aber auch in anderen Bereichen einsetzen.

Reparatur von Knochen:

Australischen Forschern gelingt der 3D-Druck von Knochen aus lebenden Zellen

3D-Druck von knochenähnlichem Material

Australische Forscher der University of New South Wales (UNSW) in Sydney haben eine neuartige Tinte entwickelt, mit der sie knochenähnliche Strukturen mit 3D-Druck herstellen können. Diese sollen dabei helfen Knochen schneller, kostengünstiger und mit weniger Nebenwirkungen zu reparieren. Das 3D-Druckverfahren, bei dem die neuartige Biotinte zum Einsatz kommt, soll nun in ersten In-vivo-Tests an Tiermodellen getestet werden.

Kontrollierbare Arzneimittelabgabe:

Neuartige Mikronadeln und 3D-Druck ermöglichen besser kontrollierbare Arzneimittelabgabe

23. Januar 2021
Konstruktionsweg 3DMNMEMS

Forscher der University of Kent und der University of Strathclyde in Großbritannien haben ein neuartiges Gerät entwickelt, das 3D-Druck, Mikronadeln und mikroelektromechanische Systeme (MEMS) für eine kontrollierbare, transdermale Arzneimittelabgabe kombiniert. Der 3D-Druck funktioniert sogar einem handelsüblichen Desktop-3D-Drucker, wodurch die Herstellung für viele zugänglicher werden könnte. Mit speziellen Mikronadelpflastern kann die Behandlung von Patienten dann individueller zugeschnitten werden.

Acht Millionen Tonnen Sojaschalen:

US-Forscher wollen aus Sojabohnenschalen 3D-Druck-Material entwickeln

20. Januar 2021
Sojabohnen

US-Wissenschaftler des Conn Centers for Renewable Energy Research der University of Louisville arbeiten an einem Forschungsprojekt zur Entwicklung von 3D-Druck-Materialien aus Sojabohnenschalen. Ziel ist es aus 80% der Ausgangsbiomasse, die nach der Xyloseextraktion übrig bleiben, Naturfaserverbundwerkstoffe für den 3D-Druck herzustellen. Einsatzbereiche für das nachhaltige Material könnte zum Beispiel die Automobilbranche und militärische Bereiche sein.

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