News zum Thema

Vom BMBF gefördert:

Forschungsprojekt „Linienintegration Additive Fertigung“ untersucht Verfahren zum Einsatz von 3D-Druck für die industrielle Massenproduktion

4. Juli 2020
Pulverentfernung nach 3D-Druck

Forscher von 15 verschiedenen Unternehmen und Hochschulen aus Deutschland arbeiten beim Projekt „Linienintegration Additive Fertigung“ an neuen Verfahren und Grundlagen für eine qualitativ hochwertige industrielle Produktion mithilfe von 3D-Druck. Dabei stehen finanzielle Mittel in Höhe von 13,6 Mio. Euro durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zur Verfügung. Das Projekt läuft bis September 2022.

3D-Druck von Stahl:

Max-Planck-Institut und Fraunhofer ILT machen 3D-Druck von Damaszener Stahl möglich

2. Juli 2020
Objekt aus Damaszener Stahl

Forscher des Max-Planck-Instituts für Eisenforschung (MPIE – Eisenforschung) in Düsseldorf und des Fraunhofer Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen haben eine Methode für den 3D-Druck von Stahl vom Typ „Damaskus“ entwickelt. Der Stahl ist so hart wie Damaszener Stahl, der in der Antike zum Beispiel für äußerst harte und zähe Schwertklingen verwendet wurde. Wir stellen das Verfahren vor.

Tissue Engineering:

Advanced Regenerative Manufacturing Institute (ARMI) arbeitet an großtechnischer Herstellung technischer Gewebe im 3D-Druckverfahren

1. Juli 2020
Erfinder Dean Kamen

Dean Kamen, erfolgreicher Erfinder und Leiter der gemeinnützigen Organisation Advanced Regenerative Manufacturing Institute (ARMI), forscht und entwickelt an der großtechnischen Herstellung technischer Gewebe im 3D-Druckverfahren. Dies soll unter anderem mit der Tissue Foundry Line gelingen. Wir stellen die Pläne von ARMI vor, die als Ziel den 3D-Druck von Organen vorsehen.

Projekt "CuAdd":

Forscher vom Fraunhofer IMWS und KME forschen am 3D-Druck hochwärmeleitfähiger Bauteile aus Kupfer

30. Juni 2020
3D-gedrucktes Kupferobjekt

Forscher des Fraunhofer IMWS und der Kupferhalbzeughersteller KME arbeiten gemeinsam am Projekt „Technologie- und Materialentwicklung zur additiven Fertigung komplexer hochwärmeleitfähiger Cu-Bauteile – CuAdd“. Dort untersuchen sie den 3D-Druck mit Kupfer. Wenn ihre Arbeit erfolgreich ist, könnten sie aufwendige und kostenintensive konventionelle Technologien ablösen.

Risikoärmere Verfahren möglich:

Neuartige Biotinte ermöglicht den 3D-Druck von Gewebe direkt am Körper

17. Juni 2020
3D-Druckbeispiel

Ein amerikanisches Forscherteam hat eine neuartige Biotinte entwickelt, mit der Gewebe direkt am Körper im 3D-Druckverfahren gedruckt werden kann. Damit sollen zum Beispiel risikoärmere Verfahren für die Reparatur von Gewebe- oder Organdefekten möglich sein. Patienten verspricht das Verfahren vielversprechende Vorteile. Wir stellen die Biotinte und das Verfahren einmal genauer vor.

Energie- und ressourcenschonend mit Pilzmyzel:

Forscher des Fraunhofer UMSICHT entwickeln biobasierten Schallabsorber mit 3D-Drucker

16. Juni 2020
3D-Druck einer Probe

Forscher des Fraunhofer-Instituts UMSICHT arbeiten im Rahmen des Projekts „FungiFacturing“ an einem 3D-druckbaren Schallabsorber auf Basis von Pilzmyzel. Die Produktion lässt sich ressourcen- und energieschonend gestalten. Workshops mit möglichen Anwendern aus der Einrichtungsbranche sollen in den Gestaltungsprozess miteinbezogen werden.

3D-Druck menschlicher Körperteile:

Forscher drucken mit 3D-Drucker erfolgreich menschliches Ohr auf den Rücken einer Maus

8. Juni 2020
Ohr Darstellung und Ergebnisse

Forscher der chinesischen Sichuan University haben ein Verfahren entwickelt, mit der sie Formen organischer Teile in den Körper drucken und zum wachsen bringen können. Sie testeten ihr Verfahren erstmals erfolgreich an einer Maus, der sie ein menschliches Ohr unter den Rücken druckten. Das Verfahren soll unter anderem Behandlungen von Menschen mit schweren Fehlbildungen an Ohren, Nasen, Fingern und anderen leicht zugänglichen Körperteilen besser möglich machen.

NICE (Nanoengineered Ionic-Covalent Entanglement):

Texas A&M University entwickelt „NICE“-Biotinte für den 3D-Druck von Knochengewebe

27. Mai 2020
Gaharwar bei der Arbeit

Ein Forscherteam der Texas A&M University hat mit NICE (Nanoengineered Ionic-Covalent Entanglement) eine Biotinte entwickelt, die den 3D-Druck von Knochengewebe möglich machen soll. Das Material imitiert Gewebefunktionen. Somit lassen sich Bereiche menschlicher Körperteile wie Ohren, Blutgefäße, Knorpel und Knochensegmente rekonstruieren.

CO2-Ausstoß und Kosten reduzieren:

Forschungsprojekt Return II der Leibniz Universität Hannover will Titanspäne zu 3D-Druckmaterial recyceln

24. Mai 2020
3D-gedrucktes Kunstobjekt

Niedersächsische Forscher der Leibniz Universität Hannover haben mit Return II ein Forschungsprojekt ins Leben gerufen, das sich mit dem Recycling von Titan zu 3D-Druck-Material für den industriellen Metall-3D-Druck beschäftigt. Ziel von Return II ist es unter anderem, den kosten- und CO2-intensiven Einschmelzprozess zu umgehen und die Späne in einem direkten Extrusionsverfahren für die additive Weiterverarbeitung zu verwenden.

Elektrische Ströme:

Forscher optimieren mit neuer Methode den FDM-3D-Druck durch bessere Verschmelzung der einzelnen Schichten

15. Mai 2020
Temperatur zwischen Schichten

US-Forscher der Texas A&M University haben nach einer Möglichkeit gesucht die Schwachstellen von 3D-gedruckten Kunststoffobjekten zu verbessern. Dabei haben sie eine Methode entwickelt die einzelnen Schichten beim FDM-3D-Druck besser miteinander zu verbinden. Die Ergebnisse der Studie wurden in einem Fachmagazin veröffentlicht und in diesem Artikel zusammengefasst.

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