
3D-Modelle zur Unterstützung bei der Patientenbehandlung

Die 3D-gedruckten Reproduktionen der knöchernen Anatomie der patellofemoralen Gelenke zeigten Trochlea-Deformitäten im Zusammenhang mit rezidivierender Patellaluxation. Die Forscher fanden heraus, dass Knie mit rezidivierender Patellaluxation im Vergleich zu gesunden Knien eine erhöhte Schiefstellung aufwiesen, definiert durch einen größeren Eintrittspunkt-zu-Übergangspunkt-Winkel und mehr laterale Patellaeintrittspunkte in die proximalen Trochleas.
Den Forschern zeigte sich außerdem, dass der Grad der Trochlea-Dysplasie laut der Studie mit „verringerter Prominenz der lateralen Trochlea-Konvexität, zunehmend lateralisierten proximalen Trochlea-Eintrittspunkten, erhöhter Trochlea-Nut-Schiefe und lateraler Trochlea-Krümmung und fortschreitender Deformität des medialen Kamms“ verbunden war.
Die Forscher erklärten:
„Diese Ergebnisse liefern eine Begründung für die selektive Verwendung von 3D-Modellen bei der Untersuchung der Trochlea-Dysplasie, um die Visualisierung und Charakterisierung von Patienten mit rezidivierender Patellaluxation zu verbessern.“
Schon vor einigen Jahren machten sich Forscher den 3D-Druck zunutze, um damit vorhandene Knieprobleme zu untersuchen. Italienische und griechische Forscher haben mit 3D-Druck realistische Kniemodelle entworfen mit dem Ziel, Knieprobleme zu studieren. Außerdem wollten sie mit Belastungstests und anderen Forschungen chirurgische Behandlungspläne für Patienten zu entwickeln.
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