Forscher der University of California San Diego haben gewöhnliche Ohrhörer erfolgreich in ausgeklügelte Geräte umgewandelt, die in der Lage sind, die elektrische Aktivität des Gehirns aufzuzeichnen.

Von Ohrhörern zu Gehirnaktivitätsmonitoren

Proband trägt Ohrhörer, der Gehirnaktivität misst, entwickelt durch 3D-Drucktechnologie
Ein Proband setzt den innovativen Ohrhörer ein, der durch 3D-Druck-Technologie entwickelt wurde, um Gehirnaktivität und Schweißlaktat zu messen. (Bild © University of California San Diego)

Mittels 3D-Siebdrucktechnologie entwickelten die Wissenschaftler flexible Sensoren, die nicht nur elektrophysiologische Hirnaktivität überwachen, sondern auch Schweiß analysieren – insbesondere Schweißlaktat, eine organische Säure, die während der Bewegung und normalen Stoffwechselvorgängen produziert wird. Die Nähe des Ohrs zum Gehirn und seinen Schweißdrüsen macht Ohrhörer zu einem idealen Werkzeug für solche Datensammlungen.

Diagnostischer Vorteil und vielfältige Einsatzmöglichkeiten

Die Kombination von EEG- und Schweißlaktatdaten bietet einen erheblichen diagnostischen Vorteil und hilft bei der Klassifizierung und Analyse verschiedener Anfallstypen. Neben der medizinischen Diagnostik liefert diese Innovation wertvolle Daten bezüglich der persönlichen Leistung während der Bewegung sowie zur Überwachung von Stress- und Konzentrationsniveaus.

Die Möglichkeit zur biometrischen Datenerfassung im Ohr ist nicht neu, jedoch liegt die Einzigartigkeit in der Fähigkeit des Sensors, sowohl Hirnaktivität als auch Laktat zu messen. Diese Technologie deutet auf eine Zukunft hin, in der tragbare Geräte mit Neuroimaging-Sensoren nahtlos Gesundheitsdaten während alltäglicher Aktivitäten sammeln können.

Herausforderungen und Optimierung

Eine der Haupt Herausforderungen bestand darin, diese Sensoren an die einzigartige Anatomie des Ohrs anzupassen. Die Forscher entwickelten dafür einen stempelartigen, dehnbaren Sensor, der mit Hilfe von 3D-Druck hergestellt wurde, um einen genauen, anpassbaren Kontakt mit dem Ohr sicherzustellen. Trotz der aktuellen Notwendigkeit erheblicher Schweißmengen sind die Forscher optimistisch, die Präzision der Sensoren zu erhöhen und rücken somit näher an die alltägliche Gesundheitsüberwachung durch einfache tragbare Geräte.

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