Lithoz hat die Einführung des CeraFab System S320 angekündigt, eines Keramik-3D-Druckers mit einer Bauplattform von 245 x 130 x 320 mm. Der Drucker wird erstmals auf der Formnext 2024 vorgestellt.

Einige große, weltweit agierende Unternehmen haben hier ihre Zweigniederlassungen eingerichtet oder sogar ihren Firmensitz. So werden beispielsweise Trodat Stempel im Österreichischen Wels produziert. Die Gemeinde ist gleichzeitig auch Firmensitz der auf den 3D-Druck spezialisierten Prirevo e.U. Verschiedene Universitäten haben sich ebenfalls auf die Vermittlung von Wissen und auf die Forschung im Bereich des 3D-Drucks spezialisiert. Zu ihnen gehören die Technische Universität Wien und die Johannes Keppler Universität Linz. Insgesamt sind mehr als 25 österreichische Unternehmen im Bereich des 3D-Druckes tätig, und ständig werden es mehr.
Die Österreichische Gesellschaft für 3D-Druck TroxoBot veranstaltet mit den Universitäten, aber auch Unternehmen regelmäßig Weiterbildungsveranstaltungen, sieht sich aber auch als Interessensvertreter der am 3D-Druck beteiligten Unternehmen. Vor allem die Vorstellung und Verbreitung des 3D-Drucks auch im Rahmen der schulischen Möglichkeiten soll durch die Gesellschaft, beispielsweise durch die Abhaltung spezieller Teacher-Days, forciert werden. Allein schon anhand dieser Ausführungen merkt man, welch hohen Stellenwert der 3D-Druck zukünftig auch in Österreich haben wird.
Auf dieser Themenseite möchten wir Euch über Neuerungen im Bereich des 3D-Druckes, speziell in Bezug auf österreichische Unternehmen und Universitäten, informieren. Auch Tipps zu Veranstaltungen werder Ihr hier von Zeit zu Zeit finden. Gern könnt Ihr uns über die Kommentarfunktion innerhalb der Beiträge oder über den Button „Anregungen“ Hinweise zu weiteren Veranstaltungen, Neuentwicklungen etc. zum Thema 3D-Druck in Österreich geben, über die wir dann noch einmal genauer berichten. Abonniert auch unseren 3D-Drucker-Newsletter, um immer auf dem aktuellsten Wissensstand zu bleiben.
Lithoz hat die Einführung des CeraFab System S320 angekündigt, eines Keramik-3D-Druckers mit einer Bauplattform von 245 x 130 x 320 mm. Der Drucker wird erstmals auf der Formnext 2024 vorgestellt.
Die Wiener Incus GmbH fertigte ein zentrales Bauteil für einen Zeremonienstab der Yale University mithilfe von Metall-3D-Druck. Das Projekt vereint traditionelles Handwerk mit modernen Fertigungsmethoden und symbolisiert die Entwicklung im Ingenieurwesen.
Das österreichische 3D-Druck-Unternehmen Lithoz hat einen zweiten CeraFab Keramik-3D-Drucker bei den Sandia National Laboratories installiert. Die additive Fertigungstechnologie ermöglicht die schnelle und kostengünstige Herstellung komplexer keramischer Bauteile.
Das geplante 3D-Druckzentrum im österreichischen Lavanttal wird von ASCO, PMS und weiteren Partnern initiiert und fokussiert sich auf Forschung, Dienstleistung und Ausbildung. Die Investitionen bewegen sich im Millionenbereich, und ab 2026 soll ein Dienstleistungszentrum zugänglich sein.
M&H CNC Technik GmbH, ein österreichisches Unternehmen, hat einen bedeutenden Auftrag in den USA zur Lieferung von mit Metall-3D-Druck hergestellten Turbinenschaufeln erhalten. Der Auftrag umfasst die Lieferung von über 2.500 Komponenten aus Inconel 718 bis 2031.
NEVO3D und KIMYA haben eine neue 3D-Drucklösung für die Bahnindustrie entwickelt, die höchste Brandschutzstandards erfüllt und erhebliche Kostenersparnisse ermöglicht. Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) setzen diese innovative Technologie bereits ein.
In einem beeindruckendem Projekt haben die TU Wien und die MedUni Wien das weltweit erste 3D-gedruckte Gehirn-Phantom entwickelt, das die Erforschung neurodegenerativer Erkrankungen wie Alzheimer und Parkinson erheblich verbessern könnte.
Die österreichische Firma M&H hat mit der Inbetriebnahme der SFM-AT1000-S von Solukon, einem deutschen Qualitätshersteller, einen entscheidenden Schritt in der Nachbearbeitung von 3D-gedruckten Metallkomponenten gemacht. Diese Technologie ermöglicht eine präzise und effiziente Reinigung von Pulverresten in komplexen Bauteilgeometrien und findet ihre Anwendung vor allem in der Luft- und Raumfahrt sowie im Rennsport, insbesondere in der Formel 1.
Das Team der Medizinischen Universität Innsbruck hat gemeinsam mit Partnern wie Eyecre.at, Addion und dem Management Center Innsbruck einen Prototyp eines künstlichen Augenlids mit Hilfe des 3D-Druckverfahrens entwickelt. Dieses Modell dient als Trainingsinstrument in der chirurgischen Ausbildung und bietet eine realitätsnahe Möglichkeit zur Vorbereitung auf Eingriffe. Die verwendete Technik könnte perspektivisch auch für die Herstellung anderer Organmodelle adaptiert werden.
Wissenschaftler der TU Wien haben eine 3D-Druckmethode entwickelt, die es ermöglicht, künstliches Knorpelgewebe herzustellen. Durch den Einsatz spezialisierter Stammzellen und eines biokompatiblen Kunststoffgerüsts verspricht die Technik bedeutende Fortschritte in der regenerativen Medizin. Diese könnte zukünftig bei der Behandlung von Knorpelschäden verbesserte Möglichkeiten eröffnen.
Revo Foods hat den Food Fabricator X2 vorgestellt, einen neuen Lebensmittel-3D-Drucker, die über ein Mehrdüsensystem die Massenproduktion von Lebensmitteln ermöglicht. Diese Technologie öffnet neue Türen für die Lebensmittelproduktion und -entwicklung und wird vorrangig für die Herstellung innovativer Lebensmittelprodukte wie pflanzliche Fleischalternativen eingesetzt.
Die Technische Universität Graz hat eine Methode für den 3D-Druck von Nanostrukturen entwickelt, die Merkmale kleiner als 10 Nanometer präzise simulieren und produzieren kann. Dieser Fortschritt ermöglicht effizientere Herstellungsprozesse und erweitert die Möglichkeiten für optische Anwendungen in der Nanotechnologie.
Das österreichische Unternehmen 1zu1 richtet sich neu aus und setzt zukünftig verstärkt auf Serienfertigung mit 3D-Druck und Spritzguss. Diese strategische Entscheidung spiegelt die Anpassung an veränderte Marktanforderungen wider.
Align Technology hat die Übernahme des österreichischen 3D-Druckunternehmens Cubicure für 79 Millionen Euro abgeschlossen. Diese Akquisition markiert einen bedeutenden Schritt in der Strategie von Align, seine 3D-Druckfähigkeiten zu erweitern.
Lithoz hat 2023 ein beeindruckendes Wachstum erzielt, mit einem 30% Anstieg im Verkauf ihrer LCM 3D-Drucker und einer nahezu Verdoppelung der Materialproduktion. Die Fokussierung auf Serienproduktion und ein umfassendes Technologieportfolio sieht das Unternehmen als Schlüssel zum Erfolg.
Noctua hat den NF-A4x10 24V PWM vorgestellt, einen 40mm Lüfter, der speziell für 24V-Systeme wie 3D-Drucker entwickelt wurde. Der Lüfter bietet eine optimierte Kühlleistung bei minimaler Lautstärke und ist mit fortschrittlichen Technologien wie dem AAO Rahmensystem und Flow Acceleration Channels ausgestattet. Die breite Kompatibilität und PWM-Steuerung machen ihn zu einer vielseitigen Lösung für anspruchsvolle Kühlungsanforderungen, insbesondere bei Desktop-3D-Druckern.
Lithoz GmbH und das Oak Ridge National Laboratory des US-Energieministeriums haben eine Zusammenarbeit zur Weiterentwicklung von Nichtoxid-Keramiken mittels 3D-Drucktechnologie vereinbart. Ziel ist die Herstellung von Keramiken für den Einsatz in extremen Temperaturbereichen, basierend auf der innovativen Laser-Induzierten Slipcasting-Technologie von Lithoz.
Eplus3D, ein führender Anbieter industrieller additiver Fertigungssysteme, hat sich mit Prirevo zusammengetan, um den österreichischen Markt zu erschließen. Diese Partnerschaft konzentriert sich auf die Bereitstellung hochwertiger 3D-Drucklösungen, wobei das EP-P420-Demosystem eine zentrale Rolle spielt. Die Zusammenarbeit zielt darauf ab, die Produktionskapazitäten zu erweitern und neue Maßstäbe in verschiedenen Industriezweigen zu setzen.
Das ADMiRE Forschungszentrum an der FH Kärnten stellt innovative Ansätze im 3D-Druck vor, darunter die Nutzung von Bierabfällen für Biomaterialien. Mit einem Fokus auf nachhaltige Materialien und der Verbesserung der Prothesen- und Orthesenherstellung, zeigt das Zentrum neue Möglichkeiten der additiven Fertigung auf.
Mit der Technologie von 3D Systems wurden kraniale Implantate erfolgreich in Schweizer und österreichischen Krankenhäusern eingesetzt. Patientenspezifische 3D-gedruckte Implantate bieten sowohl Chirurgen als auch Patienten erhebliche Vorteile. Experten sehen dies als entscheidenden Schritt in der medizinischen Anwendung des 3D-Drucks.