Forschern am Caltech ist es gelungen, optische Geräte auf Nanoskala mithilfe von 3D-Druck zu entwickeln und herzustellen. Diese innovative Technologie könnte neue Möglichkeiten in der Sensorik und Kameratechnik eröffnen.
3D-Druck ist allgegenwärtig. Somit findet man 3D-Druck auch innerhalb der höchsten aller Bildungseinrichtungen, den Universitäten. Mit dem Ziel der Pflege und Entwicklung der Wissenschaft durch Lehre und Studium ist es vor allem der Bereich Forschung der uns im Rahmen des 3D-Drucks interessiert. Welchen Anteil haben die wissenschaftliche Hochschulen und deren Personen, die eine akademische Ausbildung in Anspruch nehmen, an der Entwicklung des 3D-Drucks? Gibt es 3D-Drucker, die im Rahmen der wissenschaftlichen Ausbildung gänzlich entwickelt wurde? Konnten 3D-Druckverfahren optimiert werden? Neue Produkte geschaffen werden? In wie weit unterstützt die Wirtschaft und Politik die Universitäten bei der Ausrüstung und für die Forschungen der additiven Fertigung? Die zentrale Frage, die auf dieser Seite geklärt werden soll ist, leisten Universitäten einen Beitrag an der Entwicklung der 3D-Drucker und des 3D-Drucks im Allgemeinen?
Zur Klärung der Frage zeigen wir eine Übersicht aller Beiträge, die passend zum Thema bei uns im 3D-Drucker-Online-Magazin veröffentlicht wurden.
Forschern am Caltech ist es gelungen, optische Geräte auf Nanoskala mithilfe von 3D-Druck zu entwickeln und herzustellen. Diese innovative Technologie könnte neue Möglichkeiten in der Sensorik und Kameratechnik eröffnen.
Forscher der University of Colorado entwickeln Mikroroboter, die kleiner als ein menschliches Haar sind und Medikamente zu spezifischen Körperstellen transportieren könnten. Diese Innovation nutzt die Möglichkeiten des 3D-Drucks und könnte die Zukunft der Medikamentenverabreichung revolutionieren. Die Technologie befindet sich noch in der Testphase, zeigt jedoch großes Potenzial.
Forschungsprojekt an der Universität Rostock beschleunigt dank 3D-Drucktechnologie die Fertigung von Metall-Spritzgießwerkzeugen (MIM) erheblich und bietet eine einzigartige Funktionsintegration. Mit der Technik der konturnahen Kühlung ist eine drastische Reduzierung der Zykluszeit möglich.
In einer beispiellosen Partnerschaft eröffnen Carbon und der Lehrstuhl für Kunststofftechnik (LKT) der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg ein Zentrum für fortgeschrittenes Design und Entwicklung in Bayern. Dieses Zentrum bringt die neuesten Produktionstechnologien und Materialien von Carbon zusammen und dient als Drehscheibe für zukunftsweisende Forschungs- und Entwicklungsarbeiten.
Das Medienzentrum Regensburger Land wird mit dem Comenius Edu-Media Award ausgezeichnet. Ihr taktiles Kindermuseumsbuch, das mithilfe des 3D-Drucks Kunst für alle Sinne erlebbar macht, überzeugt die internationale Jury.
Schwedische Wissenschaftler vom KTH Royal Institute of Technology haben ein neues 3D-Druckverfahren für Silikaglas entwickelt. Mit ihrer Methode druckten sie das weltweit kleinste Weinglas und einen optischen Resonator, der in Glasfasertelekommunikationssystemen eingesetzt werden kann.
Russische Forscher des Skoltech-Instituts haben einen Durchbruch erzielt, indem sie die thermische Leitfähigkeit eines im 3D-Druck verwendeten Polymers verdoppelt haben. Dieser Fortschritt könnte dazu beitragen, das Überhitzungsproblem in Mikrochips zu lösen.
Ein US-amerikanisches Forscherteam von der Virginia Tech hat sich der Herausforderung gestellt, Abfall und Emissionen in der Reifenrunderneuerung zu senken und setzt dabei auf den 3D-Druck. Eine Finanzierung von 1,5 Millionen Dollar durch das REMADE-Institut ermöglicht die Verwirklichung dieses Projekts. Wir stellen es vor.
US-Forschern von der North Carolina State University ist es gelungen, ein Metallgel zu entwickeln, das für den 3D-Druck von leitfähigen Objekten bei Raumtemperatur genutzt werden kann. Damit öffnen sie neue Türen für die Herstellung elektronischer Komponenten und Geräte.
Forscher der UW-Madison haben einen Elektromotor mithilfe von 3D-Druck entwickelt, der Energieverluste reduziert und eine verbesserte Nettodrehmomentdichte aufweist. Der Prototyp nutzt einen Elektrostahl mit höherem Siliziumanteil und zeigt vielversprechende Ergebnisse für die effizientere Nutzung von Elektrizität.
Forscher von Panasonic aus Japan und der Nanyang Technological University in Singapur haben einen innovativen Multi-Material-3D-Drucker für flexible und tragbare Elektronik entwickelt. Durch die Verwendung neuartiger Materialien wie Graphen schaffen sie einzigartige Strukturen, die traditionelle Elektronik revolutionieren könnten.
Forscher der Universität Wolverhampton haben den Emerald Literati Award 2022 gewonnen, nachdem sie bewiesen haben, dass ein mit 3D-Druck hergestelltes Material in der Lage ist, das Covid-19-Virus vollständig abzutöten. Der Sieg zeigt das Potenzial der additiven Fertigung in der Bekämpfung der Pandemie.
Das Massachusetts Institute of Technology (MIT) und Inkbit stellen ein revolutionäres Verfahren für den 3D-Druck vor: Spektral-Packing. Die Spectral-Packing-Technologie ermöglicht eine ultradichte Anordnung von 3D-Objekten in deutlich höherer Geschwindigkeit als bei bisherigen Verfahren und könnte die Kosten für die Herstellung von Teilen deutlich reduzieren.
US-amerikanische Forscher der Penn State University haben durch die Nutzung von Keramik-3D-Druck eine hitzebeständige Keramikkomponente für Gasturbinen entwickelt. Diese Innovation ermöglicht es den Turbinen, höhere Temperaturen zu widerstehen und somit ihre Kraftstoffeffizienz zu steigern. Wir stellen die Forschungen einmal genauer vor.
Forscher der Washington State University haben eine 3D-Druckmethode für bimetallische Strukturen entwickelt, die sich als signifikant stärker als einzelne Metalle erweisen. Die Technik, inspiriert von der Struktur von Bäumen und Knochen, hat Potenzial für Anwendungen in der Medizin, Raumfahrt und Automobilindustrie.
Forscher der Carnegie Mellon University haben 3D-gedruckte Aktuatoren entwickelt, die sie mithilfe von Meeresalgen hergestellt haben. Gehen Aktuatoren verloren, reduziert sich so die schädliche Auswirkung auf die Umwelt. Ihre Arbeit haben die Forscher in einem Fachartikel vorgestellt.
Forscher der University of Waterloo haben 3D-druckbare Wundverbände entwickelt, die die Behandlung von Verbrennungsopfern revolutionieren könnten. Diese Verbände, hergestellt aus fortschrittlichen Polymeren, könnten auch in der Krebsbehandlung und Kosmetikindustrie eingesetzt werden.
Forscher der North Carolina State University haben CO2-absorbierende Filter mit 3D-Druckern und Hydrogelmaterial hergestellt. Die verwendete Methode zeigt Potenzial für schnelle und vielseitige Produktion solcher Filter. Trotz des frühen Forschungsstadiums deuten die Ergebnisse dank 3D-Druck auf neue Wege in der Kohlenstoffabscheidung hin.
Forscher haben neue „Designer“-Titanlegierungen für den 3D-Druck entwickelt, die in verschiedenen Technologien eingesetzt werden können. Sie nutzen eine einzigartige Verteilung von Sauerstoff- und Eisenatomen innerhalb von Alpha- und Beta-Titan-Phasen und das Laser Directed Energy Deposition (L-DED) 3D-Druckverfahren für die Herstellung.
Forscher an der Universität Oldenburg haben eine Technik zur additiven Herstellung ultrakleiner Metallobjekte entwickelt, um die Ladezeiten von Batterien zu verkürzen. Mit dem Projekt NANO-3D-LION möchten sie „aktive Batteriematerialien mit ultrakleinen Strukturmerkmalen“ schaffen. Ihre Technik könnte auch zur Erkennung von Tumormarkern in der Medizin verwendet werden.