Das International Bodyshop Industry Symposium (IBIS) Worldwide stellt auf der Fachkonferenz IBIS USA 2023 sein neues Netzwerk namens „3D Printing in Auto Repair Task Force“ vor. Eigenen Angaben zufolge handelt es sich bei der Organisation um den weltweit ersten und einzigen Anbieter von Konferenzen für die Unfallreparaturbranche. Das dringlichste Ziel der Task Force ist ein die Schaffung eines Netzwerks von Experten und Branchenexperten mit Wissen, Erfahrung und Interesse am Einsatz von 3D-Druck für die Autoreparatur. Sowohl der Bereich der additiven Fertigung als auch alle anderen Unterabteilungen der Automobilindustrie zählen zu den Pools für potenzielle Mitglieder.

Ausbau der Forschung und Entwicklung

Der Aktionsplan der Task Force sieht einen vielschichten Ansatz zum Ausbau der Forschung und Entwicklung sowie der Validierung 3D-gedruckter Kfz-Reparaturteile. Ziel ist eine Zertifizierungsstelle für solche Teile.

Leiter der Task Force in den USA ist Harold Sears, der sich zuvor um die AM-Abteilung der Ford Motor Company kümmerte.

Sears erklärte:

„Wir glauben, dass die 3D-Drucktechnologie das Potenzial hat, die Art und Weise, wie wir Teileversorgung und Reparaturarbeiten angehen, zu revolutionieren, und wir freuen uns darauf, die Möglichkeiten zu erkunden. Durch die Erforschung des Einsatzes von 3D-Druck bei Reparaturarbeiten können wir neue und innovative Wege finden, um Dienstleistungen zu verbessern und effizientere und kostengünstigere Lösungen für Teileliefer- und Unfallreparaturunternehmen anzubieten.“

Der CEO von IBIS, Jason Moseley, der auch Mitglied der Task Force ist, sagte:

„IBIS freut sich sehr, eine solch innovative Initiative zu unterstützen und dazu beitragen zu können, die Einführung des 3D-Drucks bei Kollisionen und Autoreparaturen zu fördern und zu erleichtern. Ich freue mich auch darauf, an der Task Force teilzunehmen und mit den anderen Fachexperten an diesem spannenden Projekt zusammenzuarbeiten.“

3D Printing in Automotive Repair TaskforceVorstandsmitglieder dieser Gruppe stammen aus einigen der größten Unternehmen der Welt. Die Gruppe hat das Ziel, Vorschriften zu erlassen, die festlegen, was ein rechtlich zulässiges 3D-gedrucktes Ersatzteil für ein Auto darstellt und was nicht. Es sollte nach und nach einfacher werden, die Gewinner der 3D-Druck-Branche zu ermitteln, indem kleinere Unternehmen in die Reihen aller künftigen Handelsorganisationen, Lobbygruppen, Denkfabriken usw. einbezogen werden.

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