Ein Team von Forschern der Universitäten Glasgow, Southampton und Loughborough hat einen flexiblen Temperatursensor entwickelt, der Mikrowellen und 3D-Drucktechnologie nutzt. Der in der Fachzeitschrift „Nature Communications“ unter dem Titel „Wide-range soft anisotropic thermistor with a direct wireless radio frequency interface“ vorgestellte Sensor zeichnet sich durch seine Fähigkeit aus, ohne eigene Stromquelle mit einer externen Einheit zu kommunizieren und präzise Temperaturmessungen durchzuführen.

Ein Sensor mit beeindruckender Flexibilität und Reichweite

Der Sensor kann Temperaturen von 30°C bis über 200°C messen, was ihn deutlich vielseitiger macht als herkömmliche Thermistoren. Diese Eigenschaft eröffnet neue Möglichkeiten in der Fertigung und Produktion. Darüber hinaus ist der Sensor flexibel; er kann gebogen und gedehnt werden, ohne seine Funktionalität zu verlieren. Diese Flexibilität, kombiniert mit der Möglichkeit, seine Form mittels 3D-Druck zu verändern, ermöglicht eine nahtlose Integration in Elektronik und andere Geräte.

3D-gedruckter flexibler Temperatursensor Mikrowellen Technologie Universität Glasgow Temperaturüberwachung Anechoische Kammer Test
Flexibler Temperatursensor aus 3D-Druck ermöglicht präzise Messungen im Bereich von 30°C bis über 200°C ohne Stromquelle. Die innovative Technologie vereint Mikrowellen und 3D-Druck zur Überwachung von Temperaturen und zeigt flexible Einsatzmöglichkeiten in verschiedenen Formen, wie in der anechoischen Kammer getestet (Bild © Universität Glasgow).

Einzigartiges Material und vielseitige Anwendungen

Entwickelt wurde der Sensor von Mahmoud Wagih und seinem Team. Er besteht aus Polydimethylsiloxan (PDMS) und kurzfasrigem Kohlenstoff. Diese Materialien sind bekannt für ihre Flexibilität und Haltbarkeit, was den Sensor besonders anpassungsfähig macht. Er könnte in alltägliche Gegenstände wie Handys integriert oder als großflächiger Sensor in Matten zur Temperaturüberwachung von Bodenflächen verwendet werden. Die Faser des Sensors könnte mehr als 1000-mal gestreckt und 20.000-mal gebogen werden, während sie weiterhin funktionsfähig bleibt.

Potenzial für den kommerziellen Einsatz

Angesichts seines breiten Anwendungsspektrums und der scheinbar unkomplizierten Konstruktion zeigt dieser Sensor ein starkes Potenzial als kommerziell lebensfähiges Produkt. Wenn die Komponenten in großem Maßstab produziert werden können, könnte eine einzelne Produktionslinie eine hohe Anzahl dieser Sensoren effizient herstellen. Die Anpassungsfähigkeit, die durch 3D-Druck und andere Techniken ermöglicht wird, macht diese Sensoren zu einer praktischen Lösung für verschiedenste Szenarien und Anwendungen.

Anzeige

Topseller der 48. Kalenderwoche 2025

3D-DruckerNameGerätetypBester PreisShopReview
1Anycubic Kobra S1 Combo3D-Drucker519,00 €kaufenTestbericht
2Anycubic Kobra 3 Combo3D-Drucker329,00 €kaufen
3Creality K2 Plus Combo3D-Drucker1399,00 €kaufen
4Creality Falcon2 Pro 40WLasergravierer999,99 €kaufen
5QIDI TECH Plus 43D-Drucker749,00 €kaufen
6Mecpow X4 Pro 22WLasergravierer589,00 €kaufen
7SOVOL SV083D-Drucker520,44 €kaufen
83DMakerpro Seal3D-Scanner469,00 €kaufen
9Creality RaptorX3D-Scanner3379,00 €kaufen
10Artillery Sidewinder X4 Plus S13D-Drucker280,56 €kaufen
11Creality CR-Scan Otter3D-Scanner629,00 €kaufen

Eigenes Projekt vorstellen: Du erstellst außergewöhnliche Objekte mit Deinem 3D-Drucker, Lasergravierer oder 3D-Scanner? Du möchtest Dein Wissen teilen? Schreibe eine How-To-Anleitung, ein Making-of, eine Vorstellung von deinem Projekt.
Werde Autor: Du schreibst gerne und es macht dir Spaß dich mit Themen wie 3D-Druck und anderen Technologiethemen der Makers-Szene außeinanderzusetzen?
Kontaktiere uns!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert