
Forschungsschwerpunkte und Sicherheitsanforderungen

Das DREAM-Projekt erstreckt sich über vier Jahre und wird mit einem Budget von 7 Millionen US-Dollar ausgestattet, wovon allein 2 Millionen an die UNM gehen. Hier liegt der Schwerpunkt auf der Entwicklung einer neuen Architektur zur sicheren Fernsteuerung und Vernetzung von 3D-Drucksystemen, um Cyber-Sicherheitsbedenken und Anforderungen an die Resilienz zu erfüllen. Michael Devetsikiotis und Xiang Sun, beide Forscher im Fachbereich Elektrotechnik und Computertechnik der UNM, sind maßgeblich an der Cyber-Sicherheitsforschung beteiligt. Die UNM sieht im Projekt die Möglichkeit, durch gezielte Weiterentwicklung dieser Technologien wirtschaftliche Chancen besonders für weniger dicht besiedelte Regionen zu schaffen. Devetsikiotis erklärte dazu: „Die Technologie kann autonom und remote arbeiten. Man kann also Anlagen auch in ländlichen Regionen aufbauen und betreiben.“
Die Navajo Technical University wird das Projekt mit ihren fortschrittlichen Fertigungsanlagen und Erfahrungen im 3D-Druck metallischer Maschinenbauteile unterstützen. Die Möglichkeit, auch in ländlicheren Gebieten moderne Fertigungstechniken zur Verfügung zu stellen, könnte New Mexicos Rolle in der Raumfahrt- und Fertigungsindustrie stärken und neue wirtschaftliche Impulse für den Bundesstaat setzen.
Bildung und Berufsausbildung für zukünftige Fachkräfte
Neben der technischen Forschung legt das Projekt großen Wert auf Bildungs- und Schulungsinitiativen. Unter der Leitung von Professor Satyajayant „Jay“ Misra von der NMSU wird das DREAM-Zentrum ein umfassendes Ausbildungsprogramm in Cybersicherheit und Internet-of-Things-Technologien aufsetzen. In Zusammenarbeit mit Schulen und Bildungseinrichtungen vor Ort wird dabei besonders auf die Förderung von Lehrerinnen und Lehrern aus ländlichen Regionen geachtet. Durch gezielte Qualifizierungsmaßnahmen sollen im Rahmen des Projekts bereits frühzeitig Nachwuchskräfte für den 3D-Druck und die IT-Sicherheit gewonnen werden.
Diese Bildungsmaßnahmen ergänzen das langfristige Ziel der EPSCoR-Initiative, wissenschaftliche Kompetenzen und die Wettbewerbsfähigkeit der New Mexico-Hochschulen zu fördern, indem Forschung im Bereich der additiven Fertigung mit der Ausbildung einer diversifizierten und hochqualifizierten Belegschaft verknüpft wird.






