
Maßgeschneiderte Strukturen mit 3D-Druck

Unter der Leitung von Forschungswissenschaftler Jeffrey Rhoads hat das Team innovative Wege gefunden, um mit additiver Fertigung energetische Materialien präzise zu gestalten. Durch den 3D-Druck können sie maßgeschneiderte Strukturen schaffen, die mit traditionellen Fertigungsmethoden nicht erreichbar sind. Dies erlaubt eine bessere Kontrolle über die Zündung und die Energiefreisetzung der Materialien.
Jeffrey Rhoads erklärt:
„Mit additiven Fertigungstechniken können wir komplexe Geometrien erstellen, die eine optimierte Leistung ermöglichen, während gleichzeitig die Sicherheit bei der Produktion und Nutzung gewährleistet wird.“
Fokus auf Sicherheit und Nachhaltigkeit
Ein zentrales Ziel der Forschung ist es, die Risiken bei der Handhabung dieser potenziell gefährlichen Materialien zu minimieren. Durch den 3D-Druck lassen sich reaktive Stoffe in Formen bringen, die das Risiko von unkontrollierten Explosionen verringern. Gleichzeitig reduziert die präzise Materialnutzung den Ausschuss, was die Nachhaltigkeit der Produktion erhöht.
Die Arbeiten der Purdue-Forscher tragen nicht nur zur Weiterentwicklung der additiven Fertigungstechnologien bei, sondern haben auch Potenzial, die Art und Weise, wie energetische Materialien entwickelt und genutzt werden, grundlegend zu verändern.
Ausblick
Die Forschungsergebnisse könnten zukünftig eine bedeutende Rolle in der Luft- und Raumfahrt, der Verteidigungsindustrie und anderen Bereichen spielen, in denen energetische Materialien eingesetzt werden. Das Team plant, die Methoden weiter zu verfeinern und auf andere Anwendungen auszudehnen.






