
Schnelle Fertigung durch 3D-Druck

Die 3D-gedruckten Komponenten wurden in weniger als fünf Wochen gefertigt – ein erheblicher Zeitvorteil gegenüber den üblichen 17 Monaten, die bei konventioneller Fertigung anfallen. Dies verdeutlicht das Potenzial der additiven Fertigung, Produktionszeiten zu reduzieren und gleichzeitig eine gleichbleibende Qualität zu gewährleisten. Laut AML3D war die Lieferung im Wert von etwa 156.000 AUD (ca. 94.000 Euro) ein wichtiger Meilenstein in der Zusammenarbeit mit der US-Marine.
Beitrag zum AUKUS-Partnerschaftsmodell
AML3D kooperiert seit zwei Jahren mit der US-Marine sowie weiteren Partnern, darunter das Maritime Industrial Base (MIB) Programm und BlueForge Alliance. Ziel ist es, die additive Fertigung als Schlüsseltechnologie zur Schließung von Lieferkettenlücken zu etablieren. „Diese Zusammenarbeit zeigt, wie australische Unternehmen einen Beitrag zu einem trilateralen industriellen Modell leisten können“, betonte Sean Ebert, CEO von AML3D.
Politische Anerkennung für australische Innovation
Der australische Verteidigungsminister Richard Marles würdigte die Rolle von AML3D bei der Produktion der U-Boot-Komponenten. Er bezeichnete dies als Beweis dafür, dass die AUKUS-Partnerschaft bereits konkrete Ergebnisse liefere. Auch Admiral Jonathan Rucker, zuständig für die Angriffs-U-Boote der US-Marine, hob die Zusammenarbeit hervor: „Durch Partnerschaften wie die mit AML3D schaffen wir eine widerstandsfähige Lieferkette für den Bau und die Wartung von Virginia-Klasse-U-Booten.“
Mit der erfolgreichen Integration der 3D-Drucktechnologie in die Produktion von hochkomplexen Komponenten hat AML3D einmal mehr die Bedeutung der additiven Fertigung für die moderne Industrie unterstrichen.






