News zum Thema
In Italien hat ein Team des Gemelli-Krankenhauses die Hand einer Frau mit einem seltenen Handgelenkstumor mittels einer 3D-gedruckten Prothese von Adler Ortho gerettet. Die speziell angepasste Prothese aus dem 3D-Drucker ermöglichte es der Patientin, alle Finger wieder zu bewegen und eine Amputation zu vermeiden.
SNEAKPRINT, ein Münchner Start-up, bringt seinen ersten Sneaker, den RetroTechV1, auf den Markt, der mithilfe von 3D-Druck individuell an den Fuß des Trägers angepasst wird. Die Produktionsmethode ist schneller und nachhaltiger, da sie auf Anfrage produziert und somit unnötiger Abfall vermieden wird. Damit strebt SNEAKPRINT an, langfristige Fußschäden zu vermeiden und einen bewussteren Konsum zu fördern.
POC und AIM Sweden präsentieren die 3D-gedruckte Elicit Ti-Radsport-Sonnenbrille, die aus Titanresten in medizinischer Qualität hergestellt wird. Diese innovative und nachhaltige Entwicklung ist auf 365 Exemplare limitiert und bietet Fahrern eine perfekte Balance aus Steifigkeit, Flexibilität und Komfort.
Schüler des Richland Two Institute of Innovation haben den Riverbanks Zoo dabei unterstützt, bessere Futtereimer für die Arbeit bei den Seelöwen herzustellen. Sie optimierten die bisherigen Futtereimer für Tierpfleger mithilfe von 3D-Design und 3D-Druck. Die neue Erfindung hat das Interesse anderer Zoos geweckt.
Markforged und Sidus Space arbeiten an 3D-gedruckten LizzieSat-Satelliten, die strengen Zertifizierungsstandards entsprechen und unter 100 kg wiegen. Mit dem Onyx FR-A Material können Satellitenkomponenten mit metallähnlicher Festigkeit und geringem Gewicht hergestellt werden. Der erste 3D-gedruckte Satellit soll in diesem Jahr mit dem SpaceX Transporter-9 starten.
Die Florida Oceanographic Society hat ein künstliches 3D-gedrucktes Korallenriff in ihre Gamefish-Lagune integriert. Das von Printed Patio erstellte Riff bietet Lebensraum und Schutz für 300 Lebewesen und ist aus besonders robustem Beton hergestellt.
Italdesign nutzt die 3DFashion™-Technologie von Stratasys zur Entwicklung des innovativen Konzeptfahrzeugs Climb-E. Die Technologie ermöglicht den Druck von über 600.000 einzigartigen Farben auf Textilien, die Simulation verschiedener Texturen und Oberflächen, sowie die Integration von 3D-gedruckten Elementen in Fahrzeugsteuerungen und -sensoren.
Die Mercer University School of Engineering stellt sehbehinderten Studenten der Georgia Academy for the Blind einzigartige 3D-gedruckte Jahrbücher zur Verfügung. Diese enthalten 3D-Modelle von Klassenkameradengesichtern und Namen in Blindenschrift, um den Schülern ein taktiles Erlebnis zu ermöglichen.
Die 3D MTRX Sneaker von Porsche Design und Puma bieten eine innovative Kombination aus 3D-gedruckter Sohle und Leder-Obermaterial, die für hohe Haltbarkeit und Performance sorgt. Mit einer innovativen Energierückgewinnungstechnologie und einem Gitterdesign basierend auf dem Porsche Design Logo setzen diese Schuhe neue Maßstäbe im Bereich des 3D-Drucks.
Die Siam Cement Group hat das weltweit erste 3D-gedruckte medizinische Zentrum und größte 3D-gedruckte Gebäude in den ASEAN-Ländern hergestellt. Der BOD2-Beton-3D-Drucker von COBOD wurde für den Bau eingesetzt, der zu einer erhöhten Baugeschwindigkeit und einem geringeren ökologischen Fußabdruck führte.
In Japan haben zwei Architekten mit Hilfe von 3D-Druckern einen kompletten Pavillon hergestellt, das sogenannte „Tsuginote Tea House“. Der Pavillon besteht aus mehr als 900 3D-gedruckten Bauteilen. Für den Zusammenbau verwendeten sie eine traditionelle japanische Methode. Ziel der Architekten war der Entwurf einer umweltfreundlichen Struktur, die jeder ohne besondere Vorkenntnisse im Bauwesen nachbauen kann.
PERI Construction baut gemeinsam mit Heidelberg Materials und der KRAUSS GRUPPE das größte 3D-gedruckte Gebäude in Europa. Dazu verwenden die Verantwortlichen 450 Tonnen Spezialmörtel von i.tech® 3D. Wir stellen das IT-Server-Hotel vor.
Das US-Unternehmen Koobz hat 3D-gedruckte Unisex-Sneaker mit dem Namen „16kW“ vorgestellt. Diese sollen sich für ausgiebige Tanzsessions eignen und äußerst bequem sein. Hergestellt werden die 16kW-Sneaker aus thermoplastischem Polyurethan.
Das in Kanada ansässige Unternehmen Hayabusa präsentiert seine 3D-gedruckten Boxhandschuhe, die T3Ds. Sie verfügen über eine innovative 3D-gedruckte Gitterstruktur, die sowohl Komfort als auch Schutz erhöht. Ab dem 17. April 2023 sind die Boxhandschuhe bei Hayabusa erhältlich.
Im Laboratory of Sustainability Robotics der Empa wurde eine spezielle Drohne für den Feuerwehreinsatz entwickelt. Die Beteiligten haben die Drohne mithilfe von 3D-gedruckten, leichten, stabilen und temperaturbeständigen Teilen zusammengesetzt. Dabei setzten sie auf den 3D-Druck vom Schweizer Unternehmen Sintratec.
Das Universitätsklinikum Salzburg hat erfolgreich ein 3D-gedrucktes Schädelimplantat in einen Patienten eingesetzt. Das Implantat wurde in einem Kumovis R1 3D-Drucker hergestellt. Weitere Eingriffe an anderen Patienten sind geplant.
Das Tan Tock Seng Hospital in Singapur setzt sich seit einiger Zeit mit dem 3D-Druck auseinander und konnte in einigen Projektbeispielen die Fähigkeiten der additiven Fertigung demonstrieren. Ärzte haben zum Beispiel einem jungen Patienten dabei geholfen, mit einer 3D-gedruckten Fingerprothese in seinem Beruf weiterarbeiten zu können. In einem weiteren Beispiel erklärten sie, warum 3D-gedruckte Schädelkappen Patienten nach einer Kraniektomie den Alltag erleichtern und das Überleben sichern können.
Das 3D-Druck-Unternehmen Stratasys hat gemeinsam mit dem italienischen Atelier des Refusés 3D-gedruckte Kissen hergestellt. Die „Biodiversity“-Kollektion wurde von der Welt der Pilze inspiriert. Sie wird in Kürze auf der Mailänder Möbelmesse zu sehen sein.
Abdeckungen für Luftdatenports an einem F-35A Lightning II Kampfflugzeug verursachen häufig Probleme. Ein Austausch kostet mehrere Hundert US-Dollar. Die neuen magnetischen Abdeckungen, die Ingenieure des 388. LSS Air Force Repair Enhancement Program entworfen haben, werden auf einem 3D-Drucker aus stabilem Kunststoff hergestellt und erreichen eine Reduktion der Austauschkosten um mehr als 90 %.
Kürzlich führte das US-amerikanische Raumfahrtunternehmen Relativity Space einen Testflug für seine 3D-gedruckte Rakete „Terran 1“ durch. Das Unternehmen fasst dazu die wichtigsten Ergebnisse zusammen. Außerdem gewährt es Einblick in seine Pläne für seine größere Terran R-Rakete, die ebenfalls mit 3D-Druck entstehen soll.
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