3D Systems hat sein Portfolio im Bereich des Feingusses durch die Einführung von QuickCast Air™ erweitert. Dieses neue Software-Tool zielt darauf ab, die Materialentfernung aus dem Inneren von Gussmodellen zu maximieren. Dadurch wird der Materialverbrauch reduziert und der Ausbrennprozess effizienter gestaltet, was insbesondere in Branchen wie der Luft– und Raumfahrt sowie der Verteidigungsindustrie von Vorteil ist.

QuickCast Air™: Effizienzsteigerung beim Feinguss

3D Systems SLA 750 Dual 3D-Drucker mit QuickCast Air™-Technologie für die Herstellung von Feingussmodellen
QuickCast Air erlaubt die Herstellung von Feingussmodellen zu einem Bruchteil der Kosten für Wachsspritzguss-Werkzeuge (Bild © 3D Systems).

Durch den Einsatz von QuickCast Air™ können Kunden den Materialverbrauch ihrer Gussmodelle um bis zu 50 % senken. Auch die Druckzeiten werden deutlich verkürzt, was eine Zeitersparnis von mehreren Stunden ermöglicht. Die Software, die über die 3D Sprint® Plattform von 3D Systems verfügbar ist, reduziert die Notwendigkeit von Stützstrukturen innerhalb der Modelle, was nicht nur zu einem geringeren Harzverbrauch führt, sondern auch den Ausbrennprozess erleichtert. Da weniger Material verbrannt werden muss, entsteht weniger Asche, und die Entleerung des Modells verläuft effizienter.

QuickCast Air™ richtet sich vor allem an große Feingussprojekte, bei denen komplexe und hochpräzise Teile benötigt werden. Der Vorteil dieser Technologie besteht darin, dass die Modelle ohne Einschränkungen in Bezug auf geometrische Komplexität gefertigt werden können. Dies spart nicht nur Kosten, sondern auch Zeit im Vergleich zu herkömmlichen Verfahren wie dem Wachs-Spritzguss.

Moderne Softwarelösungen für die additive Fertigung

Feingussmodell aus transparentem Material, hergestellt mit der QuickCast Air™-Technologie von 3D Systems
Ein hochpräzises Feingussmodell, das mit der QuickCast Air™-Technologie von 3D Systems gefertigt wurde. Diese Methode reduziert den Materialverbrauch und sorgt für eine effizientere Produktion bei gleichzeitiger Beibehaltung komplexer Geometrien. Besonders geeignet für Anwendungen in der Luft- und Raumfahrt sowie Verteidigungsindustrie. (Bild © 3D Systems)

QuickCast Air™ ist Teil der kontinuierlichen Innovationsstrategie von 3D Systems im Bereich der additiven Fertigung. Bereits in den 1990er Jahren führte das Unternehmen mit QuickCast® eine bahnbrechende Methode zur Herstellung von Gussmodellen mittels 3D-Druck ein. Diese Technik wurde seither stetig weiterentwickelt und hat sich als Standard in der Industrie etabliert.

Die Kunden von 3D Systems profitieren von der Möglichkeit, hohle, leichte Gussmodelle mit hoher Präzision zu erstellen. Dies geschieht mit Hilfe von Stereolithografie (SLA) und MultiJet Printing (MJP), zwei zentralen 3D-Drucktechnologien des Unternehmens. Diese Modelle finden insbesondere in der Herstellung von Endbauteilen aus Metall Anwendung, die in verschiedenen Industriezweigen wie der Luftfahrt und der Verteidigung genutzt werden.

Patrick Dunne, Vice President für Advanced Applications bei 3D Systems, erklärt:

QuickCast Air™ wurde aus den spezifischen Anforderungen eines unserer Kunden entwickelt. Nun freuen wir uns, dieses moderne Werkzeug einer breiteren Kundschaft zugänglich zu machen und damit die Gestaltung und Produktion von Feingussmodellen weiter zu optimieren.“

Marktentwicklung und Zukunftsperspektiven

Der weltweite Markt für Feinguss wird laut Transparency Market Research bis 2034 voraussichtlich einen Wert von 33,9 Milliarden US-Dollar erreichen. Dies zeigt, dass die Nachfrage nach effizienten, kostensparenden Verfahren zur Fertigung komplexer Gussmodelle weiter steigt. Durch Lösungen wie QuickCast Air™ stärkt 3D Systems seine Position in diesem expandierenden Markt.

Besucher der International Manufacturing Technology Show (IMTS), die vom 9. bis 14. September in Chicago stattfindet, haben die Gelegenheit, sich am Stand von 3D Systems über die neuen Entwicklungen zu informieren. Dort werden die großformatigen 3D-Drucklösungen des Unternehmens vorgestellt, die Produktionsprozesse effizienter gestalten und die Betriebszeiten von Anlagen verlängern sollen.

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