Das texanische Unternehmen ICON Technologies Inc., bekannt für den Bau von Häusern mithilfe von 3D-Drucktechnologie, kündigte an, rund 25 % seiner Belegschaft abzubauen. Das schreibt Techcrunch und bezieht sich dabei auf ein Schreiben an die Texas Workforce Commission, womit wohl 114 Mitarbeiter von dieser Maßnahme betroffen sein werden. Der Schritt folgt auf eine interne Neuausrichtung, die das Unternehmen auf seine wichtigsten Prioritäten und Wachstumschancen fokussieren soll, so ein Sprecher von ICON gegenüber TechCrunch.

Das 2017 gegründete Unternehmen erlangte 2018 mit dem ersten genehmigten 3D-gedruckten Haus in den USA Aufmerksamkeit. Seitdem hat ICON mehr als 450 Millionen US-Dollar (ca. 420 Millionen Euro) von Investoren wie Tiger Global Management und Norwest Venture Partners erhalten. Bei der letzten Finanzierungsrunde im Februar 2022, in der 185 Millionen US-Dollar (ca. 172 Millionen Euro) gesammelt wurden, wurde das Unternehmen mit fast 2 Milliarden US-Dollar bewertet.

Umfangreiche Projekte und soziale Verantwortung

3D-Druck von Baracke mit Vulcan 3D-Drucker
Auf dem Bild ist der Vulcan 3D-Drucker von ICON zu sehen beim kostengünstigen und schnellen 3D-Druck von Baracken (Bild © ICON).

ICON hat bisher über zwei Dutzend Häuser und Bauwerke in den USA und Mexiko realisiert, darunter viele für Menschen in Armut oder Obdachlosigkeit. So arbeitete das Unternehmen beispielsweise 2020 mit der gemeinnützigen Organisation New Story zusammen, um in Mexiko 3D-gedruckte Häuser zu bauen. In Austin, Texas, wurden zudem Wohnprojekte für chronisch obdachlose Menschen in Kooperation mit Mobile Loaves & Fishes umgesetzt.

Im Jahr 2021 betrat ICON den kommerziellen Wohnungsmarkt mit 3D-gedruckten Häusern, die erstmals in den USA zum Verkauf angeboten wurden. Eine Kooperation mit dem großen Bauunternehmen Lennar ermöglichte weitere Fortschritte, darunter ein Projekt für mehrstöckige 3D-Drucker, bekannt als „Phoenix“.

Zukunftsstrategie trotz Schrumpfung

Trotz der Entlassungen bleibt ICON seiner Mission treu, innovative Technologien für den Bau von Wohn- und anderen Gebäuden zu entwickeln. Der Fokus liege künftig auf der Beschleunigung der Phoenix-Druckerreihe und deren Einsatz in der Bauindustrie. Zudem soll das Unternehmen weiterhin Projekte in den Bereichen Wohnbau, Gastgewerbe und soziale sowie bezahlbare Wohnprojekte realisieren. Auch die Zusammenarbeit mit dem US-Verteidigungsministerium bleibt Teil der Unternehmensstrategie.

Wie viele Mitarbeiter ICON nach dem Abbau noch beschäftigen wird, ist unklar. Vor den Entlassungen hatte das Unternehmen weniger als 400 Angestellte. Mit der Reduktion stellt sich ICON nun schlanker auf, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.

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