
Neue Vertriebspartnerschaft unterstützt strategisches Wachstum in Europa
Die Zusammenarbeit mit Arc Additive erfolgt im Rahmen der europäischen Expansionsstrategie von AML3D. Bereits 2024 kündigte das Unternehmen Investitionen in Höhe von 5 Millionen AUD (entspricht ca. 3 Millionen Euro) in ein europäisches Technologiezentrum an. Durch die Partnerschaft mit Arc will AML3D insbesondere Kunden in Großbritannien und auf dem europäischen Festland ansprechen, darunter auch Unternehmen aus der Verteidigungs-, Energie- und Versorgungswirtschaft.
Ein konkretes Signal für die Nachfrage im Verteidigungssektor sei ein im zweiten Quartal 2025 unterzeichneter Vertrag mit BAE Systems in Großbritannien zur Machbarkeitsprüfung von Legierungen für additive Fertigung.
Derartige Aufträge stehen sinnbildlich für die Strategie des Unternehmens, wie CEO Sean Ebert erklärt:
„Wir sehen in Europa ähnliche Marktimpulse wie in den USA. Unser Ziel ist es, unser bewährtes Modell aus den USA nun auch in Europa umzusetzen – inklusive Technologiezentren und regionaler Partner.“
Fokus auf AUKUS-Verteidigungspartner und industrielle Kunden
AML3D plant, seine Produktionskapazitäten in Australien sowie dem geplanten europäischen Standort zu nutzen, um Märkte wie Großbritannien, Australien und andere NATO-nahe Staaten mit additiv gefertigten Metallbauteilen zu beliefern. Die ARCEMY®-Systeme von AML3D sind speziell auf die industrielle Metallverarbeitung im großen Maßstab ausgelegt und kombinieren WAAM-Technologie mit Industrie-4.0-Ansätzen wie IIoT.
Auch Jamie Mincher, Geschäftsführer von Arc Additive, äußerte sich positiv zur Partnerschaft:
„Ich bin überzeugt, dass die Zukunft der Fertigung in starken Partnerschaften und mutiger Technologie liegt. Das ARCEMY®-System ist ein hervorragendes Beispiel für industrielle Innovation. Wir freuen uns, AML3D beim Markteintritt in Großbritannien zu unterstützen.“
Ausblick: Mehr Aufträge aus Europa erwartet
Die Partnerschaft mit Arc ist ein weiterer Schritt zur Verstetigung der internationalen Wachstumsstrategie von AML3D. Die Verantwortlichen erwarten, dass der bereits geschlossene Testauftrag mit BAE Systems nur der Anfang weiterer Kooperationen mit europäischen Industriekunden ist.
Mit der neuen Vertriebspartnerschaft verfolgt AML3D konsequent seine Expansionsziele in Richtung europäischer Verteidigungs- und Industriekunden. Diese Entwicklung zeigt, dass die additive Fertigung zunehmend eine strategische Rolle in sicherheitsrelevanten Branchen einnimmt. Wie sehen Sie das Potenzial von Metall-3D-Druckern in der europäischen Industrie? Diskutieren Sie mit uns in den Kommentaren und abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter, um keine Neuigkeiten mehr zu verpassen!






