Das Medizintechnikunternehmen Kallisio hat kürzlich die FDA 510(k)-Zulassung für Stentra erhalten, einen speziell für Patienten mit Kopf- und Halskrebs (HNC) entwickelten 3D-gedruckten Mundstent. Das berichtet Kallisio auf ihrer Website. Dieser Einsatz im Rahmen der Strahlentherapie stellt einen wichtigen Fortschritt in der Krebsbehandlung dar.

Innovative Technologie für personalisierte Behandlung

Durch den Einsatz personalisierter 3D-Drucktechnologie wird der Stentra-Stent individuell an die anatomischen Daten jedes Patienten angepasst, um die Auswirkungen der Strahlentherapie zu minimieren. Dies ist insbesondere bei der intensitätsmodulierten Strahlentherapie (IMRT) von Bedeutung, da hier oft Ungenauigkeiten bei der Zielpositionierung auftreten. Der Stentra ist so konzipiert, dass er kritische Organe wie Zunge und Lippen immobilisiert und so vor der hochdosierten Strahlung schützt.

Rajan Patel, Mitbegründer und CEO von Kallisio, betont die Einzigartigkeit des Stentra:

„Das Design des Stentra berücksichtigt die individuellen Behandlungs- und anatomischen Bedürfnisse jedes Patienten und bietet dadurch einen unübertroffenen Grad an Anpassungsfähigkeit und Effektivität beim Schutz gesunden Gewebes während der Strahlentherapie.“

Effiziente und zielgerichtete Krebstherapie

3D-gedruckter Mundstent Stentra von Kallisio für Kopf- und Halskrebs Strahlentherapie, FDA-zugelassen
Die von der FDA zugelassene Stentra-Mundstütze von Kallisio, speziell entworfen für präzisere Strahlentherapie bei Kopf- und Halskrebspatienten, illustriert hier die Positionierung und Immobilisierung in der Nähe des Tumors sowie den Schutz des umliegenden gesunden Gewebes. (Bild © Kallisio)

Der Stentra zeichnet sich durch hohe Behandlungsgenauigkeit aus und bietet eine patientenspezifische Lösung für präzise und gezielte Strahlentherapie. Die Technologie ermöglicht eine effektive Toxizitätskontrolle, wodurch die Wirksamkeit der Behandlung gesteigert und gleichzeitig potenzielle Nebenwirkungen minimiert werden. Ein weiterer Vorteil ist die schnelle Herstellung der patientenspezifischen Mundstents in weniger als fünf Tagen.

Entwickelt wurde die zugrundeliegende Technologie von Dr. Eugene Koay, außerordentlicher Professor für gastrointestinale Strahlenonkologie an der University of Texas MD Anderson Cancer Center, der auch in beratender Funktion für Kallisio tätig ist. Es besteht ein Interessenkonflikt zwischen Kallisio und MD Anderson, der gemäß einem Konfliktmanagement- und Überwachungsplan von MD Anderson gehandhabt wird.

Kallisio arbeitet aktiv mit Krebszentren in den USA zusammen, um Stentra einzuführen. Diese Zusammenarbeit umfasst intraorale Scan-Geräte und ein klinisches Portalbestellsystem, das eine Echtzeitüberwachung und Integration in den Arbeitsablauf der Strahlenonkologie gewährleistet.

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