
Das gemeinsame Projekt knüpft an eine Vereinbarung zwischen ABS und MMPL an, die sich auf die additive Fertigung für wesentliche maritime Komponenten konzentriert. Das berichtet die ABS Group in einer Pressemitteilung.

Das Ziel des neuen Vorhabens ist es, einen Schiffsschrauber mit der Technik des Wire Arc Additive Manufacturing (WAAM) zu drucken. Dabei liegt der Schwerpunkt auf qualitativ hochwertigen, zeitlich optimierten und unterstützungsfreien Drucken, die den ABS-Klassifizierungsstandards für die Propellerproduktion entsprechen.
Stimmen der Verantwortlichen
Gareth Burton, ABS Vizepräsident für Technologie, erklärte:
„Die AM-Technologien haben ein enormes Potenzial, Lieferketten und Wartungsverfahren sowohl im maritimen Bereich als auch darüber hinaus zu verändern. ABS unterstützt diese Neuerungen, ohne die Sicherheit zu beeinträchtigen. Singapur ist ein entscheidender Standort für die aufkommenden regionalen und globalen grünen Ökosysteme, in denen die additive Fertigung sicherlich eine Rolle spielen wird.“
Glenndle Sim, CEO der Mencast Group, bemerkte:
„Die additive Fertigung öffnet im maritimen Sektor Türen zu unbegrenzten Möglichkeiten. Bei Mencast sehen wir sie als Brücke zwischen traditionellem Handwerk und zukunftsorientierter Innovation.“
Das erste in Singapur von ABS zertifizierte Schiffsschraubenprojekt, in Auftrag gegeben von Mencast, wird mit der eigens von SUTD entwickelten Hybrid Wire-Arc Additive Manufacturing-Plattform (H-WAAM) hergestellt. Dr. Ho Chaw Sing, CEO von NAMIC, fügte hinzu: „Dieses Projekt stellt den Höhepunkt einer mehrjährigen Anstrengung dar, die auf öffentlich-privaten Partnerschaften basiert.“
Dr. Soh Gim Song, Associate Professor und Bildungsdirektor an der SUTD, äußerte seine Begeisterung über die Zusammenarbeit und den Einsatz ihrer hybriden Wire Arc AM-Forschung bei der Produktion von Schiffsschrauben.
ABS hat bereits an verschiedenen Projekten im Bereich der additiven Fertigung teilgenommen, einschließlich eines gemeinsamen Entwicklungsprojekts zur Herstellung, Prüfung und Installation funktioneller 3D-gedruckter Teile auf einem Öltanker.






