Das 3D-Druck-Unternehmen Xerox und die Naval Postgraduate School (NPS) kooperieren zukünftig, um die Einsatzmöglichkeiten für den 3D-Druck in der US-Marine zu prüfen und auszuweiten. Dazu wurde der Flüssigmetall-3D-Drucker ElemX von Xerox in der NPS installiert. Mit dem 3D-Druck sollen Einsatzkräfte besser und schneller versorgt werden und weniger abhängig von komplexen Lieferketten sein.

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Das 3D-Druck-Unternehmen Xerox und die Naval Postgraduate School (NPS) haben in einer Pressemitteilung von Xerox ihre strategische Zusammenarbeit angekündigt. Gemeinsam wollen sie Wege finden, mithilfe der additiven Fertigung Streitkräfte besser zu versorgen und weniger abhängig von Lieferketten zu machen. Gerade die COVID-19-Pandemie hat im Vorjahr gezeigt, wie schwierig Situationen werden können, wenn Lieferketten unterbrochen werden. Der 3D-Druck erwies sich in vielen Fällen als Retter in der Not.

Details zur Zusammenarbeit

Im Rahmen der CRADA (Collaborative Research and Development Agreement) wurde im Dezember bei der NPS ein Xerox ElemX-Flüssigmetalldrucker auf dem Universitätscampus installiert. NPS-Fakultäten haben so die Gelegenheit, die On-Demand-3D-Druck-Möglichkeiten von Metallteilen und -geräten für ihre Zwecke zu nutzen.

Naresh Shanker, Chief Technology Officer von Xerox, erklärt:

„Die militärische Lieferkette gehört zu den komplexesten der Welt, und NPS versteht die Herausforderungen, denen sich die Hersteller stellen müssen, aus erster Hand. Diese Zusammenarbeit wird NPS dabei unterstützen, die Einführung des 3D-Drucks in der gesamten US-Marine voranzutreiben, und Xerox wertvolle Informationen liefern, um künftigen Kunden Flexibilität und Ausfallsicherheit in der Lieferkette zu bieten.“

Tali Rosman, Vice President und General Manager für 3D-Druck bei Xerox, erklärt:

„In dieser Zusammenarbeit besteht die ultimative Vision in einem langfristigen Plan, die Platzierung von 3D-Druckern auf Schiffen zu ermöglichen, damit die Ersatzteile auf Anfrage verfügbar sind. Wir lernen viel aus ihrem Feedback – was funktioniert und was nicht, welche Aspekte benutzerfreundlich sind, was weniger intuitiv ist und wo wir helfen müssen.“

Rosman weiter:

„Wir haben uns die Ineffizienzen in den heutigen Lieferketten angesehen. Und COVID hat diesen Punkt wirklich deutlich gemacht, um zu betonen, dass Lieferketten tatsächlich nicht so belastbar sind, wie die Leute dachten. Immerhin hatten 80% der Unternehmen in den USA Probleme, die Teile zu bekommen, die sie im Jahr 2020 benötigten. Unsere Technologie, die auf Drähte statt Pulver setzt, könnte eine große Hilfe sein.“

Xerox ElemX-3D-Drucker

3D-Drucker Xerox ElemX
Der 3D-Drucker ElemX (im Bild) von Xerox erlaubt dem NPS einen Einblick in die Einsatzmöglichkeiten von 3D-Druck (Bild © Xerox).

Der Xerox ElemX-3D-Drucker arbeitet mit kostengünstigen Aluminiumdrähten, um starke Endanwendungsteile für harte betriebliche Anforderungen herzustellen. Zuverlässige Ersatzteile bei Bedarf anfertigen zu können, verringert die Abhängigkeit der eingesetzten Streitkräfte von komplexen globalen Lieferketten. So zeigt sich auch, welche versteckte Kosten es in der traditionellen Fertigung gibt.

Das von Xerox verwendete Aluminium 4008 hat ähnliche Eigenschaften wie die Gusslegierung 356. Kunden von Xerox können damit Teile herstellen, die typischerweise aus Aluminium, Zink oder Magnesium bestehen. Das Material wird für Ersatzteile mit geringem Volumen wie Flugzeugteile, Traktoren oder Digitalpressen genutzt, die es seit 15 bis 20 Jahren gibt.
Rosman hebt vor allem den Einsatz von kostengünstigem Draht hervor. Im Vergleich zu Pulverbettfusion ist dieser im Durchschnitt 40% billiger und die Arbeit damit um 40% schneller. Die Nachbearbeitung ist mit weniger Aufwand verbunden, da kein Pulver entfernt werden muss.

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