3D-Druck-News zum Thema

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Wo steigen die Verkäufe?:

CONTEXT-Analyse beleuchtet aktuellen 3D-Druck-Markt und Auswirkungen durch Covid-19-Pandemie

19. Juli 2022
Forscher mit einem 3D-Drucker

Mit Auftreten des Coronavirus und dem Beginn der Covid-19-Pandemie nahm der Verkauf von Desktop-3D-Druckern für Privatanwender deutlich zu. Einem neuen Bericht des Marktforschungsunternehmens CONTEXT zufolge sinkt die Zahl der Lieferungen wieder. Wir fassen den CONTEXT-Marktbericht, der die aktuelle Situation im 3D-Druck-Markt beleuchtet, einmal in diesem Beitrag zusammen.

COVID-19-Pandemie:

US-Forscher untersuchen Eignung 3D-gedruckter Atemschutzmasken bei Atemwegserkrankungen

26. Mai 2022
3D-gedruckte Masken und zwei Standardmasken

Forscher aus den USA untersuchten, ob mit 3D-Druckern hergestellte Atemschutzmasken vergleichbar mit Standardmasken beim Einsatz von Atemwegserkrankungen sein können. In einer Untersuchung prüften sie ihre Theorie und unterzogen mehrere Teilnehmer einigen Tests. Wir fassen die zum Teil überraschenden Ergebnisse zusammen.

Zusammen mit Essentium:

Breathalyzer macht mit 3D-Druck COVID-19- und Alkoholtests deutlich schneller

4. Mai 2022
Frau bläst in Breathalyzer

Das Team von The Worlds Protect hat gemeinsam mit der Texas A&M University und Essentium an einem 3D-gedruckten Breathalyzer gearbeitet. Dieser soll dabei helfen, Tests auf eine Infektion mit dem Coronavirus oder Alkoholtests in weniger als einer Minute durchzuführen. Dazu muss lediglich der zu Testende mit einem Strohhalm in eine kleine Öffnung blasen.

Teststäbchen InstaSwab als Investitionsmagnet:

3D-Druck-Unternehmen OPT Industries erhält in Serie-A-Finanzierung 15 Mio. USD

23. März 2022
InstaSwab OPT Industries

Das amerikanische Unternehmen OPT Industries, ein Spin-out vom Massachusetts Institute of Technology (MIT), erhielt in einer Serie-A-Finanzierung 15 Mio. US-Dollar, um die Entwicklung und Produktion seiner Produkte voranzubringen. Das Start-up-Unternehmen konzentriert sich unter anderem auf den 3D-Druck der Teststäbchen InstaSwab. Dieses soll bei der Entnahme von Viren- oder Bakterienproben deutlich genauer sein als andere, konventionell hergestellte Produkte.

Seltene Mukormykose-Erkrankungen:

Indische Fachärzte diskutieren 3D-Druck zur Gesichtsrekonstruktion nach Entstellungen durch „schwarzem Pilz“

7. März 2022
Mukormykose

Mediziner in Indien kamen am vergangenen Sonntag beim Zoriox Innovation Labs Summit zusammen und diskutierten, wie der 3D-Druck und andere Methoden auf die Gesichtsrekonstruktion, nach Entstellungen im Gesicht, die durch die Krankheit Mukormykose („Schwarzer Pilz“), entstehen können, angewendet werden können. In der Zeit der COVID19-Pandemie sollen die Fälle von Mukormykose deutlich zugenommen haben.

Antiviraler Wirkstoff in 3D-gedruckten Objekten:

Antivirales 3D-Druck-Material aus Hongkong soll 90 % der Corona-Viren und anderen Bakterien nach nur 10 Minuten abtöten

17. Januar 2022
3D-gedruckte Türgriffabdeckungen und Aufzugknöpfe

Forscher der Hong Kong Polytechnic University (PolyU) haben ein antivirales 3D-Druck-Material entwickelt, das COVID-19-Viren und Bakterien in 10 Minuten zu 90 % abtöten kann. Nach 20 Minuten sollen Viren und Bakterien restlos entfernt sein. Sie testeten ihr Material ein Jahr lang in öffentlichen Gebäuden mit Türgriffabdeckungen und Aufzugknöpfen erfolgreich.

Schadstoffe und Viren besser abwehren:

3D-Scanner helfen bei Entwicklung passgenauer Schutzmasken für Kinder

13. Dezember 2021
Kinder mit Flo Masken

Um Kinder vor hoher Schadstoffbelastung und Viren zu schützen, begann ein Vater bereits im Jahr 2018 mit der Entwicklung einer neuartigen Mund-Nasen-Schutzmaske für Kinder. Die sogenannte „Flo Mask“ entstand mithilfe der 3D-Scanner und 3D-Software von Artec 3D. Heute gibt es bereits mehr als 2.000 Kinder in den USA, die diese Maske tragen.

Lernen in der COVID-19-Pandemie:

Forscher untersuchen Einsatz von 3D-Stiften beim kollaborativen Fernunterricht von Grundschulkindern

10. November 2021
Bilderbuch mit 3D-Stift

US-Forscher haben in einer Studie das Potenzial des kollaborativen Fernunterrichts für Kinder im Grundschulalter untersucht. Zentrales Element war dabei ein 3D-Stift, mit dem ein multimediales, interaktives Bilderbuch über Ökologie und Klimawandel entstehen sollte. Die COVID-19-Pandemie habe es notwendig gemacht, Werkzeuge und Methoden für den Fernunterricht zu entwickeln, deren Effekte Forscher jetzt genauer untersuchen möchten.

Ausstellung in Paris:

UNICEF macht mit Kunstinstallation und 3D-gedruckten Büsten auf psychische Erkrankungen bei Kindern im Zuge der COVID-19-Pandemie aufmerksam

30. Oktober 2021
3D-gedruckte Büste im Epsilon W50 3D-Drucker

In Paris fand Anfang Oktober die World Health Summit 2021 statt, bei der die Unicef mit einer Kunstinstallation die Aufmerksamkeit auf psychische Probleme bei Kindern lenken. Mit 3D-gedruckten Büsten von Kindern sollten die Verantwortlichen die im Zuge der Pandemie entstandenen psychischen Erkrankungen erkennen. Der spanische 3D-Drucker-Hersteller BCN3D übernahm den 3D-Druck der Büsten für die UNICEF.

Extrem hohe Detailgenauigkeit:

Biologic Models erzeugt vollfarbige und komplexe Proteinmodelle mit dem 3D-Drucker

10. Juli 2021

Biologic Models erzeugt in Zusammenarbeit mit Objex Unlimited präzise Modelle von Proteinzellen. Die Nachbildung der Coronavirus-Proteine gehört zu den jüngsten Projekten, mit dem Ziel, zur Erweiterung des Wissens über das Virus und zur schnellen Entwicklung von Gegenmaßnahmen beizutragen. Alle Proteinmodelle von Biologic Models sind in vollfarbig und extrem detailliert. Hergestellt werden sie mit dem 3D-Drucker.

Schüler helfen mit 3D-Druck:

Indien und Nepal erhalten mit 3D-Druck hergestellte Ventile für Beatmungsgeräte im Kampf gegen die COVID-19-Pandemie von Schülern aus England

17. Mai 2021
3D-gedruckte Ventile

Die britische Beamont Collegiate Academy stellt in ihrem FabLab derzeit 3D-gedruckte Ventile für Beatmungslösungen für an COVID-19 erkrankte Patienten her. Die beteiligten Schüler wollen Menschen in Indien und Nepal helfen, die derzeit stark unter COVID-19-Ausbrüchen leiden. Zuvor hat die Schule bereits dem lokalen National Health Service mit 3D-gedruckten Ventilen geholfen.

Wenige Geräte helfen hunderten Menschen:

Ungarn entwickeln mit 3D-Druck das Beatmungsgerät „MassVentil“ zur Beatmung von bis zu 50 Personen gleichzeitig

24. Februar 2021
Puppen aufgereiht

Die ungarische Óbuda University hat mit Hilfe von 3D-Druck das Gerät „MassVentil“ für die Beatmung von 50 Personen gleichzeitig entwickelt. Gerade in Hochphasen der Corona-Pandemie, wenn es vielerorts an Beatmungsgeräten mangelt, kann eine einfache und schnell vor Ort herstellbare Lösung äußerst hilfreich sein. Die Lizenzierung für das „MassVentil“ ist noch aktuell noch nicht abgeschlossen. Der Dekan der Universität zeigt sich zuversichtlich in Kürze die Zulassung für sein Beatmungsgerät mit 3D-gedruckten Bauteilen für den Einsatz in ungarischen Krankenhäusern zu erhalten.

Schule in der Pandemie:

Schüler der Waldschule Kinderhaus bauen eigene CO2-Ampel mit 3D-Drucker

31. Dezember 2020
Waldschule Kinderhaus CO2-Ampel

In der Waldschule Kinderhaus in Nordrhein-Westfalen haben Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihrem Lehrer CO2-Ampeln gebaut. Das Gehäuse wurde mit einem 3D-Drucker hergestellt und sorgt dafür, dass der CO-Anteil in der Luft ermittelt werden kann. So lässt sich das regelmäßige Lüften der Klassenräume in den Schulen besser regeln.

600 Unternehmen befragt:

Umfrage zeigt, Unternehmen sparen in der COVID-19-Pandemie mit 3D-Druck Zeit- und Geld

17. Dezember 2020
Cover von "COVID-19 Impact on Supply Chains: Global Additive Manufacturing Industry Report"

Das 3D-Druck-Unternehmen Markforged befragte 600 Unternehmen, wie es ihnen in der COVID-19-Pandemie ergeht. Dabei zeigte sich, dass vor allem bei Unternehmen, in denen 3D-Druck bereits zum Einsatz kommt, besser durch die Krise gekommen sind als Unternehmen die selbst noch kein Expertise in der Additiven Fertigung aufgebaut haben. Einige Unternehmen erlebten mit dem unternehmensinternen Einsatz von 3D-Druckern sogar einen deutlichen Wettbewerbsvorteil und konnten Zeit und Geld in der Produktion oder beim Prototyping einsparen.

COVID-19-Pandemie:

Vollständig mit 3D-Drucker herstellbare Atemmaske „Soteria“ gewinnt 1. Platz bei weltweit ausgeschriebener „Give a Breath“-Challenge

29. November 2020
Atemmaske aus dem 3D-Drucker

Ein Team von Studierenden hat die zusammen vom Fraunhofer Institut und Munich Re gestartete weltweite „Give a Breath“-Challenge mit einer vollständig mit einem 3D-Drucker herstellbaren Atemmaske namens gewonnen. Die 3D-druckbare Atemmaske mit dem Namen „Soteria“ hat den entscheidenden Vorteil, dass sie in Ländern, wo es zu Lieferengpässen kommen kann, mit einem 3D-Drucker in weniger als nur einem Tag direkt vor Ort hergestellt werden kann. Wir stellen sie vor.