News zum Thema

Anzeige
Wenige Geräte helfen hunderten Menschen:

Ungarn entwickeln mit 3D-Druck das Beatmungsgerät „MassVentil“ zur Beatmung von bis zu 50 Personen gleichzeitig

24. Februar 2021
Puppen aufgereiht

Die ungarische Óbuda University hat mit Hilfe von 3D-Druck das Gerät „MassVentil“ für die Beatmung von 50 Personen gleichzeitig entwickelt. Gerade in Hochphasen der Corona-Pandemie, wenn es vielerorts an Beatmungsgeräten mangelt, kann eine einfache und schnell vor Ort herstellbare Lösung äußerst hilfreich sein. Die Lizenzierung für das „MassVentil“ ist noch aktuell noch nicht abgeschlossen. Der Dekan der Universität zeigt sich zuversichtlich in Kürze die Zulassung für sein Beatmungsgerät mit 3D-gedruckten Bauteilen für den Einsatz in ungarischen Krankenhäusern zu erhalten.

Schule in der Pandemie:

Schüler der Waldschule Kinderhaus bauen eigene CO2-Ampel mit 3D-Drucker

31. Dezember 2020
Waldschule Kinderhaus CO2-Ampel

In der Waldschule Kinderhaus in Nordrhein-Westfalen haben Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihrem Lehrer CO2-Ampeln gebaut. Das Gehäuse wurde mit einem 3D-Drucker hergestellt und sorgt dafür, dass der CO-Anteil in der Luft ermittelt werden kann. So lässt sich das regelmäßige Lüften der Klassenräume in den Schulen besser regeln.

600 Unternehmen befragt:

Umfrage zeigt, Unternehmen sparen in der COVID-19-Pandemie mit 3D-Druck Zeit- und Geld

17. Dezember 2020
Cover von "COVID-19 Impact on Supply Chains: Global Additive Manufacturing Industry Report"

Das 3D-Druck-Unternehmen Markforged befragte 600 Unternehmen, wie es ihnen in der COVID-19-Pandemie ergeht. Dabei zeigte sich, dass vor allem bei Unternehmen, in denen 3D-Druck bereits zum Einsatz kommt, besser durch die Krise gekommen sind als Unternehmen die selbst noch kein Expertise in der Additiven Fertigung aufgebaut haben. Einige Unternehmen erlebten mit dem unternehmensinternen Einsatz von 3D-Druckern sogar einen deutlichen Wettbewerbsvorteil und konnten Zeit und Geld in der Produktion oder beim Prototyping einsparen.

COVID-19-Pandemie:

Vollständig mit 3D-Drucker herstellbare Atemmaske „Soteria“ gewinnt 1. Platz bei weltweit ausgeschriebener „Give a Breath“-Challenge

29. November 2020
Atemmaske aus dem 3D-Drucker

Ein Team von Studierenden hat die zusammen vom Fraunhofer Institut und Munich Re gestartete weltweite „Give a Breath“-Challenge mit einer vollständig mit einem 3D-Drucker herstellbaren Atemmaske namens gewonnen. Die 3D-druckbare Atemmaske mit dem Namen „Soteria“ hat den entscheidenden Vorteil, dass sie in Ländern, wo es zu Lieferengpässen kommen kann, mit einem 3D-Drucker in weniger als nur einem Tag direkt vor Ort hergestellt werden kann. Wir stellen sie vor.

Marktforschung:

Essentium-Studie zum 3D-Druck zeigt, die Additive Fertigung ist reif für die Serienfertigung

13. November 2020
Grafik zur 3D-Druck-Studie

Das 3D-Druckunternehmen Essentium hat eine neue Studie zum 3D-Druck veröffentlicht. Bei der Befragung zeigte sich, dass der 3D-Druck in der COVID-19-Pandemie für Viele in ganz unterschiedlicher Weise eine große Hilfe war und sich seine Stellung als geeignete Fertigungsmethode damit nochmals verbesserte. Außerdem ergab die Untersuchung, dass für viele Branchen und Unternehmen der industrielle 3D-Druck reif für die Serienfertigung sei.

Projekt "CAR3D":

Zahlreiche 3D-Drucker unterstützen COVID-19 Rapid Response Innovation-Projekt im Kampf gegen das neuartige Coronavirus

26. Oktober 2020
Mitarbeiter mit Faceshields

Das spanische 3D-Druckunternehmen BCN3D ist Teil des „COVID-19 Rapid Response Innovation Projekts, kurz CAR3D. Das CAR3D-Projekt hat es sich zum Ziel gemacht, europaweit Designs für den 3D-Druck von Masken und anderen persönlichen Schutzausrüstungen verfügbar zu machen, die den EU-Normen entsprechen. Dafür werden zahlreiche 3D-Drucker eingesetzt.

Forschungen an den Coronavirus-Folgen:

Modell einer COVID-19-Patientenlunge aus dem 3D-Drucker unterstützt Ärzte

8. August 2020
Teile der 3D-gedruckten Lunge

Ärzte des Belfast Health and Social Care (HSC) Trust und das 3D-Druckunternehmen Axial3D haben in Zusammenarbeit das realistische Modell der Lunge eines COVID-19-Patienten mit einem 3D-Drucker angefertigt. Das Modell soll den Ärzten dabei helfen die Krankheit und ihre Folgen besser zu verstehen. Außerdem ermöglicht es den Ärzten eine völlig neue Sicht auf die Lunge und damit zu arbeiten.

Erfahrungen aus der Coronaviurs-Pandemie:

General Motors stockt seine Fertigungslinie um weitere 17 neue FDM-3D-Drucker von Stratasys auf

5. August 2020
Stratasys 3D-Drucker und Mitarbeiter von GM

General Motors (GM) ergänzt seine bestehende 3D-Druckerflotte um 17 weitere FDM-3D-Drucker von Stratasys. Ein Vertrag für die Herstellung von 30.000 Beatmungsgeräte stellte das Unternehmen vor eine neue Herausforderung, die es mit dem 3D-Druck schneller und vor allem günstiger bewältigen konnte. Die additive Fertigung erweist sich in dieser „neuen Normalität“ als große Hilfe.

Das Virus besser verstehen:

Deutsche Wissenschaftler erstellen realistisches Modell des SARS-CoV-2-Virus zum Ausdrucken mit dem 3D-Drucker

4. August 2020
3D-gedrucktes SARS-CoV-2-Modell

Deutsche Wissenschaftler der Universität Würzburg haben ein besonders realistisches 3D-Druckmodell des SARS-CoV-2-Virus vorgestellt. Es wurde auf Grundlage zahlreicher wissenschaftlicher Ergebnisse entwickelt und eine Anleitung für den 3D-Druck des SARS-CoV-2-Virus kostenlos ins Internet gestellt. Der bessere Zugang zu einem Modell des Virus über den 3D-Druck soll dabei helfen, das neuartige Coronavirus besser zu verstehen und eine Impfung oder Behandlungsmöglichkeit zu finden.

Kampf gegen Coronavirus-Pandemie:

WinSun schickt recycelbare Isolationskabinen aus dem 3D-Drucker nach Pakistan

21. Juli 2020
3D-gedruckte Einheiten werden verschifft

Pakistan ist eines der Länder, das im Vergleich zu anderen Ländern in Asien noch sehr stark mit der Coronavirus-Pandemie zu kämpfen hat. Das 3D-Druckunternehmen WinSun unterstützt Pakistan jetzt mit kleinen Isolationskabinen zum Schutz von medizinischem Personal. Die 3D-gedruckten Kabinen wurden mit einem Schiff nach Islamabad gebracht. Wir stellen die Einheiten, die nach dem Gebrauch recycelt werden können, einmal genauer vor.

Ansteckungsgefahr reduzieren:

NASA stellt mit PULSE ein Wearable aus dem 3D-Drucker zum Schutz gegen das Coronavirus vor

29. Juni 2020
Frau mit PULSE um den Hals hängend

Das NASA Jet Propulsion Laboratory (JPL) hat ein kleines Gadget entwickelt, mit dem die Bewegung der Hand in Richtung Gesicht registriert werden kann. Das 3D-druckbare Wearable soll dabei helfen, das Ansteckungsrisiko mit dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 zu verringern. Das kostengünstige Gadget ist nicht im Handel erhältlich, kann aber mit dem passenden Zubehör und einem 3D-Drucker selbst nachgebaut werden.

Mehr Schutz für medizinische Personal:

Dieser Rachenabstrich-Roboter aus dem 3D-Drucker testet vollautomatisch auf eine COVID-19-Infektion

9. Juni 2020
Testroboter im Einsatz

Forschern rund um das Team von Thiusius Rajeeth Savarimuthu von der Universität von Süddänemark ist es gelungen, mit Hilfe von 3D-Druckern einen Roboter zu entwickeln, der vollautomatisch Rachenabstriche nehmen kann und so zum Beispiel bei Tests auf eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus eingesetzt werden kann. Das bedeutet weniger Kontakt mit Infizierten und eine Entlastung des medizinischen Personals. Erste Tests mit dem Prototypen waren bereits erfolgreich.

Proximity Dress 2.0:

Anouk Wipprecht stellt 3D-gedrucktes Kleid mit Warnsensoren für besseres Social Distancing während Corona-Pandemie vor

8. Juni 2020
Proximity Dress 2.0

Die niederländische Designerin Anouk Wipprecht hat mit ihrem Proximity Dress 2.0 ein um Sensoren erweitertes Kleid aus dem 3D-Drucker vorgestellt, mit dem sie die Proxemics-Theorie von Edward T. Hall umsetzt. Ihre neueste Kreation aus dem Bereich Fashiontech definiert bestimmte persönliche Bereiche, in die Fremde nicht eindringen sollten. Das Kleid registriert zum die Entfernung anderer Personen. Während der Corona-Pandemie ein interessantes Konzept.

Praxistests von Ärzten und Feuerwehr:

Wiener Forschungsprojekt entwickelt 3D-gedruckte Filtereinheiten für Atemschutzmasken in Intensivstationen

30. Mai 2020
3D-gedruckte Filtereinheiten

In einem gemeinsamen Projekt haben die Wiener Universitäten, die Wiener Stadtwerke und der Krankenanstaltenverbund (KAV) 3D-gedruckte Filtereinheiten für Atemschutzmasken im Rahmen der SARS-CoV-2-Virus-Pandemie entwickelt. Diese sind auch für den Einsatz auf Intensivstationen geeignet. Sie sollen in Kürze in Massenproduktion gehen und so in Österreich gegen die Ausbreitung von COVID-19-Erkrankungen helfen.