
Designautomatisierung für die Fertigung vor Ort

fixturemate erlaubt es Produktionsmitarbeitenden, auch ohne CAD-Vorkenntnisse individuelle Spann- und Haltevorrichtungen zu gestalten. Damit können benötigte Vorrichtungen lokal direkt auf dem Shopfloor entwickelt und in kürzester Zeit mittels 3D-Druck produziert werden. Dieser Ansatz reduziert nicht nur die Abhängigkeit von externen Zulieferern, sondern ermöglicht eine schnellere Reaktion auf sich ändernde Anforderungen und Lieferkettenprobleme.
Dr. Ole von Seelen, Chief Commercial Officer bei trinckle, erläutert:
„Additive Fertigung steht oft vor einem paradoxen Problem: Diejenigen, die genau wissen, was gebraucht wird, können es nicht selbst gestalten – und die Designer sind zu weit vom Produktionsgeschehen entfernt. fixturemate überwindet diese Hürde, indem es das Design in die Hände der Produktionsmitarbeitenden legt.“
Stratasys erweitert Softwarestrategie
Stratasys ergänzt mit dieser Integration sein Portfolio an professioneller AM-Software gezielt um Designautomatisierung. Victor Gerdes, Vice President of Software Strategy bei Stratasys, betont:
„Indem wir die Notwendigkeit spezieller CAD-Kenntnisse beseitigen, ermöglichen wir es unseren Kunden, flexibler auf Fertigungsanforderungen zu reagieren und Entwicklungszeiten deutlich zu verkürzen.“
Perspektiven für die additive Fertigung
Die Zusammenarbeit mit Stratasys ist für trinckle Teil einer strategischen Ausrichtung. Beide Unternehmen verfolgen das Ziel, die additive Fertigung durch integrierte Softwarelösungen breiter nutzbar zu machen. Florian Reichle, CEO und Mitgründer von trinckle, sieht in der Veröffentlichung einen ersten wichtigen Schritt:
„Ohne zugängliche Designwerkzeuge bleibt 3D-Druck ein teures Prototyping-Tool. Wir liefern mit dieser Integration eine vollständige Lösung – keine losen Puzzleteile.“
Laut Reichle ist bereits eine Erweiterung des Funktionsumfangs geplant. Künftig sollen weitere Anwendungsfelder in der Fertigung mit automatisierten Designlösungen unterstützt werden.






