Das französische Unternehmen JPB Système erwirbt einem LinkedIn-Beitrag zufolge Anteile am 3D-Druck-Hersteller Addimetal. Durch einen „vollständigen und sicheren“ Austausch ihres jeweiligen Technologiewissens für die Kleinserienproduktion möchte das Unternehmen Kleinserien komplexer, leichter und wiederholbarer Teile ermöglichen. Schon im vergangenen Jahr haben wir über die Untersuchung der Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten von 3D-Druck mit dem Metall-Binder-Jetting-Verfahren berichtet.

Strategische Zusammenarbeit

Mann arbeitet an Metallobjekt
Das Unternehmen JPB Système untersuchte den Metall-Binder-Jetting-3D-Druck (im Bild: Mann an Objekt)(Bild © JPB Système).

Über ihre strategische Zusammenarbeit wollen JPB Système und Addimetal eine offene Hardwareplattform, die Technologie und den zugehörigen Prozess von Addimetal entwickeln, um sowohl bestehende als auch zukünftige Anwendungsanforderungen zu erfüllen. Addimetal erhält von JPB zusätzlich zur finanziellen Unterstützung Einblicke in spezifische und geeignete Anwendungsbereiche, in denen das Metal Binder Jetting am besten geeignet ist und in die jeweiligen Anforderungen.

Damien Marc, CEO von JPB Système, sagte:

„Unser Interesse an MBJ erstreckt sich über mehrere Jahre und es bleibt eine hochmoderne 3D-Druck-Technologie, die immer noch nur von einer kleinen Handvoll Akteuren bereitgestellt wird. Der Erwerb einer Beteiligung an Addimetal unterstreicht unser Engagement, die Entwicklung offener 3D-Druck-Plattformen zu unterstützen, die ein breiteres und uneingeschränkteres Lösungsangebot für die Herstellung kleiner, komplexer und dennoch leichter Teile in kleinen Mengen gewährleisten.“

Vorteile des MBJ erforschen

JPB Système übernimmt einen Teil von Addimetal, um die Vorteile und Möglichkeiten des Metall-Binder-Jetting-3D-Drucks zu erforschen. Die Ergebnisse der Versuche mit MBJ erfüllen die Erwartungen zur potenziellen Herstellung flugbereiter Teile, da robuste, leichtere Alternativen schneller und einfacher als herkömmliche Fertigungsmethoden wie maschinelle Bearbeitung und Guss geliefert werden.

In einigen Versuchen von JPB kam es bereits zu kürzeren Gesamtdurchlaufzeiten bei bestimmten Teilen um 80 % und zu Gewichtseinsparungen von 30 %. Laut dem Unternehmen ist das ein grundlegendes Ziel für Kunden aus der Luft– und Raumfahrtindustrie sei.

Damien Marc ergänzt:

„Derzeit gibt es kein anderes französisches Unternehmen, das diese spezielle 3D-Druck-Technologie entwickelt. Daher ist es für uns als führendes, in Frankreich ansässiges globales Unternehmen von enormer Bedeutung, mit einem ebenso bahnbrechenden einheimischen Unternehmen mit erheblichem Wachstumspotenzial auf internationaler Ebene zusammenzuarbeiten.“

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