
Die Kooperationsvereinbarung sieht vor, dass Henry Schein, Inc. seinen Kunden (zahnmedizinische Labore) in den USA, Kanada, Frankreich, Deutschland, Australien und Thailand die speziell für den zahnmedizinischen 3D-Druck angebotenen 3D-Drucker von 3D Systems anbietet. Das umfasst die beiden 3D-Drucker micro-SLA ProJet 1200 und den neuen medizinischen 3D-Drucker ProJet 3510 DPPro.
Für 3D Systems bedeutet das nach dem Millionendeal mit General Motors einen weiteren großen Deal. HSCI (Henry Schein, Inc.) ist ein Fortune-500-Unternehmen und gehört zum NASDAQ 100 Index. Mit seinen mehr als 17.500 Mitarbeitern betreut HSCI mehr als 1 Millionen Kunden weltweit. Neben zahnmedizinischer Geräte bietet HSCI auch Management-Software-Lösungen, E-Commerce-Software und Finanzdienstleistungen. Mit 28 Tochtergesellschaften erreichte Henry Schein, Inc. im Jahr 2014 einen Jahresumsatz von 10,4 Milliarden Dollar.
Die 3D-Drucker von 3D Systems sollen HSCI zufolge für den 3D-Druck von Zahnkronen, Brücken, Teilprothetik und im Rahmen der Kieferorthopädie eingesetzt werden. Für 3D Systems könnte die Kooperation mit HSCI ein entscheidender Schritt gewesen sein, seinen zahnmedizinische Produktlinie zu stärken und langfristig die Marktführerschaft zu übernehmen und auszubauen. Kevin McAlea, COO (Chief Operations Officer) für den zahnmedizinischen Bereich bei 3D Systems jedenfalls dürfte sich mit dem Deal ein paar Extra-Boni verdient haben.






