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Wissenschaftler der Universität Birmingham haben ein neues recycelbares Harz entwickelt, das speziell für 3D-Druckanwendungen konzipiert ist. Diese Innovation basiert auf biobasierten Materialien und ermöglicht effizientes Recycling ohne Qualitätsverlust. Um diese Innovation zu schützen, wurde eine Patentanmeldung eingereicht, die das Harz und seine Nutzung im 3D-Druck abdeckt.
Forscher haben PBAT-basierte Verbundwerkstoffe mit Agro-Abfallfüllern durch selektives Lasersintern entwickelt. Diese Methode bietet eine nachhaltige und kosteneffektive Alternative zu herkömmlichen Polymermaterialien und könnte besonders im biomedizinischen Bereich nützlich sein.
Ein Team der Chinese University of Hong Kong (CUHK) hat ein 3D-druckbares bioaktives Material entwickelt, das schwere Schultersehnenverletzungen reparieren kann. Dieses Material unterstützt die Sehnenregeneration und wurde in der Zeitschrift Bioactive Materials veröffentlicht.
Forscher aus China von der Shandong University haben eine neue Methode zur Entwicklung von NiTiNb-Formgedächtnislegierungen mithilfe von Laser Beam Powder Bed Fusion (PBF-LB) vorgestellt. Die Studie betont die Bedeutung der Nachwärmebehandlung zur Verbesserung der mechanischen und funktionalen Eigenschaften der Legierungen.
Professor Changhong Ke von der Binghamton University erforscht die Integration von Nanoröhren in additiv gefertigte Metalle, um diese selbstverstärkend zu machen. Boronitrid-Nanoröhren könnten dabei helfen, die Metalle auch unter korrosiven Bedingungen zu verstärken.
Wissenschaftler am Oak Ridge National Laboratory haben Wolframteile mittels 3D-Druck hergestellt, die extremen Bedingungen in Fusionsreaktoren standhalten können. Diese Fortschritte könnten die Effizienz von Fusionsreaktoren erheblich verbessern.
Forscher von der University of East Anglia (UEA) haben eine neue Harztechnologie für den 3D-Druck von intraokularen Linsen entwickelt. Diese Innovation könnte die Anpassung und Herstellung von Augenimplantaten erheblich verbessern.
Forscher der University of Wisconsin–Madison haben erstmals RAM-Geräte in der Schwerelosigkeit erfolgreich 3D-gedruckt. Das von der NASA finanzierte Projekt soll die Herstellung von Elektronikkomponenten im Weltraum ermöglichen.
Die Universität Nottingham hat eine innovative Methode entwickelt, die den 3D-Druck nutzt, um personalisierte Medikamente herzustellen. Diese Technologie ermöglicht es, mehrere Medikamente in einer einzigen Tablette zu kombinieren und gezielt freizusetzen.
Die Forscher des Applied Physics Laboratory (APL) der Johns Hopkins University entwickeln fortschrittliche Sensoren, die in der Lage sind, Defekte bei der additiven Fertigung in Echtzeit zu erkennen und zu verhindern. Diese Technologie, die auf schnell reagierenden Sensoren basiert, soll die Zuverlässigkeit und Akzeptanz von 3D-gedruckten Metallkomponenten verbessern.
Die Tomsker Staatsuniversität in Russland führt Tests mit Rotorblättern durch, die auf der Internationalen Raumstation (ISS) mit einem speziell entwickelten Weltraum-3D-Drucker hergestellt wurden. Jetzt stehen Vergleiche zwischen im Weltraum und auf der Erde 3D-gedruckten Rotorblättern, um Unterschiede in der Materialverteilung zu identifizieren.
Forscher der Rice University entwickelten ein Verfahren für den 3D-Druck, der Holzstrukturen aus den natürlichen Bestandteilen Lignin und Zellulose ermöglicht, was die traditionellen Verarbeitungsmethoden von Holz in Richtung einer nachhaltigen Produktion verändern könnte.
Das Team des Centre for Sustainable Technologies am Indian Institute of Science entwickelt nachhaltige, CO2-sequestrierten Baumaterialien für den 3D-Druck im Bauwesen. Die Nutzung von zum Beispiel ausgehobenem Boden kann den Bedarf an natürlichem Sand reduzieren.
Das PSP-AC-Team der Purdue University arbeitet mit Elementum 3D zusammen, um das TADPOLE-Triebwerkssystem mittels 3D-Drucktechnologie zu entwickeln, ein Schlüsselprojekt für zukünftige Raumfahrttechnologien.
An der Weill Cornell Medicine und der Cornell Engineering wurde eine Methode entwickelt, um ein realistisches Ohrmodell zu erschaffen, das durch die Verwendung von 3D-Drucktechnologie und dezellularisiertem Knorpel die anatomischen Eigenschaften eines echten menschlichen Ohrs nachbildet.
In einem beeindruckendem Projekt haben die TU Wien und die MedUni Wien das weltweit erste 3D-gedruckte Gehirn-Phantom entwickelt, das die Erforschung neurodegenerativer Erkrankungen wie Alzheimer und Parkinson erheblich verbessern könnte.
Das Bundesinstitut für Materialforschung und -prüfung (BAM) setzt seine Forschung zur Optimierung von Gasturbinenblättern mit Fokus auf additive Fertigungsverfahren fort. In Zusammenarbeit mit Partnern wie Siemens Energy und der Technischen Universität Berlin werden innovative Lösungen entwickelt, zu denen auch die additive Fertigung und künstliche Intelligenz zählen.
Das Fraunhofer LBF hat ein Verfahren zur Herstellung von naturfaserverstärkten Kunststoffbauteilen entwickelt, mit dem Ziel schwere, metallbasierte Bauteile in Landfahrzeugen mit 3D-gedruckten Leichtbauteilen zu ersetzen. Insbesondere durch die Anwendung des SEAM-Verfahrens eröffnen sich neue Möglichkeiten für den 3D-Druck in der Fahrzeugindustrie und fördern den Umweltschutz und die Nachhaltigkeit.
In ihrer jüngsten Studie identifizierten Wissenschaftler des Lawrence Livermore National Laboratory Schlacken als Hauptverursacher von Lochfraßkorrosion in 3D-gedrucktem Edelstahl 316L, was zu verbesserten Herstellungsverfahren führen könnte.
Forscher der Rice University haben eine umweltfreundliche Methode für den 3D-Druck von Holzstrukturen entwickelt, die die Baubranche nachhaltiger machen soll. Durch die Verwendung von Lignin und Cellulose entstehen Materialien, die natürlichen Holz sehr nahekommen.
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