Das 3D-Druck-Unternehmen 3D Metalforge hat gemeinsam mit Partnern aus der Schifffbauindustrie 3D-gedruckte Komponenten auf dem Öltanker „Polar Endeavour“ getestet. Diese befanden sich sechs Monate auf dem Tanker im Einsatz und wurden nun überprüft. Durch den erfolgreichen Abschluss der Tests gehen die Unternehmen davon aus, dass der 3D-Druck durchaus Vorteile für die Schifffahrt bringen kann.

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Der 3D-Druck-Dienstleister 3D Metalforge stellte drei unterschiedliche 3D-gedruckte Teile für den Öltanker „Polar Endeavour“ von ConocoPhillips Polar Tankers her. Im Rahmen eines Projekts mit ConocoPhillips, dem Engineering-Dienstleister Sembcorp Marine und der Klassifikationsgesellschaft American Bureau of Shipping (ABS) konnte 3D Metalforge die 3D-gedruckte Komponenten für den Öltanker die Teile nach der Installation an Bord sechs Monate lang testen. Das Projekt startete im Februar 2021 und wurde nun erfolgreich abgeschlossen.

3D-Druck statt konventioneller Fertigungsmethoden

3D Metalforge konzentriert sich seit einiger Zeit nicht nur auf den 3D-Druck von Komponenten für die Schifffahrt, sondern richtet sich mit seinen Dienstleistungen auch an Unternehmen der Öl-, Gas- und Baubranche.
Bevor diese Branchen den 3D-Druck entdeckten, wurde für die Herstellung von Bauteilen oder die Reparatur auf konventionelle Techniken wie Gießen und Schmieden gesetzt. Für das Projekt sollten 3D-gedruckte Teile mit kürzeren Durchlaufzeiten und einer effizienteren Lieferkette durchgeführt werden, die Qualität sollte aber konventionell hergestellten Teilen entsprechen.

3D-Druck-Teile für "Polar Endeavour"
Die 3D-gedruckten Funktionsteile (im Bild) für die Polar Endeavour (Bild © ABS).

Das Team stellte eine funktionierende Kreiselpumpenwelle, eine kombinierte Sole-/Luftinjektordüse und eine Abwasserpumpenkupplungsvorrichtung mit 3D-Druck her. Anschließend installierten sie diese auf dem Öltanker und ließen sie für sechs Monate in Betrieb.

Nach Ablauf der sechs Monate inspizierte ABS diese und stellte fest, dass sie noch in gutem Zustand sind. Im September 2021 ging 3D Metalforge eine Partnerschaft mit Par Pacific ein, um herauszufinden, welche 3D-gedruckten Teile sich für das Raffinerieunternehmen eignen.

Öltanker Endeavour
Der 3D-Druck-Dienstleister 3D Metalforge fertigte 3D-gedruckte Komponenten für den Einsatz auf dem Öltanker „Polar Endeavour“ (im Bild) von ConocoPhillips (Bild © Sembcorp Marine).

Stimmen zum Ergebnis

Robert Noyer, ConocoPhillips Polar Tankers Engineering Superintendent, sagte:

„Die überlegene Leistung dieser Teile im Einsatz ist ein Beweis für die strengen Engineering-, Fertigungs- und Postproduktionstests, die das an diesem Projekt beteiligte Team durchgeführt hat. Wir freuen uns auf zukünftige Möglichkeiten, unsere Schiffe mit dieser Technologie zu unterstützen.“

Simon Kuik, Sembcorp Marine Head of R&D, sagte:

„Der Erfolg dieses Projekts ist ein gutes Zeichen für die Einführung der additiven Fertigung in der Schifffahrtsindustrie. Durch AM können wir Teile für unsere Kunden anpassen, Materialverschwendung reduzieren und Ineffizienzen in der Lieferkette zu beseitigen. Dies erhöht unser Wertversprechen als One-Stop-Shop-Anbieter innovativer Lösungen für die Offshore-, Marine- und Energieindustrie und bestätigt unser Nachhaltigkeitsethos.“

Matthew Waterhouse, Geschäftsführer von 3D Metalforge, sagte:

„Wir sind stolz darauf, als vertrauenswürdiger Partner mit Unternehmen wie ABS, Sembcorp Marine und ConocoPhillips Polar Tankers zusammenzuarbeiten, um durch neue und innovative Fertigungslösungen einen höheren Wert zu bieten und dabei zu helfen, sich ändernde Herausforderungen in der Komponentenfertigung, Lieferkette und Nachhaltigkeit zu meistern.“

Patrick Ryan, ABS Senior Vice President, Global Engineering and Technology, erklärt:

„Wir freuen uns über die Leistung der Teile und den erfolgreichen Abschluss des Projekts. Es ist ein wichtiger Schritt nach vorne für eine Technologie, die sicherlich eine bedeutende Rolle für die Zukunft der Schifffahrtsindustrie spielen wird. ABS setzt sich dafür ein, dass derartige Teile eingeführt werden, ohne die Sicherheit zu beeinträchtigen.“

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