Fünf belgische Unternehmen und Forschungszentren haben sich im AstroCardia-Projekt zusammengeschlossen, um ein 3D-biogedrucktes Herzmodell und Kreislaufsystem für den Einsatz im Weltraum zu entwickeln. Das Ziel? Die Auswirkungen des Alterns auf das Herz unter extremen Bedingungen zu erforschen, wie es in einem Artikel heißt. Das wird auf der Website von AstroCardia berichtet.

Die fünf belgischen Partner sind: Space Applications Services, SCK CEN, QbD Group, BIO INX und Antleron.

Das Herz im All

Illustration des 3D-Biodruckverfahrens zur Erstellung eines Herzmodells für Weltraumforschung
„Der detaillierte 3D-Biodruckprozess des Miniatur-Herzmodells, welches im Rahmen des AstroCardia-Projekts entwickelt wurde. (Bild © AstroCardia-Projekt)

Herzkrankheiten nehmen mit zunehmendem Alter zu, und die genauen Gründe hierfür sind teilweise noch unbekannt. Das AstroCardia-Projekt postuliert, dass das Weltall die ideale Umgebung bietet, um den Alterungsprozess des Herzens zu studieren. „In den Weltraumbedingungen, insbesondere durch Faktoren wie Mikrogravitation und Strahlung, treten Alterungsprozesse bis zu 20-mal schneller auf als auf der Erde,“ erläuterte Hilde Stenuit von den Space Applications Services.

3D-Druck trifft auf Biotechnologie

Um ein menschliches Herz und seine Prozesse umfassend zu untersuchen, ist es laut den Projektbeteiligten nahezu unmöglich. Deshalb wurde ein Miniatur-„Heart-on-a-Chip“ mit einem künstlichen Kreislaufsystem um ihn herum entwickelt. Für den 3D-Druck dieser Herzen sind präzise 3D-Drucker, lebende Stammzellen und „Bio-Tinte“ erforderlich, wie Jasper van Hoorick, CEO von BIO INX, bemerkt.

Erste Tests 2025 auf der ISS

Der erste Test dieser Miniatur-Herzen wird 2025 auf der Internationalen Raumstation (ISS) stattfinden. Die Geräte werden mindestens sechs Wochen lang im Weltall überwacht, und nach ihrer Rückkehr werden Forscher der QbD und des Kernforschungszentrums SCK CEN sie gründlich analysieren.

Stimmen der Verantwortlichen

Jan Schrooten, CEO von Antleron, sagt dazu:

„Dieses Projekt liefert wertvolle Erkenntnisse über die Physiologie von Herzorganoiden. Daher ist es sehr wichtig, dass der Chip, auf den wir das Miniaturherz drucken werden, den extremen Bedingungen im Weltraum gewachsen ist. Wir fühlen uns geehrt, dass wir mit unserem Wissen dazu beitragen können.“

Martijn Reniers, CIO der QbD Group, sagt dazu:

„Mit diesem Projekt blicken wir über den Tellerrand hinaus. Wir beschäftigen uns schon heute mit den Problemen, die die Gesellschaft morgen haben wird. Ein gesundes Herz ist nicht nur für diejenigen wichtig, die heute an Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden, sondern auch für gesunde Astronauten, die den Weltraum erkunden.“

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