Ein biologisches System trifft auf 3D-Druck: Forscher der University of California San Diego entwickeln eine innovative Methode zur Reinigung von Wasser mithilfe von 3D-Druck und gentechnisch veränderten Bakterien. Diese Technik verwendet ein Algen-basiertes Polymer, das als Tinte in 3D-Druckern genutzt wird.
Algen: Vom Meer zum 3D-Drucker

Das besondere an dieser Methode ist das verwendete Alginat, ein aus Algen gewonnenes natürliches Polymer. Dieses wird mit den gentechnisch veränderten Cyanobakterien, früher als Blaualgen bekannt, kombiniert. Das Ergebnis ist eine innovative Tinte, die im 3D-Drucker zu verschiedenen Strukturen geformt werden kann.
Forscher Jon Pokorski betont laut einem Pressetext:
„Innovativ ist die Kombination eines Polymermaterials mit einem biologischen System. Es handelt sich um ein lebendes Material, das auf Reize reagiert, die normale synthetische Materialien kalt lassen.“
Die Rolle der Bakterien
Das wahre Genie dieser Technik liegt in den modifizierten Bakterien. Sie sind so programmiert, dass sie organische Schadstoffe zerstören, darunter auch Stoffe wie Bisphenol A, Antibiotika und Farbstoffe. Interessanterweise zerstören sich die Bakterien nach Abschluss ihrer Aufgabe selbst, was den Einsatz sicherer macht.
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