
Von Gold zu 3D-Druck: Eine kosteneffiziente Revolution

Traditionell werden mikrofluidische Komponenten in teuren Reinräumen und mit kostspieligen Materialien wie Gold oder Platin hergestellt. Die MIT-Forscher hingegen nutzen Multimaterial-Extrusions-3D-Druck, um diese Mini-Maschinen effizienter und kostengünstiger zu produzieren. Die integrierten Heizelemente im Gerät ermöglichen präzise Temperaturkontrolle und -verteilung. Interessanterweise liegt der Preis eines solchen Mini-Geräts bei nur etwa zwei US-Dollar.
Innovation durch Additive Fertigung
Luis Fernando Velásquez-García, leitender Wissenschaftler am MIT, hebt hervor, dass der Einsatz von 3D-Druck die Herstellung dieser Mikrofluidgeräte demokratisiert. Die Möglichkeit, sie schnell und kosteneffizient herzustellen, macht sie besonders für den Einsatz in Entwicklungsländern attraktiv, wo teure Laborausrüstung oft nicht verfügbar ist.
Die Forscher verwenden Polymilchsäure (PLA) und eine modifizierte Version davon, die mit Kupfer-Nanopartikeln angereichert ist, um elektrische Leitfähigkeit zu ermöglichen. Dieser Ansatz ermöglicht es, sowohl die Fluidkanäle als auch die elektrischen Komponenten in einem einzigen Schritt zu drucken, ohne nachträgliche Montage.
Zukunftsperspektiven und weitere Forschung
Die Forscher des MIT betrachten auch zukünftige Erweiterungen ihrer Technologie. Sie erforschen den Einsatz von Magneten für fortgeschrittene chemische Reaktionen und die Nutzung anderer Materialien neben PLA. Diese Entwicklungen könnten den Weg für die Verwendung dieser Chips in biologischen Anwendungen und sogar in implantierbaren Geräten ebnen, die sich mit der Zeit im Körper auflösen.






