Der US-amerikanische Hersteller von 3D-Druck-Technologie Nexa3D hat bekannt gegeben, seinen Geschäftsbetrieb erheblich zu reduzieren. Das Unternehmen begründet diesen Schritt mit „veränderlichen Marktbedingungen und makroökonomischen Herausforderungen“. Die Entscheidung folgt auf Spekulationen im November über eine mögliche Insolvenz, die durch die kurzfristige Absage von Nexa3Ds Teilnahme an der Formnext 2024 angeheizt wurden. Damals hatte Nexa3D betont, dass keine Insolvenz vorliege.

Mehrere 3D-Drucker XiP Pro von Nexa3D
Der 3D-Drucker XiP Pro von Nexa3D (Bild © Nexa3D).

Dennoch stand es um das Unternehmen nicht gut. Bereits im November wurden Entlassungen bekannt gegeben, und mehrere Führungskräfte verließen das Unternehmen innerhalb kurzer Zeit. In einer Mitteilung vom 20. Dezember an Kunden und Partner erklärte Nexa3D, dass „signifikante Finanzierungsschwierigkeiten“ eine Fortführung der bisherigen Geschäftstätigkeit unmöglich machen. Das Unternehmen sah sich gezwungen, „notwendige, aber schwierige“ Schritte zur Reduktion seines Betriebs einzuleiten.

Unterstützung für Kunden trotz Ungewissheit

In der Mitteilung betonte Nexa3D, dass der Fokus weiterhin auf einer „verantwortungsvollen Abwicklung“ liege. Priorität habe dabei das Wohlergehen der Mitarbeiter sowie die Erfüllung von Verpflichtungen gegenüber Kunden. Gleichzeitig bemühe sich das Unternehmen, seine Technologie und geistiges Eigentum an Organisationen zu übertragen, die in der Lage sind, auf dem Vermächtnis von Nexa3D aufzubauen.

Derzeit verweist Nexa3D Kunden, die Produkte bestellen möchten, auf autorisierte Wiederverkäufer. Zugleich machte das Unternehmen klar, dass es in der Übergangszeit keine Garantie für die Bereitstellung von Dienstleistungen oder Verbrauchsmaterialien geben könne, die eine Kontinuität der Kundenoperationen sicherstellen.

Stellungnahme des CEO

Gründer und CEO Avi Reichental äußerte sich in einer offiziellen Stellungnahme:

„Die Reise von Nexa3D war geprägt von mutiger Innovation und dem Streben nach Exzellenz im Bereich des 3D-Drucks. Diese Entscheidung war außerordentlich schwer, aber ich bin stolz auf das, was unser Team erreicht hat, und dankbar für die Unterstützung unserer Kunden, Partner und der gesamten Additive-Manufacturing-Community. Unsere Beiträge zum ultraschnellen 3D-Druck haben die Basis für die nächste Innovationsphase in dieser Branche geschaffen. Ich blicke optimistisch auf die Zukunft der additiven Fertigung und werde weiterhin bestrebt sein, ihr Potenzial auf neue und wirkungsvolle Weise zu fördern.“

Es bleibt abzuwarten, wie die Zukunft für Nexa3D gestaltet wird und ob das Unternehmen einen Partner findet, um seine Technologien langfristig weiterzuführen. Im 3D-grenzenlos Magazin werden wir weiter darüber berichten (Newsletter abonnieren).

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