Raytheon und US Navy LogoDas Unternehmen Raytheon erhielt laut einem Online-Artikel von „Naval Technology“ von der US Navy einen Auftrag in Höhe von 234 Millionen USD-Dollar für die Herstellung von 23 Joint Precision Approach- und Landing-Systemen (JPALS). Die GPS-fähigen Präzisionslandesysteme werden in nuklear angetriebenen Flugzeugträgern und amphibischen Angriffsschiff der Marine eingebaut. Die US Navy bleibt stets auf dem neuesten Stand der Technik. Ein Jahr lang wurden Metallteile aus dem 3D-Drucker für den Einsatz auf ihren Flugzeugträgern gebaut.

Sichere Landung dank JPALS

JPALS kann Flugzeuge bei jedem Wetter und jeder möglichen Oberflächenbedingung sicher landen. Der Vizepräsident für Nachrichten-, Informations- und Servicebereich bei Raytheon, Matt Gilligan, sagte, dass die US-Marine wisse, wie JPALS zum Missionserfolg und zur Sicherheit der Mitarbeiter beiträgt. Starr- und Drehflügelflugzeuge anderer Militärdienste können von der Fähigkeit des Systems ebenfalls profitieren.

Landung mit dem System von Raytheon
Landung der F-35B auf dem USS Wasp mit Raytheons JPALS (Bild © Raytheon Company)..

Präsentation im April

Im April dieses Jahres stellte Raytheon eine landgestützte, einsatzfähige Version des JPALS-Systems vor. Diese ermöglicht die gleiche Präzision, die bei Schiffslandungen geboten wird. Die F-35B-Piloten verwendeten bei der Demonstration das GPS-basierte System des Jets. So können sie eine Verbindung mit dem Expeditionssystem auf dem Boden aus 200 Seemeilen Entfernung herstellen.

Raytheon zeigte, wie sich das JPALS-System in eine mobile Expeditionsversion umwandeln lässt. Diese passt in fünf Transportbehälter. Flugzeuge können so in einer traditionellen Flughafenumgebung landen. Das System kann für kleine Transitfahrzeuge umgepackt werden, die mit dem C-130 transportiert werden können. Es kann in weniger als 90 Minuten auf dem Boden aufgestellt werden. Piloten der US-Luftwaffe können so Landungen auf kargen Landebahnen in abgelegenen Regionen durchführen.

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