KSB LogoDer Pumpen- und Armaturenhersteller KSB eröffnet ein Beratungs- und Prüfungszentrum für die additive Fertigung an seinem Standort im bayrischen Pegnitz. Mit seinen bisherigen Erfahrungen im Bereich 3D-Druck will das Unternehmen andere Firmen beim Aufbau einer eigenen Produktion helfen, wie es in einer Pressemitteilung erklärt.

Auch im oberfränkischen Lichtenfels wird ein Forschungs- und Anwendungszentrums für digitale Zukunftstechnologien (FADZ) mit Schwerpunkt auf die additive Fertigung geplant. Im bayerischen Garching eröffnete General Electric bereits im Jahr 2017 sein erstes 3D-Druck-Kundenzentrum in Europa.

Beratung bei Ausstattung und Kompetenzaufbau

3D-gedrucktes Pumpengehäuse
Objekte wie dieses Pumpengehäuse sind ohne 3D-Druck in der Form gar nicht möglich (Bild © KSB SE & Co. KGaA, Frankenthal).

Dabei will das Unternehmen bei der apparativen Ausstattung, beim Kompetenzaufbau, bei der Konstruktion und bei der Werkstoff- und Bauteilprüfung anderen Unternehmen helfend zur Seite stehen und Neueinsteiger zur additiven Fertigung im Unternehmen beraten. Dem KSB zufolge ist das Unternehmen der erste Hersteller, der überhaupt eine TÜV-Zertifizierung erhielt für den 3D-Druck von Bauteilen, die der europäischen Druckgeräterichtlinie unterliegen. Die KSB verfügt über eine gute Ausstattung mit Metall-3D-Druckern. Sie stellen eigene Ersatzteile her sowie auch branchenfremde Bauteile.

Im bayrischen Pegnitz arbeitet die KSB-Gruppe seit 100 Jahren an der Erforschung und Entwicklung metallischer Werkstoffen für korrosive und abrasive Anwendungen in der Verfahrenstechnik. Bisher entstanden eigenen Angaben zufolge mehr als 300 Legierungen in den Bereichen Gusseisen, Bronze, unlegierte Stähle und Edelstähle sowie auch Duplexstähle.

Diese kommen weltweit in zahlreichen schwierigen Anwendungen zum Einsatz. Die Losgrößen liegen im kleineren Bereich, weshalb sich die Guss-Spezialisten bereits früh mit neuen Fertigungsmethoden auseinandergesetzt haben. Die additive Fertigung ist für den Hersteller ideal, um schnell konstruktive Lösungen zu entwickeln und umzusetzen, heißt es in der Mitteilung. Weitere Informationen aus der Region zur additiven Fertigung erhalten Sie auf unserer Themenseite „3D-Druck in Bayern„.

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