Im oberfränkischen Lichtenfels (Bayern) wird ein Forschungs- und Anwendungszentrum für digitale Zukunftstechnologien (FADZ) geplant. Ein wesentlich Teil des Zentrums stellt auch die additive Fertigung (3D-Druck) dar. Das FADZ Lichtenfels soll mittelständischen Unternehmen den Zugang zu innovativen Fertigungstechnologien vereinfachen.

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Die Stadt und der Landkreis Lichtenfels planen gemeinsam mit der Hochschule Coburg und dem Lichtenfelser Unternehmer Frank Herzog die Einrichtung eines Forschungs- und Anwendungszentrums für digitale Zukunftstechnologien (FADZ) im Bereich der additiven Fertigung.

Frank Herzog
Laut Frank Herzog wolle man die Anlaufstelle für additive Fertigung in der Region sein (Bild © Concept Laser).

Mittelständische Unternehmen sollen über das FADZ einen Zugang zu innovativen Fertigungstechnologien erhalten. Laut Frank Herzog wolle man die Anlaufstelle für additive Fertigung in der Region sein. Das FADZ soll aus den drei Bereichen angewandte Forschung für regionale Unternehmen, Anwendungsberatung und Wissenstransfer sowie Aus- und Weiterbildung bestehen.

Machbarkeitsstudien, Testbauteile und mehr

In dem Zentrum sollen Firmen die Möglichkeit erhalten, Machbarkeitsstudien durchführen zu lassen, Testbauteile herstellen und Forschungsprojekte mit wissenschaftlichen Partnern starten. Die Qualitätssicherung können sie im FADZ ebenfalls forcieren.

Die Einsatzbereiche sind den Angaben zufolge umfangreich, reichen vom Formen- und Werkzeugbau, Automobilbau, Leichtbau über die Medizin bis hin zur Luft– und Raumfahrt. Die Idee, in Lichtenfels ein Forschungs- und Anwendungszentrum für digitale Zukunftstechnologien einzurichten, entstand durch langjährige Zusammenarbeit zwischen Frank Herzog und der Hochschule Coburg.

Lichtenfels kompetent was den 3D-Druck angeht

Wie Hochschulpräsidentin Dr. Christiane Fritze betonte, sei in Lichtenfels im 3D-Druck bereits unglaublich viel Kompetenz vorhanden, jedoch möchte man weitere Partner aus Oberfranken gewinnen, damit die Stärken der regionalen Wirtschaft und Wissenschaft noch mehr gebündelt werden.

Das Ziel der Hochschule bestehe darin, mittels enger Zusammenarbeit mit weiteren Innovationsinitiativen in Oberfranken die gesamte Region bezüglich ihrer entsprechenden Kompetenzen durch maßgeschneiderte Angebote zu stärken. Im Moment wird ein passender Standort für das FADZ in der Region Lichtenfels gesucht.

Im bayerischen Garching befindet sich das erste europäische 3D-Druck-Kundenzentrum des US-Mischkonzerns General Electric. Im schweizerischen Bettlach entsteht ein Technologietransferzentrum für Implantate aus dem 3D-Drucker. Und im Dezember 2018 eröffnete der weltweite Automobilkonzern Volkswagen sein eigenes 3D-Druck-Zentrum. Über alle weiteren Entwicklungen auf diesem Gebiet berichten wir auch in Zukunft im 3D-grenzenlos Magazin und unserem kostenlosen Newsletter (jetzt abonnieren).

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