Im schweizerischen Bettlach entsteht derzeit das Technologietransferzentrum „Swiss m4m Center“ mit dem Fokus auf Forschungs- und Wissenschaftstransfer für Implantate aus dem 3D-Drucker. Die Infrastruktur und das Dienstleistungsangebot sollen von Unternehmen und Forschungseinrichtungen gebucht werden können und außerdem neue Entwicklung für die Implantologie mit der 3D-Drucktechnologie entstehen.

Anzeige

Im schweizerischen Bettlach entsteht momentan das Technologietransferzentrum „Swiss m4m Center“ mit dem Fokus auf Forschungs- und Wissenstransfer. Die Erfahrung der Industrie und die Erkenntnisse und Materialien aus der Forschung sollen hier zusammengebracht werden. Kleine und mittelständische Unternehmen sollen laut einer Pressemitteilung damit Zugang zum 3D-Druck haben. Maßgeschneiderte Implantate sollen additiv hergestellt werden. Schweizer Forscher waren es auch, denen im Januar dieses Jahres die additive Fertigung eines Ohrs aus Nanozellulose mit einem 3D-Drucker gelang.

Infrastruktur für Unternehmen und Forschungseinrichtungen

Von Unternehmen und Forschungseinrichtungen können die Infrastruktur und das Dienstleistungsangebot des „Swiss m4m Center“ in Zukunft gebucht werden. Wie Pierangelo Gröning, Mitglied der Empa-Direktion und Initiant des Zentrums erklärte, sollen sich mit dem Technologietransferzentrum neue Technologien erfolgreich in die Industrie überführt werden. Hierfür seien die Erfahrung der Industrie, neue Materialien und Erkenntnisse aus der Forschung erforderlich. Beides soll im Zentrum zusammengeführt werden in der Medizinaltechnik, die für die Schweiz eine wichtige Rolle spielt.

Das neue Zentrum wird über Anlagen verfügen, womit Implantate und andere medizinische Produkte genauso additiv hergestellt werden können wie in der Industrie. Die Lücke zwischen Forschung und Industrie soll damit geschlossen werden.

» Thema: 50 Projekte für den Einsatz von 3D-Druckern zur Herstellung von Implantaten

Kieferimplantat aus dem 3D-Drucker
Mit den Anlagen des Zentrums sollen Implantate und andere medizinische Produkte genauso additiv hergestellt werden wie in der Industrie (Bild © Empa).

Public-Private Partnership

Der Aufbau des „Swiss m4m Center“ wird als „Public-Private Partnership“ erfolgen, wobei die Finanzierung über öffentliche Geldmittel und Geld aus der Privatwirtschaft stattfindet. Zahlreiche Partner aus der Privatwirtschaft, Forschung und Spitälern sind an dem Technologietransferzentrum beteiligt. Das Medizintechnik-Unternehmen 41medical ist ebenfalls Partner und stellt auf seinem Gelände den Platz für das Zentrum zur Verfügung. Seinen Betrieb soll das Zentrum Ende 2019 aufnehmen. Die zwei Kantone Bern und Solothurn arbeiten an dem Projekt ebenfalls mit. Der Kanton Bern gab im März 2017 grünes Licht für den neuen 3D-Druck-Standort Thun und hat dafür einen Kredit von 10 Millionen Euro genehmigt.

Am 19. Februar 2019 von 16 bis 19 Uhr haben Interessierte im „Alten Spital“ in Solothurn die Chance, sich über das „Swiss m4m Center“ zu informieren. Fachleute werden Fragen rund um den Stand der Technik und den Möglichkeiten des 3D-Drucks metallischer Werkstoffe für den Medizinbereich beantworten. Zugleich wurde die Allianz für „Advanced Manufacturing Technology Transfer Centers“ gegründet, um die Schweiz auf lange Sicht als modernen und qualitativ hochstehenden Produktionsstandort zu erhalten.

Zum Newsletter anmelden

Anzeige

Meistverkaufte 3D-Drucker in der 40. Kalenderwoche 2022

Platzierung3D-DruckerBester PreisShopMehr Infos
1Artillery Sidewinder-X2293,00 €kaufenTestbericht
2Creality Ender-3 S1303,00 € TOP-Aufsteigerkaufen
8Creality Ender-3 S1 Pro398,00 €kaufenTesbericht
3QIDI TECH X-CF Pro1524.49 €kaufen
4QIDI TECH X-Max870,00 €kaufenTestbericht
5ANYCUBIC Vyper280,76 €kaufen
6ANYCUBIC Kobra Plus500,46 €kaufenNeuvorstellung
7QIDI TECH X-Plus638,87 €kaufenTestbericht
9FLSUN Super Racer SR399,00 €kaufenTestbericht
10QIDI TECH i-mate S442,19 €kaufenTestbericht

Gutschein-Code funktioniert nicht? Fehlerhaften Coupon melden | 3D-Drucker kaufen | 3D-Druck-Shop