3D Medical:

25 Kiefer-Implantate aus dem 3D-Drucker geplant

Das australische Unternehmen 3D Medical hat den Auftrag nach einer geglückten Operation 25 seiner Kiefer-Implantate aus dem 3D-Drucker zu produzieren. Aus medizinischer Sicht ein weiterer, wertvoller Fortschritt.

In der Medizin hat der Einsatz von 3D-Druckern deutlich zunehmen können, unzählige Fälle von Patienten mit unterschiedlichen Erkrankungen haben gezeigt, dass sich diese Geräte in jedem Fall lohnen. Prothesen und die Herstellung von Implantaten spielen dabei eine wichtige Rolle. Jetzt hat ein medizinisches Unternehmen in Australien einen sehr wichtigen Auftrag erhalten.

Kieferimplantat
Aus Titan sollen die 3D-Implantate helfen Kiefer-Missbildungen entgegenzukommen (Foto: © 3dprint.com)

3D Medical ist eine von vielen Firmen, die sich in Australien der Herstellung von medizinischen Applikationen und Prothesen mittels 3D-Druckern widmet. Nachdem vor knapp vier Wochen ein junger Patient aus Melbourne ein Kiefer-Implantat von 3D Medical erhielt, hat das Unternehmen nun den Auftrag bekommen 25 weitere herzustellen. Richard Stratton war bisher der erste, dem ein solches Implantat aus Titan eingesetzt wurde. Durch eine Missbildung seines Kiefers hat Stratton seit seiner Kindheit nicht richtig kauen können. Starke Schmerzen waren dabei ein ewiger Begleiter und auch der Ansatz eines Kinns fehlte dadurch.

Nach dem Einsatz kann Stratton nicht nur richtig essen, sondern auch wieder Lächeln. Der fehlende Knochen in seinem Kiefer konnte durch ein Implantat aus Titan ersetzt werden und nur noch eine kleine Narbe seitlich am Kinn erinnert an den operativen Eingriff.

Implantat
So wurde das erste Implantat am australischen Patienten angebracht (Foto: © 3dprint.com)

3D Medical wurde zu Beginn des Jahres auf die Liste der Australien Securities Exchange gesetzt werden, eine australische Wertpapierbörse mit Sitz in Sydney. Außerdem war das Unternehmen in der Lage 4 Millionen US-Dollar durch Investitionen und Spenden einzusammeln, die nicht nur in die Weiterentwicklung von medizinischen 3D-Geräten und -Applikationen investiert werden sollen, sondern ebenfalls dafür seltene Erkrankungen in der Kieferchirurgie zu bekämpfen.

Der Einsatz von unterschiedlichen Objekten in der Medizin macht deutlich, dass man keinesfalls die Vorteile von 3D-Druckern unterschätzen sollte. Und auch wenn noch viele Krankenhäuser und Ärzte an ihnen zweifeln oder es sich nicht leisten können hochmoderne Geräte anzuschaffen, so kann es immer einen Weg geben von dieser Technologie zu profitieren.

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