Das Team rund um den BattleBot „Ghost Raptor“ hat sich für die aktuelle Saison etwas Besonderes für ihren BattleBot einfallen lassen. Mithilfe von dem 3D-Druck-Unternehmen FormAlloy stellten sie mit 3D-Druck einen Kiefer für den Kampfroboter her, der sogar dem Spucken von Flammen standhalten kann. Der 3D-gedruckte Kiefer hält hohen Temperaturen und aggressiven Bedingungen stand und erlitt bei ersten Testkämpfen kaum Schaden.

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Der Ghost Raptor für die Saison 2022 der beliebten Fernsehshow BattleBots ist ein Roboter-Dinosauriergeist, der Feuer aus seinem 3D-gedruckten Kiefer schießt. Bei BattleBots kämpfen 125 Kilo schwere Roboter in dreiminütigen Runden ihr Gegenüber möglichst zu zerstören oder außer Gefecht zu setzen.

Das Team „Raptor“ (Chuck Pitzer, Eric Diehr, Sabri Sansoy) hat sich mit den Designern Anouk Wipprecht und Xo Wang für den BattleBots-Wettbewerb 2021 zusammengetan. Wipprecht ist für ihre Mitarbeit an der Black Badge Kampagne von Rolls Royce bekannt oder für das 3D-gedruckte „Social Distancing“-Kleid mit Warnsensoren. Im Jahr 2019 haben wir darüber berichtet, wie Markforged BattleBot-Teams mit 3D-Druck unterstützt.

Details zum 3D-Druck für den Ghost Raptor

Wipprecht mit Ghost Raptor
Der BattleBot Ghost Raptor erhält einen 3D-gedruckten Kiefer (im Bild: Wipprecht mit Ghost Raptor)(Bild © Daniel Longmire).

Damit ihr Terrordactyl-Bot noch besser durch die Kämpfe kommt, arbeitete das Team in diesem Jahr mit Wipprecht und dem Metall-3D-Druck-Unternehmen FormAlloy an einem 3D-gedruckten Metallkiefer, der sich öffnet und Feuer spucken kann. Der neue Ghost Raptor, der die Beinamen „Ghost of Winning Future“, „Terrordactyle“ und „Arma-get-it-on“ trägt, ein Schwergewichtsroboter, der in diesem Jahr seinen ersten Kampf in Folge 6 am 27. Januar haben wird.

Pitzer gegenüber 3dpm:

„Viele dieser Entscheidungen basieren darauf, was die teuersten Komponenten im Roboter sind – entweder von der Stange oder kundenspezifisch gefertigt. Normalerweise zieht sich die Überarbeitung von etwas so Einfachem wie einem Waffenschaftdurchmesser durch das gesamte Design und führt zu einer Menge zusätzlicher Kosten. Eine Änderung des Antriebssystems kann beispielsweise zu einer massiven Neukonstruktion führen. Das Chassis von Ghost Raptor ist das gleiche Chassis, das für einen früheren Roboter namens Preda Raptor entwickelt wurde. Viele dieser Titan-Chassisteile existieren seit über 12 Jahren und wurden für mehrere Wettbewerbe und TV-Shows wiederverwendet.“

Eingeschränkte Designmöglichkeiten, Kostenbeschränkungen und andere Vorgaben machen den 3D-Druck zu einer sinnvollen Alternative. Einige Teams verwenden den Metall-3D-Druck bereits für ihre Bots. Das Team von Ghost Raptor beschloss mit Wipprecht, den kieferförmigen Frontgrill der neuen Flammerwerferwaffe des Ghost Raptors in 3D zu drucken.

Pitzer erklärte:

„Wir haben den 3D-Druck für die meisten Dinge nie wirklich verwendet, weil wir der Meinung waren, dass sie nicht robust genug sind. Normalerweise haben wir es für die interne Befestigung elektronischer Teile und Abstandshalter für Batterien usw. verwendet.“

DED-Metall-3D-Druck mit FormAlloy

Melanie Lang von FormAlloy schlug vor, dass sie die Directed Energy Deposition (DED)-Metall-3D-Drucktechnologie nutzen. Die komplexe Geometrie des Frontgrills zu bearbeiten wäre schwierig und zeitaufwendig. Aus der CAD-Datei ginge dies jedoch in wenigen Stunden. Sie verwendeten hochfestes Aluminium 6061 RAM als Material. Es hält großer Hitze und den aggressiven Bedingungen in einem Kampf stand.

Mit den Flammenwerferelementen ist der Ghost Raptor in der Lage, Feuer aus seinem „Mund“ zu spucken und die 3D-gedruckten Teile halten währenddessen alles zusammen. Ästhetischere und kompliziertere Teile wurden in 3D-gedruckt.

Melanie Lang erklärt:

„Die DED-Technologie von FormAlloy ist ideal für diese Art von Projekten, da Komponenten schnell und effizient in einem einzigen Schritt gebaut oder repariert werden und oft nur minimale Nachbearbeitung erfordern.“

3D-Druck von FormAlloy (X-Serie)

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