Maker mit 3D-Druck-Software und einem 3D-Drucker
Zusammen mit einer erlernten 3D-Druck-Software und einem 3D-Drucker lassen sich nahezu beliebige Objekte herstellen (Symbolbild).

Glücklicherweise sind wir nicht mehr in den 1980er-Jahren, wo der 3D-Druck noch in den Kinderschuhen steckte. Damals waren die Drucker riesig und teuer, sodass ein Ottonormalverbraucher erst gar nicht auf die Idee kam, selbst mit dem Drucken zu beginnen. Im Jahre 2021 sieht die ganze Sache jedoch völlig anders aus. 3D-Drucker kosten weder Unsummen, noch sind sie riesige und sperrige Geräte. Der 3D-Druck hat dadurch mittlerweile Einzug in zahlreiche Privathaushalte erhalten und immer mehr Menschen in Deutschland drucken sich Ersatzteile oder ganze Gerätekomponenten einfach selbst in ihrem Zuhause aus. Diese Entwicklung hat allerdings noch einen weiteren Nebeneffekt, immer mehr Menschen beginnen, sich für den 3D-Druck zu interessieren.

Nicht jeder ist jedoch technikaffin und viele schrecken daher vor dem 3D-Drucken zurück. Denn bevor der Drucker loslegen kann, muss er schließlich wissen, was er machen soll. Genau dies wird ihm von einer 3D-Druck-Software vorgegeben, mit der man vor dem eigentlichen Drucken ein sogenanntes Modell erstellt. Zugegeben, einige der verfügbaren Softwarelösungen sind tatsächlich eher kompliziert und selbstredend für Profis gemacht. Es gibt jedoch auch zahlreiche Software, welche explizit auf die Zielgruppe der Anfänger ausgelegt ist und das Drucken damit zu der gleichen einfachen Angelegenheit macht, wie Book of Ra kostenlos zu spielen. Diese Software-Angebote sind allerdings nicht nur aufgrund ihrer einfachen Bedienbarkeit, sondern auch aufgrund ihres Preises deutlich als Anfängersoftware zu erkennen. Wir haben die besten, anfängerfreundlichsten und logischerweise auch kostenlosen Software-Angebote für Sie ausgewählt.

» Mehr Infos: Die große Übersicht von über 30 kostenlosen 3D-CAD-Programmen für den 3D-Druck

Vectary

Die Macher von Vectary sind zweifellos von sich und ihrem Produkt überzeugt. Sie behaupten nämlich, dass sie das „einfachste Online-3D- und Design-Tool“ entworfen haben. Wir sind es ja schon gewohnt, dass manch ein Hersteller etwas zu dick aufträgt, bei Vectary sieht die Sache jedoch etwas anders aus. Diese Software könnte tatsächlich die perfekte Softwarelösung für Neueinsteiger sein.

Für die Bedienung des kostenlosen 3D-Designprogramms werden absolut keinerlei Vorkenntnisse benötigt. Vor allem macOS-Nutzer werden sich hier auf Anhieb heimisch fühlen, denn Vectary verfügt über genau die gleiche Drag-and-Drop-Nutzeroberfläche und Funktionsweise wie die Laptops und Desktops von Apple. Dazu kommt, dass die Vectary Bibliothek bereits über zahlreiche Vorlagen verfügt. Zudem ist Vectary mit Tools ausgestattet, welche die Zusammenarbeit von mehreren an einem Druckprojekt beteiligten Personen ermöglicht.

SketchUp

Diese Software ist ein wahres Multitool, denn sie ist in verschiedenen Versionen verfügbar. Unter diesen Versionen befindet sich auch eine kostenlose und diese eignet sich ganz besonders für Druckanfänger. Bei dieser Free-Version von SketchUp handelt es sich um eine browserbasierte Lösung und sie kann von jedem genutzt werden, der sich ein Konto auf der Webseite einrichtet.

Was SketchUp so interessant für Anfänger macht, ist die außergewöhnlich gute Benutzeroberfläche. Mit dem kostenlosen Nutzerkonto kann man nämlich den beeindruckenden 3D-Modellierer nutzen, mit dem man sogar hoch komplexe und größere Objekte entwerfen und letztendlich auch drucken kann.

Wings 3D

Diese 3D-Druck-Software Wings 3D unterscheidet sich von den meisten anderen, da sie aus einem Community-Projekt hervorgeht. Die Community hat beim Entwurf natürlich auch die Interessen der Beginner berücksichtigt. Dies wird beispielsweise deutlich, wenn man die kontextreiche Nutzeroberfläche bedient. Wings 3D zeigt nämlich immer nur die jeweils für das ausgewählte Tool interessanten Optionen an. Außerdem erhält man bei Wings 3D eine Anleitung, wenn man mit der Maus über einen Menüpunkt fährt.

Interessant ist ebenfalls die AutoUV-Funktion von Wings 3D. Mit dieser Funktion kann man Bilder und Texte auf sein Modell übertragen. Zu all den Details, die vor allem darauf abzielen, es Neulingen möglichst einfach zu machen, kommen natürlich auch alle anderen relevanten Grundfunktionen einer 3D-Druck-Software. Dazu gehört etwa das Skalieren, Abschrägen, Zusammenfügen usw. Der Community-Ansatz macht sich auch bemerkbar, wenn man Hilfe benötigt. Es finden sich in kürzester Zeit Mitstreiter, welche einem bei der Problemlösung Hilfestellung geben.

Leopoly

Leopoly ist ebenfalls eine Software, die einen Download überflüssig macht und browserbasiert genutzt wird. Der Schwerpunkt der Software liegt auf der Modellierung und sie eignet sich daher perfekt dafür, das Kreieren von Modellen sowie das Gestalten und auch das Drucken zu erlernen. Dies ermöglicht Leopoly durch seine äußerst leichte Anwendung und schnell auffindbaren Tools.

Als Ausgangsform bietet Leopoly etwa eine Lehmkugel oder andere Designs an, welche man prägen, bemalen und ummodellieren kann. Alternativ zum selbst entworfenen Design können in der Leopoly-Bibliothek auch Vorlagen von bereits erstellten Projekten genutzt werden. Sollten diese nicht ganz dem benötigten Modell entsprechen, dann können sie vom Nutzer bearbeitet werden, um das gewünschte Design auf einem kleinen Umweg zu erhalten.

Tinkercad

Für alle begann der Einstieg in den 3D-Druck mit der gleichen Frage. Wie funktioniert ein 3D-Drucker eigentlich? Hat man die Grundfunktion des 3D-Drucks verinnerlicht, dann kommt man meist auch sehr schnell zu den Zeichenprogrammen. Eines der besten Anfängerprogramme trägt den Namen Tinkercad. Tinkercad ist nämlich für Bildungszwecke, den Einstieg von Anfängern und sogar Kindern entwickelt worden.

Das Programm arbeitet ebenfalls mit der Drag-and-Drop-Funktion. Man kann bei Tinkercad das Designen seines zu druckenden Objekts etwa beginnen, indem man einen Würfel, Zylinder oder eine Kugel als Ausgangspunkt wählt. Tinkercad bietet aber auch bereits erfahrenen Designern ausreichend Möglichkeiten, ihr komplexes Design zu verwirklichen, sogar elektronische Bauteile können hier mithilfe von Tinkercad designt werden.

Meshmixer

Auch Meshmixer kann man Anfängern ohne Bedenken ans Herz legen, denn es ist weder aufwendig zu bedienen noch komplex im Aufbau. Mithilfe von Meshmixer können dem Modell Trägerstrukturen hinzugefügt, es auf dem Druckbrett ausgerichtet und eine Funktion genutzt werden, welche das Objekt in einen Volumenkörper umwandelt.

Eine Besonderheit von Meshmixer besteht darin, dass man mithilfe dieser Software auch bereits gedruckte Modelle reparieren kann. Hierfür wird das Modell zunächst gescannt und anschließend mit Meshmixer bearbeitet. Die Software verfügt über mehrere dieser Modellierungstools, um Körper oder Oberflächen bearbeiten zu können.

SculptGL

Dank SculptGL kann man zum digitalen Künstler werden. Die Software arbeitet mit einem Lehmklumpen, den man auf ähnliche Art und Weise bearbeitet wie ein Töpfer. SculptGL muss nicht heruntergeladen werden, da es sich um eine kostenlose Browsersoftware handelt.

Einziger negativer Punkt ist, dass die Auswahl an Objekten limitiert ist. Auch bei der Komplexität muss man hier und da einige Abstriche machen. Nichtsdestotrotz eignet sich SculptGL bestens, um erste Erfahrungen im Umgang mit 3D-Druck-Software zu sammeln. Wird zu einem späteren Zeitpunkt ein Programm benötigt, dass tiefgreifende Designoptionen bietet, kann man sich immer noch einige Bezahlversionen näher ansehen.

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