Software: Design-Tool der Carnegie Mellon Universität vereinfacht das Bauen von Robotern mit dem 3D-Drucker für Anfänger

Ein Wunsch vieler Makers ist es, einen eigenen Roboter zu bauen und dafür den eigenen 3D-Drucker zu nutzen. Doch viele wissen nicht, wie das funktioniert. Nun gibt es ein Design-Tool der Universität Carnegie Mellon, mit dem es für jeden einfach sein soll, sich seinen eigenen Roboter mit Teilen aus dem 3D-Drucker herzustellen.

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Logo der Carnegie Mellon University.Das interaktive Design-Tool für Bein- oder Räderroboter mit 3D-gedruckten Komponenten und handelsüblichen Antrieben wurde von einem Forscherteam der Universität Carnegie Mellon entwickelt. Mitgewirkt haben Robotik Doktorand Ruta Desai, Stelian Coros, Assistenzprofessor für Robotik, und der Schüler Ye Yuan. Auf der IEEE International Conference on Robotics and Automation (ICRA 2017) in Singapur stellte Desai den Bericht diese Woche vor.

Verschiedene Unternehmen wissen von dem Traum, einen eigenen Roboter zu bauen und in sein Leben zu integrieren. Slant Robotics erfüllt diesen Wunsch Kindern und lehrt sie dabei zeitig, wie Roboter funktionieren. Für große Kinder gibt es nun Dank der Carnegie Mellon University ein Tool, um laufende oder fahrende Roboter herzustellen. Für die Einzelteile wird ein 3D-Drucker benötigt.

Roboter bauen mit dem Design-Tool

Per Drag&Drop können Einzelteile aus einem Pool ausgewählt und zusammengefügt werden. Das Programm teilt auch mit, ob es funktioniert oder eine bessere Komponente vorhanden ist. Vor dem Druck kann der Roboter in einer Simulation getestet werden. Dabei können Nutzer erkennen, wie sich ihr Entwurf in der Realität bewegen wird. Für Anfänger gibt es eine Automatikfunktion, die automatisch die zuvor ausgewählten Komponenten zusammenfügt. Das Forscherteam der Universität testete bereits zahlreiche eigene Versionen mit Rädern und Beinen. Eines ähnelte einem Welpen und konnte vorwärts und seitwärts gehen. Auch Werkzeuge wurden integriert.

Zukünftig werden Roboter eine Rolle in unserem Leben spielen und uns Aufgaben abnehmen. Es ist hilfreich, wenn wir selber wissen, wie wir sie programmieren und herstellen können. Dafür ist das Tool gedacht und lässt Makers vielseitig damit experimentieren, indem sie Körperproportionen und Motorkonfigurationen vornehmen.

Roboter aus dem 3D-Drucker
Die Testroboter des Forscherteam (Bild © CMU).

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