
Aufbau auf der bewährten FormUp 350 Plattform

Das neue System basiert auf der bewährten Plattform FormUp 350, die für ihre Zuverlässigkeit und Präzision bekannt ist. Der FormUp 350 ist bereits in vielen Branchen im Einsatz, darunter Luft- und Raumfahrt, Medizintechnik sowie andere hochpräzise Industrien. Die neue MASSIF-Maschine wird die Stärken dieser Plattform weiterentwickeln, um noch größere und komplexere Bauteile zu produzieren. Mit einem Druckvolumen von 750 mm x 750 mm x 1 m ermöglicht die Maschine die Fertigung deutlich größerer Metallteile als bisherige Systeme von AddUp.
Effizienter und nachhaltiger 3D-Druck
Die MASSIF-Maschine bringt verschiedene Vorteile mit sich. Zu den wichtigsten Merkmalen gehören:
- Eine Produktivitätssteigerung von 300 %, wodurch die Herstellungskosten von Bauteilen um bis zu 70 % gesenkt werden können.
- Ein Bauvolumen, das bis zu 12-mal größer ist als bei früheren Maschinen von AddUp.
- Ein nachhaltiger Produktionsprozess mit weniger als 10 % Materialverlust beim Pulverbettverfahren.
- Verbesserte Bauteilqualität, die den Bedarf an aufwendiger Nachbearbeitung minimiert oder sogar überflüssig macht.
- Die Nutzung von dekarbonisierter Energie, was zur Verringerung der CO2-Emissionen beiträgt und globale Nachhaltigkeitsziele unterstützt.
Das Projekt MASSIF wird in Zusammenarbeit mit renommierten Partnern wie Cailabs, CETIM, Dassault Systèmes, ISP Systems und Vistory entwickelt und wurde im Rahmen des französischen Programms „Robots and Intelligent Machines of Excellence“ von #France2030 ausgezeichnet.
AddUp-CEO Julien Marcilly erklärt:
„Die Zusammenarbeit mit führenden Experten in ihren jeweiligen Bereichen hat es uns ermöglicht, das MASSIF-Projekt zu realisieren. Diese technologische Entwicklung im großformatigen Metall-3D-Druck wird uns helfen, die Herausforderungen der Energiewende und der Produktivitätssteigerung insbesondere für die Luft- und Raumfahrt, Verteidigung und Raumfahrt zu meistern.“
Fortschritte und Ausblick
Die erste Maschine aus der MASSIF-Reihe soll bei CETIM in Bourges installiert werden, wo sie weiteren Validierungsprozessen unterzogen wird. Das Projekt befindet sich bereits in der Prototypenphase, und die erste Serienproduktion wird in Kürze erwartet. Mit dem Ziel, die Nachfrage nach hochqualitativen und kosteneffizienten 3D-Druck-Bauteilen zu decken, stellt das MASSIF-Projekt einen wichtigen Schritt in Richtung einer nachhaltigeren Zukunft der Fertigungsindustrie dar.






