
Die Drucklinie umfasst sechs 3D-Drucker sowie Technologien zur 3D-Messung und zur Kernentfernung, wie es in einer Pressemitteilung von Laempe heißt. Sie wird derzeit eingesetzt, um Formen für Bauteile der neuen Sechszylinder-Generation von BMW zu produzieren. Die Lösung bietet hohe Druckgeschwindigkeiten durch bidirektionalen Druck und ist modular aufgebaut, sodass sie jederzeit zu einer vollautomatisierten Lösung erweitert werden kann.
Ein weiterer Vorteil der Technologie ist ihre Offenheit gegenüber Rohstofflieferanten, was den Kunden Flexibilität bei der Materialbeschaffung bietet. Ergänzt wird das System durch die Laempe Printing Wizard Software, die den Druckprozess durch Funktionen wie Slicing, Skalierung und Morphing optimiert.
Für die Entwicklung der 3D-Drucklinie investierte Laempe Mössner Sinto einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag. Ein Großteil dieser Summe wurde durch das Projekt mit BMW finanziert. Laut Laempe ist dies erst der Anfang: „Wir erwarten, dass viele weitere Anwendungen wirtschaftlich von klassischen Kernschießtechniken auf additive Fertigung umgestellt werden können.“
Nach erfolgreicher Implementierung bei BMW plant Laempe Mössner Sinto, die 3D-Drucklösung auch anderen Kunden anzubieten und damit weitere Märkte zu erschließen.








