Innovative Idee:

Startup DAQRI stellt mit dem Hologramm-3D-Drucker ein neues 3D-Druckverfahren vor

Das im Jahr 2010 gegründete kalifornische Unternehmen DAQRI hat sich auf die Augment Reality-Technologie spezialisiert und bietet hierzu eine Vielzahl an Produkten an. Nun möchte es auch in den 3D-Druck-Markt einsteigen und hat dazu ein eigenes Verfahren entwickelt.

Für den Einstieg in den 3D-Druck-Markt konnte das Unternehmen durchaus prominente Unterstützer gewinnen. Zu ihnen zählen unter anderem der Footbool-Star Mathieu Flamini sowie der Schauspieler Ashton Kutcher, die eine Beteiligung an DAQRI erwarben. Derzeit versucht das Unternehmen, mit der 3D-Druck-Holographie verschiedene Objekte herzustellen, indem es Harz polymerisiert.

DAQRI Helm.
Im DAQRI-Helm ist die AR-Technologie integriert. (Bild: © daqri.com)

Die Technik funktioniert in etwa so wie herkömmliche DLP-3D-Drucker, verwendet anstelle eines Projektors aber Laser. Aktuell stellt DAQRI mit dem Hologramm-3D-Drucker nur kleine Objekte – beispielsweise Büroklammern – her, die alle die gleiche geometrische Form aufweisen.

Natürlich würde ein DLP-3D-Drucker die Büroklammer in der gleichen Zeit herstellen. DAQRI hofft allerdings, dass die neue Hologramm 3D-Druck-Technik als weiter fortgeschritten wahrgenommen wird. Das Schlüsselkonzept dieses Verfahrens liegt im einmaligen Gesamtdruck anstelle von einzelnen Schichten. Der schichtweise Druck stellt aufgrund der längeren Dauer durchaus ein Hindernis dar, welches mit dem Hologramm 3D-Druck überwunden werden könnte.

Damit dieses Verfahren verstärkt zum Einsatz kommen kann, ist es allerdings notwendig, mehrere Laser zu integrieren. Im Idealfall würde der Hologramm-3D-Drucker ein vollständiges Strahlengitter erzeugen. Einzelne Strahlen währen wahrscheinlich nicht so stark, um das Harz teilen zu können. Bei mehreren Strahlen dürfte dies aber kein Problem darstellen. Zugleich könnte der Hologramm-3D-Drucker aber auch mit einer erhöhten exothermen Reaktion einhergehen, also verstärkt Abwärme erzeugen. Auch dieses Problem muss deshalb bei der Entwicklung berücksichtigt werden.

Unabhängig von der Methode wird die Technologie eine große Rechnerleistung benötigen. Zugleich sollen auch die aktuell angebotenen Headsets in die Technologie eingebunden werden. Möchten Sie keine Neuentwicklung auf dem 3D-Druck-Sektor verpassen, so empfehlen wir Ihnen, unseren Newsletter zu abonnieren.

 

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