Das Berliner Unternehmen GEFERTEC stellt mit GTarc einen neuen 3D-Drucker und mit 3DMP ein neues Metall-Druckverfahren vor. Der GTarc soll zum ersten Mal auf der EMO Hannover 2017 vorgestellt werden. Welche Neuerungen der GTarc und 3DMP bieten, erfahren Sie in diesem Beitrag.

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Das in Berlin ansässige Unternehmen GEFERTEC hat mit dem GTarc einen neuen 3D-Drucker vorgestellt, der auf das neue 3D-Druckverfahren 3DMP (3D-Metal-Print) zurückgreift. Das 3D-Druckverfahren wird erstmals auf der EMO Hannover 2017 gezeigt. Bei dem 3DMP lassen sich nach Herstellerangaben endkonturnahe Rohlinge aus Metall kostengünstig und schnell produzieren. Die Qualität soll Gefertec zufolge vergleichbar mit Werkstücken sein, die mit Standard-Bearbeitungstechniken gefertigt wurden.

GTarc druckt mit Draht statt Pulver
Der GEFERTEC Metall-3D-Drucker GTarc nutzt das ebenfalls neu entwickelte 3DMP-Verfahren, dass mit Draht statt Pulver arbeitet. (Bild: © GEFERTEC)

Als Ausgangsmaterial wird Draht statt Pulver bei 3DMP verwendet. Das neuartige Verfahren arbeitet auf Grundlage des Lichtbogenschweißens. Das Werkstück wird dabei Schweißraupe für Schweißraupe gedruckt. Die Vorteile der Methode liegen darin, dass kein Pulverhandling erforderlich ist, zahlreiche Materialien bereits als Draht verfügbar sind, der Draht als Werkstoff kostengünstiger als die Pulverform ist und sich die Aufbaurate auf 600 Kubikzentimeter pro Stunde beläuft. Der Auftragshersteller Fit setzt in seiner 3D-Druck-Fabrik schon 3DMP ein.

Der GEFERTEC GTarc kann auch Werkstücke drucken, die aus Titan, Stahl, Aluminium oder auf Nickelbasis bestehen. Der 3D-Drucker steht als eine 3-achsige Variante für Werkstücke bis drei Kubikmeter Größe und als 5-achsige Version für bis 0,8 Kubikmeter große Gegenstände verfügbar. Auf Basis der CAD-Daten des Werkstücks werden mit einer speziellen CAM-Software die Daten generiert, mit denen die CNC-Steuerung den Schweißkopf genau ausrichtet. Die endkonturnahen Werkstücke werden von dem 3D-Drucker vollautomatisch gefertigt, die Endbearbeitung erfolgt mit klassischer CNC-Frästechnik.

GTarc Metall-3D-Drucker
Ein Modell des GEFERTEC GTarc Metall-3D-Druckers. (Bild: © GEFERTEC)

Die Herstellungskosten können je nach Anwendung gegenüber anderen Fertigungsverfahren um etwa 60 Prozent niedriger ausfallen. Der GTarc wurde modular aufgebaut und lässt sich erweitern. Zum Beispiel kann die 3-achsige Variante mit einem Schwenktisch nachgerüstet und in eine 5-achsige Version umgerüstet werden. Die Kosten für den GEFERTEC GTarc 3D-Drucker liegen etwa im Bereich eines kleinen Dreh-Fräszentrums. Auf Stand A10 in Halle 27 auf der EMO Hannover, die vom 18. bis 23.09.2017 stattfindet, ist GEFERTEC mit seinen Produkten präsent.

Vom Lawrence Livermore National Laboratory (LLNL) wurde ein neues 3D-Metalldruckverfahren entwickelt, das mit semi-flüssigen Metallen statt Metallpulver arbeitet. Das Verfahren soll die Unzulänglichkeiten heutiger Methoden auf Basis von Metallpulvern optimieren. Wissenschaftler der britischen University of Birmingham stellten im November 2016 einen 3D-Metalldrucker für den Einsatz in der Schwerelosigkeit vor. Der 3D-Metalldrucker soll auf der ISS eingesetzt werden. Wie im Februar 2016 bekannt wurde, investiert Siemens einen Betrag von 21,4 Millionen Euro in den 3D-Metalldruck. Mehr News gibt es täglich bei uns im kostenlosen 3D-Drucker-Newsletter (abonnieren).

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