Printder-LogoJeder, der sich mit Computer- oder Online-Spielen auskennt weiß, dass alte Versionen von unterschiedlichen Spielen auch mit neueren Konsolen oder Systemen genutzt werden können um so die Nostalgie alter Lieblings-Videospiele neu zu entfachen. Jetzt wurde diese einfach Art der Spielerweiterung aber auch für die 3D-Drucktechnologie neu entdeckt. Das Unternehmen Printder hat sich einer solchen Ideen für ein neues Druckverfahren angenommen.

Bald sollen einfache Drucker auch in der Lage sein zu einem 3D-Drucker umfunktioniert und genutzt zu werden. So einfach wie man sich das vorstellt, soll es auch sein: Ein normaler 2D-Drucker muss zunächst mit dem speziellen und dafür vorgesehenen Papier und der Tinte ausgestattet werden und schon kann es losgehen. Ist erstmal die übliche CAD-Datei auf dem Computer fertiggestellt, kann die Printder Software sie in Schichten ausdrucken, als PDF sichern und dann wie jeder andere 3D-Drucker sich an die Arbeit machen.

Printder
Das Unternehmen verspricht mit einem einfachen Prinzip aus jedem herkömmlichen Drucker ein 3D-Gerät zu machen. (Bild © printder.com)

Wenn das erledigt ist, muss das Papier nur noch in die Printder-Ablage gelegt und dann im Ofen gebacken werden. Ja, richtig gehört, das 3D-Druckverfahren benutzt da alte, aber einfache Hausfrauenprinzipien. Dort schmilzt die spezielle Tinte nämlich, sodass die einzelnen Papierschichten zur benötigten Form zusammen kleben können. Zum Schluss muss das ausgedruckte Objekt dann nur noch unter Wasser gehalten werden um so nichtgebrauchte Papierüberreste aufzulösen.

Diese Idee ist keineswegs neu, denn schon fünf Jahre zuvor wurde der Ingenieur Andrew Maurer mit seiner Erfindung des „2D-in-3D-Drucksystems“ bekannt, nur konnte dieser kein geeignetes Material finden, mit dem seine Idee ihren Durchbruch erlangen sollte. Auch andere Unternehmen wie Smoke Signal wollten sich diesem Projekt annehmen, doch im Gegensatz zu Printder sollte ein anderes Verfahren eingesetzt werden. Noch verspricht das Unternehmen lediglich ein Konzept, das diese Idee verwirklichen soll. Ob die 3D-Drucktechnologie damit noch besser gemacht wird, bleibt abzuwarten.

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