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3D-Druck mit Siliziumkarbid: Universität Rockstock entwickelt neues 3D-Druckverfahren

Christian Polzin mit Siliziumkarbid-Bauteilen aus dem 3D-Drucker
Christian Polzin von der Universität Rostock mit zwei Bauteilen aus Siliziumkarbid; hergestellt mit einem 3D-Drucker (Hintergrund) (Bild © von uni-rostock.de/ ITMZ/ Julia Tetzke).

Die Universität Rostock hat ein neues 3D-Druckverfahren zur Herstellung von Formkörpern aus Siliziumkarbid und Aluminiumoxid mit dem 3D-Drucker entwickelt, berichtet die Rostocker Uni in einer Pressemitteilung. Christian Polzin, der während seines Studiums als Praktikant bei der texanischen Firma Baker Hughes arbeitete, zeigte sich für die Entwicklung des neuartigen 3D-Druckverfahrens verantwortlich.

Er sieht den 3D-Druck als Beschleuniger von innovativen Ideen, da jeder prinzipiell seine Ideen selbst in ein Produkt umsetzen kann. Das Siliziumkarbid kann sehr gut verarbeitet werden. Die Abmessungen der Bauteile passen Polzin zufolge haargenau. Sein neu entwickeltes 3D-Druckverfahren wird seiner Ansicht nach die Industrie vorwärts bringen. Der Forscher kam bei seinen gezielten Recherchen auf die Idee mit Silziumkarbid zu drucken.

Siliziumkarbid ist zum Beispiel für die Fertigung von Bauteilen für Hochtemperaturöfen geeignet. Bis zur endgültigen Marktreife sei es aber erforderlich, die Fertigungseigenschaften des Siliziumkarbids weiter zu verbessern. Die Härte soll erhöht werden damit es in der Raumfahrt, Autoindustrie und im Hochtemperaturbereich einsetzbar ist. Erste Infiltrationsversuche waren erfolgreich, weshalb Polzin sich optimistisch zeigt die Einsatzbereiche der Siliziumkarbidkeramik zu erweitern. Der Bedarf an hochfestem Siliziumkarbid sei auf dem Markt vorhanden. Als Drucker kam der 3D-Drucker VX500 vom deutschen Hersteller Voxeljet zum Einsatz.

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