
Das Projekt ist eine Zusammenarbeit zwischen Professor Rigoberto Advincula und Peng-Fei Cao sowie Qiyi Chen. Dieses Expertenteam verarbeitete unter Verwendung der Viscosal Solution Printing (VSP) Technologie, wie die Forscher das 3D-Druckverfahren nennen, superelastische Schäume. Dieses Verfahren ist auch als Direct-Ink-Writing (kurz DIW) bekannt und ermöglicht, dass aus digitalen 3D-Modellen mit hoher Genauigkeit komplexe Strukturen erzeugt werden können, was Ingenieuren viel Kontrolle über die Porosität sowohl im Makro- als auch im Mikrobereich ermöglicht.

Bei der Forschung wurde Polyurethan als 3D-Drucker-Material verwendet. Die Struktur des Materials konnte dabei dank der additiven Herstellung gesteuert werden, was letztlich zur Porosität und dadurch deutlich besseren Eigenschaften führt. Im Vergleich zum Gieß- und Formverfahren bietet der 3D-Druck in Bezug auf die endgültigen Schaumstrukturen eine deutlich höhere Komplexität.
Details zum VSP-3D-Druckverfahren
Die VSP-3D-Druckmethode nutzt beim Drucken eine Spritze, die auf eine Bauplatte Schicht für Schicht ein viskoses (= zähflüssiges) Farbmaterial extrudiert, sodass eine 3D-Struktur entsteht. Das Design der Spritze und die präzise Steuerung der Tintenviskosität sowie das 3D-Design und die Druckparameter ermöglichen ein hohes Maß an Kontrolle. Die entstehenden Schaumstrukturen weisen eine gute mechanische Festigkeit auf. Sie sind sehr leicht, von beispielloser Elastizität und bemerkenswert robust. Darüber hinaus können die mechanischen Eigenschaften abgestimmt werden, je nach der entsprechender Anwendung.

Der 3D-gedruckte thermoelastische Polyurethan Schaum fand bereits in Autositzen und Schuhen seine Anwendung. Wenn Sie auch zukünftig über alle Neuigkeiten aus dem Bereich der 3D-Drucktechnologien informiert bleiben wollen, haben Sie die Möglichkeit unseren Newsletter kostenlos zu abonnieren.






